Etappe unter Tränen: Giro trauert um Wouter Weylandt

In der Stille des Todes hielt der bunte Radsport-Zirkus für einen kurzen Moment den Atem an. Fassungslosigkeit, Trauer und Entsetzen herrschten nach dem Unfalltod des Belgiers Wouter Weylandt beim Giro d’Italia. Mit Tränen in den Augen rollten am Dienstagabend die Profis des Leopard-Teams geschlossen ins Ziel und gedachten ihres toten Freundes. Schon vor dem Start zum vierten Teilstück hatten Teams und Fahrer am Dienstag eine Schweigeminute eingelegt (siehe Foto), doch von Ruhe war da schon keine Spur mehr. Der tödliche Unfall des 26-Jährigen hat eine Diskussion über die Sicherheit der Fahrer losgetreten. Offenbar war sich auch Weylandt der Gefahren der Rundfahrt bewusst.