Wer gedacht hatte, Michael Kirch werde es nach seinem Abschied von der Ironman-Langdistanz sportlich ruhiger angehen lassen, hat sich getäuscht. Der Raerener hat in Alsdorf erneut den Europameistertitel im Duathlon seiner Altersklasse gewonnen und damit einmal mehr gezeigt, dass mit ihm weiter zu rechnen ist.
Die Botschaft des Premierministers ist klar – und für viele im Land wohl ernüchternd: In der Energiekrise wird es keine großzügigen Entlastungspakete für alle geben. Bart De Wever (N-VA) hält unbeirrt an einem restriktiven Kurs fest. Statt breit gestreuter Hilfen setzt er auf gezielte, zeitlich begrenzte Maßnahmen – und warnt eindringlich vor den Folgen einer „Gießkannenpolitik“. Am Freitag soll die Regierung einen Beschluss fassen.
„Um jeden Preis muss eine Lösung für die Deutschsprachigen gefunden werden“, bekräftigte Premierminister Bart De Wever (N-VA) am Mittwoch abermals im Verfasssungsausschuss der Kammer in Bezug auf den Verlust der garantierten Vertretung für die DG durch die Abschaffung des Senats. Und auf Deutsch fügte er hinzu: „Dies ist ein wichtiges Problem, das wir lösen sollen.“ Konkrete Details nannte er auch diesmal nicht.
Nach dem Bekanntwerden gravierender Verstöße im Umgang mit Samenspenden hat die Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte (Afmps) am Mittwoch im Gesundheitsausschuss der Kammer einen Aktionsplan vorgestellt. Ziel ist es, die festgestellten Mängel zu beheben und das Vertrauen in die Aufsicht wiederherzustellen.
Wer in diesen Tagen nach der richtigen Antwort auf die steigenden Energiepreise sucht, sollte zuerst mit einer falschen Illusion aufräumen: Es gibt kein kostenloses Trostpflaster. Die Arizona-Koalition predigt seit ihrem Amtsantritt Haushaltsstrenge. Dass sie nun auch bei den Energiehilfen nicht plötzlich den Geldhahn aufdrehen kann, ist nur folgerichtig. Mehr noch, und in diesem Punkt hat Premier Bart De Wever (N-VA) vollkommen recht: Pauschale Hilfen mögen politisch verführerisch sein, volkswirtschaftlich wären sie ein Fehler. Wer in einer Angebotskrise die Nachfrage mit Steuergeld ankurbelt, drückt nicht auf die Bremse, sondern aufs Gaspedal.
In der Eupener Gosperstraße ist am Mittwochnachmittag eine Geiselnahme durch Spezialkräfte der Polizei beendet worden. Die Tat hatte ihren Ursprung in Deutschland und endete nach einer Verfolgung in der Eupener Innenstadt.
Mit dem Ankauf eines rund 12.000 Quadratmeter großen Grundstücks in der Textilstraße in Eupen hat die Hilfeleistungszone DG einen weiteren wichtigen Schritt zum Neubau der Wachen Eupen und Lontzen getan. Am Mittwoch genehmigte der Zonenrat in der Eupener Feuerwehrkaserne am Kehrweg den Ankauf des Geländes von der SPI zum Preis von rund einer Million Euro. Bereits im Dezember hatten der Vorsitzende des Zonenrats, der Eupener Bürgermeister Thomas Lennertz, und Zonenkommandant Francis Cloth den Vorvertrag in Lüttich unterschrieben und eine Reservierungsgebühr in Höhe von rund 100.000 Euro entrichtet.
Die DG kann dank ihrer Lage sowohl von den Förderungen der Interreg Großregion als auch von der Interreg Maas-Rhein profitieren. In der aktuellen Förderperiode 2021-2027 wurden bisher insgesamt 18 Projekte mit ostbelgischer Beteiligung genehmigt. Das neueste, Archgov+, wurde am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz zum Stand der Dinge in Sachen Interreg vorgestellt, und soll die Gemeindearchive zukunftsfähig machen.
Bei der jüngsten Regierungskontrolle im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft (PDG) stand ein Thema im Mittelpunkt, das weit über die Bauwirtschaft hinausreicht: der deutliche Rückgang der Neubauten im Wohngebiet.
In Malmedy könnte sich die Bargeldversorgung im Stadtzentrum bald verbessern. Wie die Zeitung „L’Avenir“ berichtet, plant das Unternehmen Batopin die Installation von vier Geldautomaten in einer Geschäftsfläche in der Chemin-Rue 41.
Wer in der Wallonie mit dem Bus unterwegs ist, soll künftig schneller und einfacher an aktuelle Fahrgastinformationen gelangen. Die wallonische Nahverkehrsgesellschaft TEC beginnt damit, ihre Haltestellen schrittweise mit QR-Codes auszustatten.
Auf dem Gebiet der Polizeizone Eifel haben sich am Dienstag zwei Verkehrsunfälle ereignet, bei denen niemand verletzt wurde. In beiden Fällen waren die beteiligten Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
An diesem Donnerstag steht im Königshaus ein besonderer Geburtstag an: Am Tag, nachdem König Philippe seinen 66. Geburtstag gefeiert und somit das gesetzliche Pensionsalter erreicht hat, wird seine jüngste Tochter, Prinzessin Eléonore, volljährig. Aus diesem Anlass veröffentlichte der Palast neue Fotos, die die Jugendliche in den Gemäuern und im Park des Königsschlosses zeigen.
Stimmen hören, den Kontakt zur Realität verlieren – und danach oft jahrelang um ein halbwegs stabiles Leben kämpfen: Psychotische Störungen gehören zu den schwersten psychischen Erkrankungen. Doch eine neue Studie zeigt, dass viele Betroffene nicht nur mit der Krankheit ringen, sondern auch mit einem Gesundheitssystem, das ihre Bedürfnisse nur unzureichend auffängt. Es gebe gravierende Versorgungslücken – von der Diagnose bis zur langfristigen Betreuung, so der klare Befund des föderalen Expertisezentrums für Gesundheitsversorgung (KCE).
Am 26. und 27. September verwandelt sich die Eastbelgica Eventlocation in Eupen in eine Erlebniswelt für Frauen. Die von GE-Media und Nexo organisierte „Ladyverse“ bringt an zwei Tagen Beauty, Mode, Lifestyle und vieles mehr unter ein Dach. Im Mittelpunkt steht hier das „Frausein“ in all seinen Facetten.
Am Wochenende (16. bis 19. April) trägt die 24h-Langstreckenserie des niederländischen Promoters Creventic in Spa-Francorchamps ihren zweiten Saisonlauf in Europa aus. Die „Michelin 12h Spa-Francorchamps” gehen bereits zum achten Mal auf der Ardennen-Rennstrecke über die Bühne.
Beim Begriff Naturcoaching denken viele wahrscheinlich an Bilder wie barfuß durch den Wald zu gehen, Bäume zu umarmen oder Moos zu streicheln – so wie sie häufig stereotyp mit Waldbaden in Verbindung gebracht werden. Davon unterscheidet sich das Naturcoaching wie Britta Schmenk, Diplom-Psychologin und Naturcoach aus Hergenrath, im Interview mit dem Grenz-Echo erklärt.
Die Gemeinde Amel will die Nutzung des früheren Molkereikomplexes an der Büllinger Straße optimieren. Ziel sei es, die Zweckbestimmungen und Tätigkeiten insbesondere des kommunalen Bauhofs und der Feuerwache zu gruppieren, erklärte Bürgermeister Erik Wiesemes auf Nachfrage.
Gegen die Eisbären Berlin möchten die Kölner Haie den nächsten Schritt in Richtung ihres ersten Meistertitels seit 2002 machen. Im vierten Aufeinandertreffen fieberten gestern Abend mit Patrick Emonts aus Kelmis und Roger Franz aus Eupen auch zwei der zahlreichen Fans aus Ostbelgien mit. Eishockey zieht die beiden seit Jahrzehnten in die Domstadt. „Mit Fußball können wir nichts anfangen“, lachen beide.
In der Wallonie wird der Einsatz von Rasenmährobotern künftig in den Abend- und Nachtstunden untersagt, um Unfälle vor allem mit Igeln zu vermeiden. Auch in der Pflegestation von Berthold Thomahsen in Mürringen werden immer wieder verletzte Tiere aufgenommen, weshalb er die Maßnahme ausdrücklich befürwortet.