Chef-Trainer Luis Enrique fehlte erneut wegen „familiärer Probleme“ - doch Spaniens Nationalteam ist auf dem Weg zur EURO 2020 scheinbar nicht zu stoppen.
Der dreimalige Europameister feierte im Spitzenspiel der Qualifikationsgruppe F gegen Schweden – dem letzten Einsatz des Eupener Jean-François Crucke als UEFA-Delegierter – ein 3:0 (0:0) und baute seine Führung durch den vierten Sieg im vierten Spiel aus.
Assistent Robert Moreno coachte im Estadio Santiago Bernabeu das Team souverän. Im Anschluss verriet der „Assi“, dass er im ständigen Austausch mit Enrique stehe. Abwehrchef und Torschütze Sergio Ramos erklärte, dass die Abwesenheit von Enrique für die Mannschaft kein Problem darstelle.
„Wir können uns noch auf vielen Feldern verbessern, wir streben nach Perfektion“, sagte Moreno. Stürmer Alvaro Morata meinte nach dem Sieg: „Wir haben gut gespielt, gut verteidigt und sind happy.“
Ramos per Handelfmeter (64.), Morata per Foulelfmeter (85.) und Mikel Oyarzabal (87.) trafen gegen die Schweden. Die Skandinavier verloren den zweiten Tabellenplatz an Rumänien, das beim Weltranglisten-180. Malta 4:0 (3:0) gewann.
Schon vor dem Qualifikationsspiel im März gegen Malta (2:0) war Enrique überraschend aus dem Lager der Nationalelf abgereist - „aus dringenden privaten Gründen“, wie es damals hieß.
Der Verband bat Medien und Fans um Diskretion, noch immer sind die Gründe des Fernbleibens nicht bekannt. Auch zu einer Rückkehr gab es bislang keine offiziellen Angaben. (sid)

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