Neues Hilfsmittel in der Klinik St.Josef für Patienten mit akuter Niereninsuffizienz

<p>Neuerdings wird die Hämofiltration in der St.Vither Intensivstation angewendet.</p>
Neuerdings wird die Hämofiltration in der St.Vither Intensivstation angewendet. | Foto: Klinik

Dank dieser neuen technischen Ausstattung können Patienten mit akuter Niereninsuffizienz direkt vor Ort behandelt werden, im Sinne einer wohnortnahen Versorgung.

Diese Technik der extrakorporalen Blutreinigung, die insbesondere bei akuter Niereninsuffizienz eingesetzt wird, ermöglicht die Entfernung von Abfallstoffen und überschüssiger Flüssigkeit aus dem Blut, die Regulierung der Elektrolyte sowie die Wiederherstellung des Säure-Basen-Gleichgewichts bei Patienten in kritischem Zustand. Sie trägt somit zu deren Stabilisierung bei.

„Die Umsetzung dieses Projekts zeugt von der Fähigkeit unseres Teams, sich für ein gemeinsames Ziel einzusetzen: unseren Patienten eine immer spezialisiertere und bürgernahe Versorgung zu bieten. Dieses Projekt steht voll und ganz im Einklang mit dem Bestreben unserer Abteilung, sich weiterzuentwickeln und zu wachsen. Ich möchte das bemerkenswerte Engagement unserer vier Referentinnen sowie das von Olivier Dessy, dem leitenden Krankenpfleger der Intensivstation, bei diesem Prozess der Fortbildung und Begleitung des Wandels würdigen“, erklärt Stéphanie Warnier, Pflegedienstleiterin der Intensivstation.

Dr. Bob Marth, Abteilungsleiter der Anästhesie und beigeordneter Abteilungsleiter der Intensivstation, unterstreicht ebenfalls die Bedeutung dieses Fortschritts für die Klinik: „Mit der Einführung dieser neuen Technik setzen wir unsere Dynamik fort, eine qualitativ hochwertige, wohnortnahe und personalisierte Intensivmedizin anzubieten.“

Die Einführung dieser Behandlung wurde durch spezifische Protokolle sowie ein Schulungsprogramm für die medizinischen und pflegerischen Teams strukturiert begleitet, das von Stéphanie Warnier und Olivier Dessy koordiniert wurde. Zudem wurden vier Referenten benannt, um die fachliche Expertise und die Betreuung dieser neuen Versorgungsform sicherzustellen: Catherine Laurent, Mariesa Schiffer, Jessica Thomé und Gaëlle Janmart. (red/ab)

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