Wieder Sommerzeit - aber das Ende der Zeitumstellung naht

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Eine Mehrheit der Abgeordneten im EU-Parlament hatte am Dienstag für die Abschaffung des Wechsels zwischen Sommer- und Winterzeit gestimmt. Zweimal im Jahr – Ende März und Ende Oktober – wird an der Uhr gedreht. Am frühen Sonntagmorgen rückten die Zeiger um eine Stunde von 2 auf 3 Uhr vor.

Während die Nacht der Zeitumstellung im Frühjahr eine Stunde kürzer ist, darf bei der Umstellung Ende Oktober eine Stunde länger geschlafen werden. Den Wechsel zwischen Normal- und Sommerzeit halten viele für überflüssig. In einer europaweiten Online-Befragung der EU-Kommission 2018 sprachen sich 84 Prozent der rund 4,6 Millionen Teilnehmer für die Abschaffung der Zeitumstellung aus.

Ursprünglich sollte sie dank einer besseren Ausnutzung des Tageslichts beim Energiesparen helfen, doch der wirtschaftliche Nutzen ist höchst umstritten. Manche Menschen stöhnen zudem über gesundheitliche Auswirkungen und leiden jedes Mal unter einer Art Mini-Jetlag. Auch Tiere benötigen zuweilen etwas Zeit, sich auf einen geänderten Tagesrhythmus einzustellen.

Für die tatsächliche Abschaffung müssen sich die EU-Mitgliedstaaten allerdings noch auf eine einheitliche Regelung einigen.

Einwände gibt es gegen beide Modelle. Bei einer ewigen Winterzeit, wie die Normalzeit landläufig genannt wird, ginge die Sonne am längsten Tag des Jahres schon gegen 20.30 statt 21.30 Uhr unter. Bei einer ewigen Sommerzeit würde im Winter die Sonne teilweise erst nach 9.00 Uhr aufgehen. (dpa)

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