Der Ausbruch ist demnach noch nicht beendet. Nach der Einführung entsprechender Maßnahmen sei es jedoch normal, dass die Zahl der neuen Fälle erst nach und nach zurückgehe. Die aktuelle Entwicklung entspreche den Erwartungen, so Sciensano.
Die Verunreinigung war Ende April festgestellt worden. Im Mai folgte eine erste großangelegte Rückrufaktion, bei der sämtliche Eier des Betriebs Laerco in Geel aus dem Handel genommen wurden. Zunächst war festgestellt worden, dass die Verunreinigung aus einem der vier Hühnerställe des Betriebs stammte.
Da die Zahl der neuen Salmonellosefälle anschließend nicht zurückging, wurden weitere Proben genommen. Dabei stellte sich heraus, dass auch ein zweiter Hühnerstall betroffen war. Daraufhin wurde die gesamte Produktion eingestellt.
Betroffen sind Eier mit den Codes 2-BE-1073-01, 2-BE-1073-02, 2-BE-1073-03 und 2-BE-1073-04. Sie wurden unter anderem bei Carrefour und Aldi verkauft. Die Eier sollten nicht verzehrt werden und können für eine Rückerstattung in die Verkaufsstelle zurückgebracht werden, in der sie gekauft wurden.
Salmonellen sind Bakterien, die vor allem in rohem Fleisch, Eiern und Milchprodukten vorkommen. Eine Infektion kann innerhalb von 12 bis 96 Stunden nach dem Verzehr eines belasteten Produkts zu Magen-Darm-Beschwerden führen, die häufig von Fieber begleitet werden. Bei kleinen Kindern, älteren Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem können die Symptome schwerer ausfallen. (belga/rt)

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