Das Rote Kreuz ist zufrieden mit der Maßnahme. Momentan ist es immer noch so, dass man „nur“ bis zum 71. Lebensjahr Blut oder Plasma spenden kann. Durch die Abschaffung der Altersgrenze sollen mehr Blutspender gefunden bzw. behalten werden. Bedingung ist aber, dass der Spender vor Erreichen des 66. Lebensjahres schon Blut gespendet hat. Außerdem darf die letzte Spende nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Der Elsenborner Lucien Espreux hatte Anfang April zum letzten Mal sein Blut gespendet, da er inzwischen 71 Jahre geworden ist (das GE berichtete). Er hält mit 187 Blutspenden einen ostbelgischen Rekord. Mit dem Wegfall der Altersgrenze könnte er theoretisch wieder spenden. Die Altersgrenze war bereits im Jahr 2011 von 66 auf 71 Jahre erhöht worden – dies führte dazu, dass es 20.000 zusätzliche Spender pro Jahr gab.
