Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft will die Studienbeihilfen für Schüler und Studierende erhöhen und den Kreis der Anspruchsberechtigten ausweiten.
Der Großbrand im Hohen Venn hat spürbare Folgen für den Tourismus in Ostbelgien. Im Rahmen der Regierungskontrolle im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft fragten Lukas Teller (CSP), Björn Klinkenberg (SP) und Karin Messerich (ProDG) bei Tourismusminister Gregor Freches (PFF) nach den wirtschaftlichen Auswirkungen, möglichen Unterstützungsmaßnahmen und der Rolle der Tourismusagentur Ostbelgien (TAO).
Das Meisterschaftsspiel zwischen Sporting Charleroi und Cercle Brügge am 19. September findet nun doch vor Zuschauern statt. Anders als zu Beginn der Woche mitgeteilt, wird die gegen Charleroi verhängte Strafe erst beim Heimspiel gegen La Louvière am 1. November umgesetzt. Das teilten beide Vereine mit.
Der Verband der Berufsjournalisten AJP will gegen die Reform der steuerlichen Regelung für Urheberrechte von Journalisten vor das Verfassungsgericht ziehen. Eine entsprechende Klage soll in den kommenden Tagen eingereicht werden, teilte der Verband am Mittwoch der Nachrichtenagentur Belga mit und bestätigte damit einen Bericht von „L’Echo“.
Die CSC Lüttich-Verviers-Ostbelgien hat am Mittwochmorgen an den Bahnhöfen von Eupen, Lüttich und Verviers für eine andere Steuer- und Haushaltspolitik geworben.
Die rechtsradikale Partei Vlaams Belang warb mit einem „IKEA-Plan“ für ihre Vorstellungen zur Einwanderungspolitik und lehnte sich dabei auch optisch an den schwedischen Möbelkonzern an. Ikea zog dagegen vor Gericht. Nun hat der Europäische Gerichtshof dem Unternehmen den Rücken gestärkt.
In Belgien sind vier weitere Fälle von Salmonellose festgestellt worden. Damit steigt die Zahl der Menschen, die nach dem Verzehr von mit Salmonellen belasteten Eiern erkrankt sind, auf 318. Das teilte das Gesundheitsinstitut Sciensano am Mittwoch mit.
Es ist das erste Rededuell zwischen Kanzler Merz und AfD-Chefin Weidel nach dem haushohen Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt. Es geht hart zur Sache. Zweimal muss die Bundestagspräsidentin eingreifen.
Belgien erhält eine neue Nachtzugverbindung: Die belgisch-niederländische Bahngesellschaft European Sleeper nimmt an diesem Mittwoch die Strecke zwischen Brüssel und Mailand in Norditalien in Betrieb. Der Zug verkehrt dreimal pro Woche in beide Richtungen und hält zunächst auch in Verviers.
Sechs Mitglieder des Kollektivs „No ICE in Belgium“ haben am frühen Mittwochmorgen den Außenminister Maxime Prévot (Les Engagés) an seinem Wohnsitz in Namur aufgesucht. Mit der Aktion protestierten sie gegen den derzeit in der Kammer beratenen Gesetzentwurf zu sogenannten Hausbesuchen.
Ein umgestürzter Baum sowie zwei körperliche Auseinandersetzungen haben die Polizeizone Weser-Göhl am Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch beschäftigt. Die Einsätze führten die Beamten nach Eupen und Walhorn.
Der Zugverkehr zwischen Verviers-Palais und Welkenraedt ist seit Mittwochmorgen um 8.30 Uhr unterbrochen. Grund ist ein Problem an der Oberleitung, wie der Schienennetzbetreiber Infrabel mitteilt.
Titelverteidiger Carlos Alcaraz ist bei den US Open im Viertelfinale ausgeschieden. Der Spanier unterlag in der Nacht zum Mittwoch dem US-Amerikaner Ben Shelton nach einem Marathonmatch über fünf Sätze. Shelton setzte sich nach 4:28 Stunden mit 6:7 (5:7), 6:1, 6:3, 1:6 und 7:6 (10:7) durch.
Wieder nimmt das US-Militär iranische Tanker ins Visier. Teherans Reaktion erfolgt umgehend. Beide Seiten sprechen von Vergeltung. Ein Experte warnt vor einer unkontrollierbaren Eskalationsspirale.
Der ostbelgische Motorsportler Olivier Muytjens (45) blickt auf eine 25-jährige Karriere zurück. Er ist immer noch überaus aktiv auf der Rundstrecke, auch wenn er berufsbedingt im Herbst 2024 seinen Lebensmittelpunkt nach Spanien verlegt hat.
Beim Traditions-Bergrennen in Trôs Marêts (Malmedy/Béverce), das am Sonntag (13. September) von 9 bis 18 Uhr als Demo ausgetragen wird, ist der legendäre Porsche 917 Gulf von Georges Hubert im 117 Piloten starken Feld der Blickfang.
Die geplante Drohnenflugzone der belgischen Armee über weiten Teilen Ostbelgiens hat am Montag erneut das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft (PDG) beschäftigt. Der Abgeordnete Freddy Cremer (ProDG) bezog sich bei der Regierungskontrolle auf die Berichterstattung des GrenzEcho, das über den wachsenden Unmut der neun deutschsprachigen Bürgermeister und der DG-Regierung wegen der mangelhaften Kommunikation der Armee berichtet hatte.
An dieser Stelle beleuchtet die GrenzEcho-Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Heute geht es um die Frage, ob Bürgermeister und Schöffen gleichzeitig für die Regierung der DG arbeiten sollten. Die Debatte darüber hat am Montag das Parlament der DG beschäftigt. Redakteur Nico Conrath (Pro) sieht gute Gründe dafür, Chefredakteur Christian Schmitz (Contra) hält dagegen.