Elektronisches Bezahlen ist hierzulande längst Alltag. Für Verbraucher ist es bequem und meist unsichtbar kostenlos. Für Händler sieht die Rechnung anders aus: Hinter jeder Zahlung mit Karte, Smartphone oder Mahlzeitscheck steckt ein Geflecht aus Gebühren, Dienstleistern und Tarifmodellen, das vor allem kleinere Geschäfte nur schwer durchschauen können. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Preisbeobachtungsstelle beim Wirtschaftsministerium.
Zum neuen Schuljahr führt die Pater-Damian-Sekundarschule (PDS) Eupen als erste in der Deutschsprachigen Gemeinschaft ein eigenes Fach Politische Bildung ein, verpflichtend für alle Schülerinnen und Schüler der dritten Stufe. Das GrenzEcho hat mit Direktorin Marie Kever und Lehrerin Sabrina Emonts, die im Middle Management für das neue Fach zuständig ist, gesprochen.
Die SNCB hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Zugverkehr angeboten als geplant. Statt ihr Angebot auszubauen, legten die Züge der staatlichen Eisenbahngesellschaft 2025 insgesamt 3,2 Millionen Kilometer weniger zurück als im Jahr zuvor.
Der St.Vither Kevin Kaut ist der einzige ostbelgische Teilnehmer am 8h-EWC-Rennen in Spa-Francorchamps. Der 35-jährige Lizenzfahrer des AMC St.Vith gehört neben Baptiste Felgerolles (F) und Maximilian Spitzer (D) dem französischen Team Mana-au-Competition (#531/Honda CBR 1000 RR-R) in der seriennahen Kategorie „Produktion“ an.
Die Preisentwicklung in belgischen Supermärkten hat sich im Mai weiter beruhigt. Das geht aus der monatlichen Analyse der Verbraucherschutzorganisation Testachats hervor. Trotz geopolitischer Spannungen im Nahen Osten und deutlich gestiegener Energiepreise ist die Lebensmittelinflation weiter zurückgegangen.
Auf dem Hauptquartier der NATO-Streitkräfte in Europa (Shape) in Casteau bei Mons ist am Mittwoch das neue sogenannte Shape-Village offiziell eingeweiht worden. Rund 1.200 Militärangehörige und zivile Mitarbeiter aus verschiedenen NATO-Mitgliedstaaten, die für mehrere Jahre am Stützpunkt stationiert sind, beziehen dort 600 neue Wohnungen.
Mehr als vier Jahre nach dem Karnevalsdrama von Strépy-Bracquegnies und nach Wochen des Assisenprozesses ringen nunmehr Anklage und Verteidigung um die entscheidende Frage nach der Verantwortung des Angeklagten. Während die Staatsanwaltschaft von vorsätzlichen Tötungsdelikten ausgeht, zeichnet die Verteidigung ein völlig anderes Bild der Ereignisse.
Die Nummer eins der Welt ist raus: Für Aryna Sabalenka geht das Warten auf den ersten Triumph bei Roland Garros weiter. Die viermalige Major-Siegerin verlor am Mittwoch nach einem spektakulären Leistungseinbruch überraschend 6:3, 5:7, 0:6 gegen die Russin Diana Schnaider. Neben ihrem 400. Sieg auf Tourlevel verpasste die Belarussin auch ihr siebtes Halbfinale in Serie bei einem Grand Slam.
Brussels Airlines hat am Mittwoch erstmals einen Direktflug zwischen Brüssel und dem Kilimandscharo-Flughafen in Tansania durchgeführt. Die neue Verbindung wird künftig zweimal pro Woche angeboten und ermöglicht Reisenden, das ostafrikanische Land ohne Zwischenstopp in rund neun Stunden zu erreichen.
Dass Romelu Lukaku auf dem Platz stehen konnte, war für Nationaltrainer Rudi Garcia die beste Nachricht rund um den gewonnenen WM-Test gegen Kroatien (2:0). Aus seiner Sicht ging auch das Experiment mit einer Dreierkette in der Abwehr auf – auch dank Amadou Onana. „Es war solide“, sagte der Profi von Aston Villa über seinen Auftritt in Rijeka.
Die Föderalregierung hat sich im April auf eine neue Gesetzgebung bezüglich freiwilliger Überstunden geeinigt. Seit dem 1. Juni gilt: Die ersten 240 von maximal 360 werden steuerlich begünstigt. Die AVED-IHK Ostbelgien erklärt, weshalb die neue Regelung ein „regelrechter Gamechanger“ für Ostbelgien sei, die in einer „Win-Win-Win-Situation“ münde.
Der RSC Anderlecht schlägt ein neues Kapitel auf – und knüpft dabei gleichzeitig an seine Vergangenheit an. Ab der Saison 2026/27 wird der belgische Rekordmeister wieder mit Trikots von Adidas auflaufen. Das gab der Klub am Mittwoch offiziell bekannt.
Der Discounter Aldi treibt seine Pläne für Sonntagsöffnungen in Belgien voran. Wie das Unternehmen den Gewerkschaften vorgestellt hat, sollen künftig alle Supermärkte des Konzerns sonntags von 8.30 Uhr bis 13 Uhr geöffnet sein.
Die steigende Zahl von Transmigranten, die von der belgischen Nordseeküste aus mit kleinen Booten Richtung Großbritannien aufbrechen, sorgt weiterhin für politische Diskussionen. Innenminister Bernard Quintin (MR) machte am Mittwoch im föderalen Parlament deutlich, dass er nicht vorhat, für die Bekämpfung des Phänomens gezielt finanzielle Unterstützung aus London einzufordern.
Das zweiwöchige Nato-Marine-Manöver Baltops startet vom polnischen Gdynia aus in der Ostsee. An der Großübung im Ostseeraum nehmen mehr als 30 Einheiten aus 15 Nationen teil, rund 6.000 Soldatinnen und Soldaten sind beteiligt, wie die Marine mitteilte.
Ein Urteil aus Antwerpen könnte die Rechte von Phishing-Opfern in Belgien deutlich stärken. Nach einer Entscheidung des dortigen Richters müssen Banken Kunden, die Opfer von Online-Betrug geworden sind, den entstandenen Schaden zunächst erstatten – selbst dann, wenn der Verdacht besteht, dass die Betroffenen unvorsichtig gehandelt haben. Das berichtet die Zeitung „Het Laatste Nieuws“.
Immer mehr Belgier steigen für den Arbeitsweg aufs Fahrrad um – doch gerade in der Wallonie bleibt das Radfahren für viele Beschäftigte eine Herausforderung. Darauf weist die Vereinigung Avello anlässlich des Weltfahrradtags (3. Juni) hin.
Der Regionalfußball hat sich erst vor wenigen Tagen mit den letzten Spielen endgültig in die Sommerpause verabschiedet, da wirft die Saison 2026/2027 bereits ihre Schatten voraus. Das Lütticher Provinzialkomitee veröffentlichte die provisorischen Zusammenstellungen der verschiedenen Provinzklassen – auch zum Ärger mehrerer ostbelgischer Mannschaften.