Para-Radfahrer und Titelverteidiger Tim Celen (25) absolvierte im Zeitfahren der Klasse T2 die 10,8 Kilometer lange Strecke in 18:12,69 Minuten und wurde damit Zweiter. Er musste sich um 6,89 Sekunden dem deutschen Sieger Maximilian Jäger geschlagen geben.
Bei den letztjährigen Paracycling-Weltmeisterschaften in Kanada hatte Celen das Double geholt. Dort gewann er nicht nur das Zeitfahren, sondern auch das Straßenrennen in seiner Kategorie. Im Jahr 2021 hatte er in Cascais, Portugal, ebenfalls Gold auf der Straße geholt.
„Ich habe ein etwas gemischtes Gefühl, weil ich natürlich einerseits meinen Titel behalten wollte, aber andererseits war heute jemand stärker als ich und das muss ich akzeptieren“, meinte Celen. Der 25-Jährige fuhr eine gute zweite Hälfte des Rennens, doch die reichte nicht, um den Rückstand auf Jäger aufzuholen. „Normalerweise bevorzuge ich längere Strecken, da es eine meiner Stärken ist, die Länge zu halten. Aber hey, die Strecke ist für die ganze Welt gleich.“
Nur eine Stunde später gewann Handbiker Maxime Hordies (H1) die Silbermedaille im Zeitfahren. Der 27-Jährige war 24:14,47 Minuten lang unterwegs. Gold holte mit 7,27 Sekunden Vorsprung der Südafrikaner Nicolas Pieter du Preez. „Die Arme waren da und ich bin vor meinem üblichen Rivalen, dem Italiener Cornegliani, ins Ziel gekommen. Das ist gar nicht so schlecht“, erklärte Hordies mit einem Lächeln und fuhr fort: „Der Südafrikaner (Pieter Du Preez, Anm. d. Red.) hat sich gemeldet und war dieses Mal einfach besser.“
Hordies hatte 2022 in Kanada Bronze im Zeitfahren und Gold im Straßenrennen gewonnen. Das Straßenrennen in Schottland ist für Freitag angesetzt. (belga/leo)

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