Der Fußballverband habe Charleroi darüber informiert, dass aufgrund einer vorgeschriebenen Frist von 15 Tagen nach Bekanntgabe der Entscheidung das Geisterspiel auf das nächste Heimspiel verschoben werden müsse, das diese Frist erfüllt. Dabei handelt es sich um die Partie gegen La Louvière am 1. November, erklärte Sporting Charleroi.
Am Montag hatte der Verein mitgeteilt, dass der belgische Sportschiedsgerichtshof CBAS die gegen Charleroi verhängte Sanktion bestätigt habe. Hintergrund sind Vorfälle beim wallonischen Duell gegen Standard Lüttich am 23. Mai. Nachdem Cercle Brügge beim belgischen Fußballverband weitere Auskünfte eingeholt hatte, bestätigte dieser, dass die Sanktion erst einen Spieltag später umgesetzt wird.
Charleroi hatte die Partie bei Standard zum Abschluss der Europe Play-offs mit 2:0 gewonnen und den Lüttichern damit die Teilnahme am Europapokal verwehrt. Bei den anschließenden Feierlichkeiten kam es zu Zwischenfällen.
Drei Charleroi-Spieler provozierten Anhänger der gegnerischen Mannschaft. Ein Standard-Anhänger betrat daraufhin den Rasen und entwendete eine Fahne von Charleroi. Gleichzeitig verließen Charleroi-Anhänger ihren Block und gerieten in der Nähe mit Lütticher Fans aneinander. Daraufhin stürmten zwischen 100 und 200 Standard-Anhänger, die sich auf der anderen Seite des Stadions befanden, den Platz. (belga/rt)

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