Religionen

Religionen bieten den Menschen das an, was sie am meisten wünschen: ein Leben nach dem Tode und ein gutes Leben vor dem Tod. Dazu erfindet der Mensch einen Gott oder Götter, die ihm das ermöglichen sollen. Dass die Religionen, genauer ihre Vertreter und Anhänger, die Macht, die sie damit über die meisten Menschen haben, am wenigsten nutzen, um Gutes zu tun, lehrt uns die Geschichte. Zum Beispiel das Christentum. Es predigt die Nächstenliebe, beim Handeln wurde die aber meistens vergessen. Die Geschichte zeigt, dass das Christentum von dem Moment an, als es zur Staatsreligion im Römischen Reich wurde und später im politischen Machtspiel mitmischte, zum größten Teil nicht nur Friede, Freude und Weihnachtsplätzchen war. Und ist es oft auch heute nicht.

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