Kontaktiert wurden Alexander und Bernd Kockartz, durch Karl-Heinz Schiffers, den Neffen von Thea und Leo van den Daele, dem 1984 verstorbenen "Printenbaron". Schiffers ist der Vertreter der Erbgemeinschaft.
Für das erste Auslandsengagement der Bäckerei Kockartz, die rund um die Firmenzentrale in Hauset zehn Niederlassungen betreibt, sprach der hohe Bekanntheitsgrad der Kaffeestuben, "die in jedem Stadtführer über Aachen erwähnt sind". Deutlich abgekühlt sei dieses Verlangen jedoch nach einem ersten Ortstermin. Schnell wurde deutlich, dass umfangreich investiert werden musste. "Es handelt sich um eine sechsstellige Summe", stellte Alexander Kockartz klar.
Derzeit durchgeführt werden bzw. geplant sind Arbeiten an den Leuchtkörpern, am Anstrich, Erneuerung des Mobiliars…, ohne dass das äußere Erscheinungsbild der Konditorei sich verändern wird.
Die Alt-Aachener Kaffeestuben werden dann funktionieren wie die übrigen Niederlassungen: Im Klartext heißt das, dass am Aachener Büchel nicht mehr gebacken werden wird. Schwerpunkt des Angebots werden Konditorei-Produkte sein, "wobei wir bewusst die belgische Schiene, unter anderem mit belgischem Kaffee, fahren", erläutert Bernd Kockartz.
