Schlittenhunderennen in Rodt abgesagt: "Sicherheit der Tiere steht im Vordergrund"


Bereits seit Jahren findet rund um das Biermuseum in Rodt ein internationales Hundesport-Event der Extraklasse statt, wenngleich Ostbelgien in Sachen Schneedecke nie eine entsprechende Garantie abgeben kann: „Natürlich wissen wir als Verantwortliche, dass Rodt keine Schneesicherheit bieten kann, aber als Musher (Schlittenhundeführer, A.d.R.) sind wir flexibel und können recht schnell von Kufen auf Räder wechseln. Doch diesmal ist das nicht möglich, da die Strecken teils völlig vereist sind und in den tiefer liegenden Passagen Schneematsch ein Befahren schier unmöglich macht. Das wäre vor allem für die Tiere sehr gefährlich, da sie die Gefahren schlechter einschätzen können. Dieses Risiko möchten wir nicht eingehen. Die Sicherheit der Tiere steht im Vordergrund“, meinte Snow-Hook-Team-Präsident Bart Smets auf GrenzEcho-Nachfrage. Auch Revierförster Marco Henkes, der das Snow-Hook-Team bereits seit Jahren betreut und für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung in seinem Forst sorgt, zeigte sich enttäuscht: „Es ist schon sehr ärgerlich wenn man sieht, mit wie viel Einsatz das Team seit Mittwoch die Strecke präpariert hat und am Freitagabend noch voller Optimismus auf ein erfolgreiches Rennwochenende blickte. Regen und Eis haben nun einen Strich durch die Rechnung gemacht. Schade!“, so Marco Henkes.

Keine Meisterschaft

Die belgische Meisterschaft musste demnach abgesagt werden, da das Regelwerk einen Wertungslauf am ersten Wettkampftag verlangt. „Die nächste Meisterschaft in Rodt, die 30. Jubiläumstour, wird somit erst wieder im kommenden Jahr stattfinden, wenn, so hoffe ich jedenfalls, Petrus erneut mit uns Hundeliebhabern gnädig ist“, so Gilbert Germen vom Snow-Hook-Team. Eventuell wollten verschiedene Musher am Sonntagvormittag einige kurze Demo-Läufe durchführen.

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