EU will Republik Moldau gegen russische Einflussnahme stärken

<p>Maia Sandu, Präsidentin von Moldau, spricht im Cotroceni-Palast während einer Pressekonferen</p>
Maia Sandu, Präsidentin von Moldau, spricht im Cotroceni-Palast während einer Pressekonferen | Foto: Soeren Stache/dpa

Die Außenminister beschlossen dazu am Montag in Luxemburg eine Beratungsmission. Dabei soll es um die Bekämpfung von Informationsmanipulation und Einflussnahme, Krisenbewältigung und den Umgang mit hybriden Bedrohungen gehen. Zu letzterem werden zum Beispiel Cyber-Angriffe gezählt.

„Moldau ist eines der am stärksten von den Folgen der illegalen Invasion Russlands in die Ukraine betroffen Länder“, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borell am Montag. Die EU verzeichne verstärkte und anhaltende Versuche Russlands, die Republik Moldau zu destabilisieren.

Die EU hatte Moldau bereits im Juni 2022 gemeinsam mit der Ukraine zum EU-Beitrittskandidaten erklärt. Das zwischen Rumänien und der Ukraine liegende Land mit rund 2,6 Millionen Einwohnern ist eines der ärmsten Europas. Die proeuropäische Regierung Moldaus wirft Russland derzeit eine gezielte Destabilisierung des Landes vor. In der abtrünnigen Region Transnistrien sind seit den 1990er Jahren russische Soldaten stationiert. (dpa/calü)

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