Im Nachgang zu dem Besuch von Schülern im Windpark Weismes reagiert Guido Scholzen aus Schönberg auf den Leserbrief von Erwin Radermacher vom 23. September: 1. E. Radermacher ist es also egal, dass Tiere von Windrädern geschreddert werden. (Schutzmaßnahmen gibt es nicht) Aber ansonsten gehen die Grünen auf die Barrikaden, wenn auch nur irgendwie Fauna und Flora bedroht sind (siehe Stuttgart 21). Aha! Es geht nicht mehr um Umweltschutz, sondern um grün-ideologische Macht und Planwirtschaft. 2. Beim Bau von Windrädern werden mehr Ressourcen verbraucht als bei einem KKW. Bsp.: KKW Grafenrheinfeld. Dort sind 565.000 Tonnen Beton verbaut. Das Kraftwerk hat in 28 Jahren Betrieb 285.000 GWh Strom erzeugt. Das sind über 10.000 GWh pro Jahr. Um dieses KKW rein rechnerisch durch Windkraft zu ersetzen, bräuchte man 2.128 Windkraftanlagen mit jeweils drei Megawatt. Jede dieser Anlagen benötigt (Fundament…) etwa 6.000 Tonnen Beton. Das macht für die 2.128 Anlagen einen Gesamtbedarf von 12,8 Millionen Tonnen. Das ist 22,5 mal so viel wie für das KKW. Für Windräder braucht man außerdem das seltene Erdmetall Neodym. Diese Gewinnung hinterlässt in China (innere Mongolei) eine radioaktive Landschaft wie bei Tschernobyl (genau wie Uranabbau); nur in China wächst diese Radioaktivität permanent an. 3. Die Energiewende wird scheitern, wegen drei Punkten: der Physik, der Wirtschaftlichkeit und der Demokratie. In der Schweiz wollten die Grünen eine Energiesteuer statt MWSt. auf nicht erneuerbare Energien einführen; diese wurde mit 92 Prozent beim Volksentscheid 2015 abgelehnt. Auch in Ostbelgien, siehe Windpark Gemeinde Burg-Reuland, lehnten die Bürger Windkraft ab. In der EU kriegen die Grünen schon seit Jahren immer weniger Prozente bei Wahlen. Herr Radermacher, gewöhnen Sie sich daran, dass ihre grüne Ideologie auf dem absteigenden Ast ist.