Mit einer neuen Sensibilisierungskampagne wollen die Brandwunden-Stiftung und das föderale Innenministerium auf die Gefahren von Feuerwerk und pyrotechnischem Material in Fußballstadien aufmerksam machen. In den vergangenen vier Spielzeiten wurden bei Spielen im belgischen Profifußball mindestens 579 Menschen verletzt, nachdem Feuerwerkskörper oder Rauchfackeln gezündet oder geworfen worden waren.
Nationalspielerin Amber Tysiak wechselt von West Ham United zu Union Berlin in die Bundesliga. Mit einer Ablösesumme von rund 170.000 Euro stellt sie aus belgischer Sicht einen neuen Rekord auf.
Forscher der Katholischen Universität Löwen (KU Leuven) haben ein schwerwiegendes Sicherheitsleck in der Bluetooth-Technologie entdeckt, das nach ihren Angaben „hunderte Millionen Geräte“ betrifft. In bestimmten Fällen ermöglicht die Schwachstelle, Menschen über mehrere Tage hinweg unbemerkt zu verfolgen – etwa über drahtlose Kopfhörer. Die Entdeckung wirft grundlegende Fragen zum Spannungsfeld zwischen Bedienkomfort und Datenschutz auf.
Während die Zahl der langfristigen Krankheitsausfälle in Belgien weiter steigt, sind die kurz- und mittelfristigen Fehlzeiten im Jahr 2025 leicht zurückgegangen. Das geht aus neuen Berechnungen des Sozialdienstleisters SD Worx hervor, der Daten von mehr als 1,2 Millionen Beschäftigten aus rund 37.000 Unternehmen ausgewertet hat.
Das Musikfestival Couleur Café hat sein Programm weiter ausgebaut. Die Organisatoren gaben am Donnerstag bekannt, dass acht weitere Künstler zum Line-up hinzugekommen sind. Das Festival findet in diesem Jahr von Freitag, 26. Juni, bis Sonntag, 28. Juni, auf dem Gelände rund um das Atomium in Brüssel statt.
Nach der besten Hinrunde der Bundesliga-Geschichte geriet Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany ins Grübeln. „Es ist eigentlich ein innerlicher Konflikt mit meiner Mentalität, dass wir mitten in der Saison schon einen Rekord bejubeln, weil das ist kein Titel“, sagte der Belgier nach dem 3:1 beim Aufsteiger 1. FC Köln.
Rekordsieger Ägypten scheidet im Duell mit dem Senegal aus. Für die Entscheidung sorgt ein früherer Bayern-Profi. Im Finale wartet der Gastgeber, der Nigeria besiegt.
Ein wachsender Teil der Erstwähler in Belgien hat sich bei den Wahlen im Juni 2024 entweder der Stimme enthalten, ungültig gewählt oder ist gar nicht erst zur Wahl gegangen. Das geht aus einer Studie der Katholischen Universität Löwen (KU Leuven) zum Wahlverhalten hervor, über die am Donnerstag die flämische Zeitung „De Morgen“ berichtete.
Trotz Kritik von Fans an hohen Preisen hat der Fußball-Weltverband FIFA nach eigenen Angaben in der jüngsten Verkaufsphase mehr als eine halbe Milliarde Ticketanfragen für die WM 2026 verzeichnet. Die meisten Bewerbungen hinter den drei Gastgeberländern USA, Mexiko und Kanada habe es aus Deutschland gegeben, teilte die FIFA mit.
Für die belgischen Tennisprofis endeten die Qualifikationen zu den Australian Open (18. Januar bis 1. Februar 2026) in Melbourne mit mehreren Enttäuschungen – und nur zwei sicheren Startern im Hauptfeld der Männer.
Im kommenden Jahr wird die SNCB den Löwenanteil der geplanten Einsparungen im Eisenbahnsektor tragen müssen. Wie die Wirtschaftszeitung „L’Echo“ berichtet, soll die belgische Eisenbahngesellschaft 60 Prozent der für 2026 vorgesehenen Kürzungen in Höhe von 100 Millionen Euro übernehmen, während der Infrastrukturbetreiber Infrabel für die restlichen 40 Prozent aufkommt.
Immer neue Betrugsmaschen fordern Opfer im Eupener Land: Die Beamten der Polizeizone Weser-Göhl berichten von zwei aktuellen Fällen, bei denen sowohl am Telefon als auch über eine beliebte Verkaufsplattform getäuscht wurde – mit teils erheblichen finanziellen Folgen.
Die Landwirte, die seit Montag gegen das Mercosur-Handelsabkommen am Flughafen Ostende-Brügge protestiert hatten, haben ihre Aktion am Mittwochabend beendet. Auslöser für das Ende des Protests war ein Gespräch mit Bürgermeister John Crombez (Vooruit), der den Bauern zusicherte, ihre Forderungen auf politischer Ebene weiterzutragen.
Die größte Stadt der Ukraine leidet unter den Folgen eines russischen Luftangriffs. Nun hilft die Regierung. Aber damit lebt auch eine alte politische Fehde wieder auf.
Nach dem brutalen Vorgehen iranischer Sicherheitskräfte herrscht im Land eine angespannte Ruhe. Gleichzeitig wächst nach den Drohungen von US-Präsident Trump die Sorge vor neuen Angriffen.
Das Sturmtief „Elli“ in der vergangenen Woche ist für mich Anlass, in dieser Kolumne über den Umgang mit Wetterwarnungen zu sprechen. In Ostbelgien habe ich vor Blizzard-ähnlichen Bedingungen gewarnt. Diese Warnungen stießen nicht nur auf Zustimmung, sondern auch auf deutliche Kritik. Der Vorwurf lautete häufig: „Übertrieben!“ Früher sei so etwas „ganz normal“ gewesen. Mit Warnungen vor bestehender Lebensgefahr fand ich mich im Anschluss sogar in der deutschen Boulevardpresse wieder – und wurde dafür teilweise selbst von Kollegen kritisiert.
Der Favorit hat sich durchgesetzt: Union Saint-Gilloise ist am Mittwochabend mit einem 2:0-Auswärtssieg beim FCV Dender EH ins Halbfinale des belgischen Pokals eingezogen. Der Tabellenführer der Meisterschaft ließ dem Liga-Schlusslicht im Viertelfinale des Croky Cup letztlich keine Überraschung zu und wahrte damit die Chance auf die Titelverteidigung – 2024 hatte Union den Wettbewerb gewonnen.
Der FC Bayern München hat den Abschluss der Hinrunde beim 1. FC Köln mit einem 3:1-Auswärtssieg für sich entschieden. Warum der FC Bayern gegen Köln zittern musste – und am Ende doch einen neuen Maßstab setzte.