Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) wurde von den Ministern Jérôme Franssen (CSP), Gregor Freches (PFF) und Lydia Klinkenberg (ProDG) begleitet. Gemeinsam mit dem Saar-Kabinett bekräftigte die DG-Regierung die Absicht, die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen weiter auszubauen. Konkret ging es um Projekte in den Bereichen Bildung, Sport, Kultur und Gesundheit. In der Bildung sollen europäische Förderinstrumente künftig stärker gemeinsam genutzt werden. Im Gesundheitsbereich standen u. a. Prävention, Fachkräftegewinnung, Patientenmobilität, Rettungswesen sowie Digitalisierung und Datenaustausch im Fokus. Auch die Kultur- und Kreativwirtschaft soll durch grenzüberschreitende Kooperationen gestärkt werden. Thema des Treffens war zudem die geplante Reform der europäischen Förderpolitik. Die EU-Kommission plant, die bisherigen Fonds- und Programmstrukturen im mehrjährigen Finanzrahmen 2028 bis 2034 neu zu organisieren. Nach Einschätzung beider Regierungen könnte dies Auswirkungen auf bestehende Regionalprogramme in der Großregion haben.
Ministerpräsident Oliver Paasch betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem Saarland. Die Partnerschaft leiste einen konkreten Beitrag zum Zusammenhalt der Großregion und ermögliche es, gemeinsame Herausforderungen über Grenzen hinweg anzugehen. (red/sc)

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