Mbaye Leye schießt gegen AS-Trainer Claude Makelele: „Nicht kompetent“

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Mbaye Leye beendete seine Karriere vor wenigen Tagen. | Foto: Photo News

„Ohne mich wäre Eupen abgestiegen“, beginnt Leye (26 Spiele und neun Tore für Eupen): „Ich darf sagen, dass ich wirklich wichtig für die Mannschaft war. Ich bin nach Eupen gegangen, weil mit dort ein Projekt versprochen wurde, bei dem ich hätte helfen können. Aber alles gleicht einer Luftblase“, so der 36-Jährige. Zum Ende der Saison 2017/18 kam Leye bei der AS Eupen nicht mehr zum Einsatz.

„Makelele hat mir buchstäblich nichts beigebracht.“

Gerüchte, nach denen zwischen den Stürmer und Makelele erste Risse enstanden, wurden damals von beiden Seiten dementiert. Das klingt nun - zumindest aus Sicht von Leye - anders: „Außerdem war der Trainer nicht kompetent. Makelele hat mir buchstäblich nichts beigebracht. Doch: Wie man es besser nicht machen sollte.“

Deutlich positivere Worte fand Leye indes für Bernd Storck (Ex-Trainer von Mouscron): „In Mouscron habe ich mich deutlich wohler in meiner Haut gefühlt. Auch dank Bernd Storck. Er hat den ganzen Klub zum Positiven verändert und ihn viel professioneller gemacht. Unter ihm hatten wir Spaß. In meinen Augen passt er zu einem Topklub. Mein größter Alptraum war es, einmal abzusteigen. Er hat einen großten Anteil daran, dass es nicht passiert ist." (mn)

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