14-Jähriger stirbt bei Unfall auf der A60 Sankt Vith-Prüm


Ein Slowake fuhr mit seinem Sattelzug die Straße von Bitburg in Richtung St. Vith. Zwischen den Anschlussstellen Prüm und Bleialf musste er nach eigenen Angaben auf der hier zweispurigen A60 einem PKW ausweichen, der ihm auf seinem Fahrstreifen entgegenkam. Hierbei geriet er mit dem rechten Fahrzeugreifen des Sattelzugs zunächst auf den unbefestigten Randstreifen und schleuderte anschließend wieder auf die Fahrbahn zurück. Dabei kam er mit dem Auflieger auf die Gegenfahrbahn. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein Wohnmobil die A60 von der belgischen Grenze in Richtung Bitburg und es kam zu einer Kollision.

Dadurch wurde im Wohnmobil ein 14-jähriger Junge so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Ebenfalls verletzt wurden die Eltern. Die 5-jährige Tochter kam nach der Erstversorgung schwerverletzt in ein Trierer Krankenhaus.
An den Fahrzeugen entstanden nach Angaben der Polizei Prüm Sachschäden von etwa 40.000 Euro.

Da sich der Fahrer des mit verursachenden PKW unerlaubt von der Unfallstelle entfernte, werden dringend Zeugen gesucht.
Bei der vierköpfigen Familie handelte es sich um belgische Staatsangehörige aus Ternat bei Brüssel, die sich auf Urlaubsreise befanden. 

Die Staatsanwaltschaft Trier ordnete ein Gutachten an.
Die A60 blieb aufgrund der Unfallermittlungs- und bergungsarbeiten bis 9 Uhr voll gesperrt.

Im Einsatz waren neben der Polizei das DRK Prüm, Winterspelt und Gerolstein mit zwei Notärzten, die Feuerwehr Prüm, das THW Prüm und die Autobahnmeisterei Prüm. (boß)