Mit ebensoviel Leidenschaft wie Zoé Heins seit anderthalb Jahren Cocktails und Drinks in der Matiki-Bar in Wien mixt, hat die Eupenerin auch ihren eigenen, ganz besonderen Cocktail kreiert: den „(Don’t mess with the) storm witch“. Ihr Meisterstück besteht aus den erlesensten Zutaten – Talisker Storm Scotch-Whiskey, Portwein, frischer Grapefruit- und Limettensaft sowie selbstgemachter Vanielle-Piment-Sirup –und hat der Eupenerin ins österreichische Vorentscheid-Finale verholfen.
Eine hochkarätige Jury war am Samstag unangekündigt in der Matiki-Bar aufgeschlagen, um den Cocktail, mit dem sich Zoé Heins bei der Weltmeisterschaft der Bartender beworben hatte, zu probieren und das Talent der 28-Jährigen auf die Probe zu stellen. „Ich habe kein direktes Feedback bekommen“, bedauert sie. Ein schlechtes Omen? Ganz im Gegenteil, denn wenige Tage später meldete sich eine ganz und gar begeisterte Jury per Mail mit der Nachricht zurück, dass einer der acht heißbegehrten Plätze im Finale des österreichischen Vorentscheids für sie bestimmt sei - Wahnsinn! „Ich habe ehrlich gesagt nicht viel erwartet, umso mehr freue ich mich jetzt“, gibt sich die Eupenerin bescheiden.
Im Finale muss sich Heins am 20. und 21. Mai nun abermals behaupten. Was genau auf sie zukommen wird, weiß sie noch nicht, allerdings ahnt die junge Frau, dass es „um Schnelligkeit und Kreativität“ gehen wird. So langsam wird es also ernst für die Eupenerin: „Ich bin gespannt, was mich erwarten wird, aber ich mache mir erst Sorgen, wenn der Tag gekommen ist.“
Sollte Zoé Heins auch diese Hürde nehmen, so würde sie Österreich im September im schottischen Glasgow bei der Weltmeisterschaft der Bartender, die jährlich vom weltgrößten Spirituosenkonzern Diageo organisiert wird, vertreten und dort gegen Bartender aus der ganzen Welt antreten. Wir drücken die Daumen!

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