Studienbeihilfen in der DG sollen deutlich steigen

<p>Illustration: picture alliance/dpa</p>
Illustration: picture alliance/dpa

Dafür sollen jährlich bis zu 700.000 Euro zusätzlich bereitgestellt werden. Nach Angaben der Regierung sollen künftig mehr Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen Studienbeihilfen erhalten können. Gleichzeitig sollen die ausgezahlten Beträge steigen. Wie hoch die Beihilfen künftig konkret ausfallen und bis zu welchen Einkommensgrenzen ein Anspruch besteht, ist allerdings noch offen. Diese Angaben sollen im weiteren Verfahren vorgelegt werden.

Das bestehende System der Studienbeihilfen soll in seiner Grundstruktur erhalten bleiben. Unterrichtsminister Jérôme Franssen (CSP) erklärte, die Regierung wolle Familien stärker dort unterstützen, „wo durch Schule, Ausbildung und Studium tatsächlich zusätzliche Kosten entstehen“. Auch Sozialministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) verwies auf die soziale Ausrichtung der geplanten Änderungen. Die zusätzlichen Mittel sollten möglichst gezielt Familien zugutekommen, die Unterstützung benötigten. Im Blick seien dabei insbesondere Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen. Die zuständigen Dienste arbeiten derzeit an den notwendigen Anpassungen der Rechtstexte. Die Reform der Studienbeihilfen war bereits zuvor eingeleitet worden und soll nun um die höheren Beträge und erweiterten Zugangsmöglichkeiten ergänzt werden. (red/sc)

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