Der Klimawandel bleibt eines der größten Risiken weltweit – und auch in Belgien ist die Sorge darüber besonders groß. Das zeigt der neue „Future Risk Report“ des Versicherers AXA. Für die Belgier steht die Erderwärmung an erster Stelle der Besorgnisse, gefolgt von geopolitischer Instabilität, neuen Sicherheitsbedrohungen und Terrorismus.
Beim 90-jährigen Jubiläum des Spielmannszugs Walhorn am Samstag in Haus Harna stand nicht nur die Musik im Mittelpunkt, sondern vor allem die Menschen, die sie weitertragen.
Das Belgische Rote Kreuz hat am Montag die Kampagne „Was essen wir heute Abend?“ gestartet – eine Initiative, die gemeinsam mit mehreren bekannten belgischen Spitzenköchinnen und -köchen ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, Menschen, die auf Lebensmittelhilfe angewiesen sind, eine gesunde, ausgewogene und würdige Ernährung zu ermöglichen.
Künstliche Intelligenz (KI) ist für Übersetzerinnen und Übersetzer längst nicht mehr nur eine Bedrohung, sondern zugleich Hilfe, Ergänzung und Inspirationsquelle. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Belgischen Kammer der Übersetzer und Dolmetscher (CBTI) zur Auswirkung neuer Technologien auf das Berufsbild. Das Fazit fällt differenzierter aus, als oft behauptet wird: Der Einfluss der KI ist „nicht ausschließlich negativ“, so die CBTI.
Union Saint-Gilloise hat einen Nachfolger für den zu AS Monaco gewechselten Sébastien Pocognoli gefunden. Der Landesmeister verpflichtet David Hubert von OH Löwen.
Die wallonischen Provinzen Hennegau, Lüttich und Luxemburg gehören zu den wenigen Regionen in der Europäischen Union, die laut dem ersten „Thermometer der Entwicklung“ des Europäischen Ausschusses der Regionen in allen geprüften sozioökonomischen Indikatoren im positiven Bereich liegen.
In der vergangenen Woche sind die Nobelpreisträger in den Kategorien Medizin, Physik, Chemie, Literatur und Frieden gekürt worden. Jetzt stehen auch die letzten Preisträger des Jahres fest.
Die Föderalregierung hat am Montag entschieden, die für Dienstag geplante Regierungserklärung von Premierminister Bart De Wever (N-VA) zu verschieben. Der Regierungschef und seine Vizepremiers wollen sich maximal eine weitere Woche Zeit nehmen, um beim Haushalt 2026 eine Einigung zu erzielen. „Der Haushalt ist kein Stück Papier“, kommentierte De Wever knapp nach dem Treffen des Kernkabinetts am Vormittag. MR-Vizepremier David Clarinval kündigte an, die Gespräche in den kommenden Tagen fortzusetzen, um „eine umfassende Vereinbarung“ zu erreichen.
Riesenjubel gab es am Wochenende beim ostbelgischen Motocross-Traditionsteam „Clohse Racing“. Dessen junger Pilot Niels Hendrickx und sein limburgischer Beifahrer Wim Svennen wurden in Valkenswaard Cup-Meister im Motocross-Seitenwagen-Championat der Niederlande.
Seit der Verlängerung des Geburtsurlaubs für Väter und Co-Mütter nimmt rund jede fünfte berechtigte Person (22 %) diesen nicht vollständig in Anspruch. Das geht aus einer aktuellen Studie des Personal- und Sozialdienstleisters Attentia hervor, die auf Lohndaten von knapp 17.000 belgischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zwischen 2018 und 2024 basiert.
Knapp ein Viertel der belgischen Unternehmerinnen und Unternehmer ist im Internet gar nicht präsent. Das zeigt eine neue Umfrage des Forschungsbüros Indiville im Auftrag von DNS Belgium, der Organisation, die alle .be-Domainnamen verwaltet.
Die finanzielle Lage des Flughafens Antwerpen ist derart angespannt, dass mittlerweile ein sogenanntes „Alarmverfahren“ eingeleitet wurde. Das geht aus einer gemeinsamen Recherche von „De Standaard“ und „VRT NEWS“ hervor. Und das, obwohl der Flughafen bereits seit Jahren von öffentlichen Geldern profitiert.
Wer in Geilenkirchen wohnt, muss sich an ein ganz eigenes Hintergrundgeräusch gewöhnen: das tiefe Brummen einer Awacs-Maschine im Anflug oder beim Start. Für viele ist es längst Teil des Alltags, für andere eine Dauerbelastung. Leiser wird es so bald nicht – erst wenn die veralteten Überwachungsflugzeuge durch ein neues Modell ersetzt sind, dürfte sich das ändern.
Zwei Wochen vor Figuma, Festival für Figurentheater in Eupen, hat das ostbelgische Figurentheater Fithe im Alten Schlachthof seine neue Produktion „Goush Kon - eine Begegnung“ vorgestellt. „Hör gut zu“, so lautet die Übersetzung des Titels ins Deutsche. Das Publikum — Erwachsene und Jugendliche — folgte der Aufforderung und ließ sich von dem Spiel auf der Bühne regelrecht verzaubern. Zeitweise war es so ruhig, man hätte eine Stecknadel fallen hören.