Belgien kontrolliert Olivenöl zwar formal ausreichend, prüft die Qualität jedoch nicht gründlich genug. Zu diesem Schluss kommt ein aktueller Bericht des Europäischen Rechnungshofs. Nach Einschätzung der Prüfer öffnet das bestehende Kontrollsystem Betrugspraktiken Tür und Tor, auch wenn die Lebensmittelsicherheit der Verbraucher nicht gefährdet ist.
Seit dem 5. Januar überwachen ANPR-Kameras die Fußgängerzone von Verviers. Sie fotografieren die Fahrzeuge, die in den Bereich fahren, und überprüfen automatisch, ob sie dort zugelassen sind. In den ersten Tagen haben sich die Autofahrer bereits zahlreiche Fehltritte geleistet.
Acht Monate nach der Inbetriebnahme geben 77 % der Nutzer der neuen Straßenbahn in Lüttich an, dass sie sowohl hinsichtlich der Erreichbarkeit und der Fahrzeiten als auch hinsichtlich der Sauberkeit zufrieden sind. Die Zeitung „La Meuse“ zog ein Fazit mit Olivia Perwez, der Verantwortlichen für das Verkehrsangebot bei der Nahverkehrsgesellschaft TEC Liège-Verviers.
Charisma, Ausstrahlung, Sex-Appeal – jedes Jahr werden weltweit Prominente auf ihre Anziehungskraft hin untersucht. In den USA kürt das Magazin „People“ seit 1985 sogar den „Sexiest Man Alive“. Doch wer lässt eigentlich in Belgien die Herzen höher schlagen?
Fast 20 Jahre lang knetete Francis „Franz“ Dewint die Spieler der AS Eupen als Kiné durch, Ende Dezember endete seine Zeit am Kehrweg. Von den Profis bis zuletzt zur U23-Mannschaft der „Pandas“ erlebte der 68-Jährige sowohl Auf- als auch Abstiege aus nächster Nähe mit – wir blicken mit ihm zurück.
Nicht nur Gold, auch Silber erlebt derzeit einen regelrechten Höhenflug. Seit Monaten steigt der Preis des Edelmetalls deutlich – und viele fragen sich: Ist jetzt der richtige Moment, um zu investieren, oder eher, um zu verkaufen?
Der anstehende Straßenkarneval in der Eifel geht in diesem Jahr mit einer bereits länger diskutierten Neuerung einher: Auf den Umzügen dürfen künftig ausschließlich karnevalistische Musik sowie thematisch passende, traditionelle oder stimmungsvolle Karnevalslieder in angemessener Lautstärke gespielt werden.
Nachdem das GrenzEcho kürzlich darüber berichtet hatte, dass die Klinik St. Josef in St.Vith Interesse am Erwerb der künftig freiwerdenden Immobilie des Finanzministeriums in der Klosterstraße bekundet hat, bestätigte Gesundheitsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) diese Information bei der Regierungskontrolle im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft auf eine Frage von Marco Hoffmann (Vivant).
Die umstrittene Reform der Arbeitslosenunterstützung wird vorerst nicht ausgesetzt. Der Verfassungsgerichtshof hat entschieden, den Antrag von Gewerkschaften, Sozial- und Armutsorganisationen sowie mehreren Betroffenen auf eine sofortige Suspendierung der neuen Regeln abzulehnen. Damit kann die seit dem 1. Januar geltende zeitliche Begrenzung des Arbeitslosengeldes weiter umgesetzt werden.
Die Zahl der Rückführungen von Häftlingen ohne legalen Aufenthaltsstatus ist deutlich gestiegen. Wie Asyl- und Migrationsministerin Anneleen Van Bossuyt (N-VA) am Donnerstag mitteilte, nahm die Zahl der Abschiebungen aus der Haft seit dem vergangenen Jahr um rund 25 Prozent zu. Damit wurde der höchste Wert seit sieben Jahren erreicht. Nach dem jüngsten Rückgang bei den Asylanträgen rückt nun verstärkt die Ausreise in den Fokus der Föderalregierung.
Der neue Jahresbericht der belgischen Staatssicherheit (VSSE) zeichnet das Bild einer Sicherheitslage, die unübersichtlicher und zugleich vielschichtiger geworden ist. Klassische Bedrohungen verschwinden nicht, sie verändern ihre Form. Hinzu kommen neue Grauzonen zwischen Spionage, Einflussnahme, Kriminalität und Extremismus. Die Behörde spricht von einem Umfeld, in dem technologische Entwicklungen, geopolitische Spannungen und gesellschaftliche Polarisierung ineinandergreifen.
„Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?“, heißt es in einem Kinderlied. Für die Stadt Eupen lässt sich diese Frage inzwischen beantworten: Es war der städtische Bauhof, der die Uhr am Rathaus nach längerer Zwangspause wieder in Gang gesetzt hat.
Einem 28-jährigen Eupener drohen 15 Monate Haft und eine zehnjährige Aberkennung seiner bürgerlichen Rechte, weil ihm zur Last gelegt wird, in einer Beziehung zu einer ein Jahr jüngeren Kelmiserin extrem besitzergreifend, verletzend, beleidigend und bedrohend aufgetreten zu sein.
Das Hochwasser im Jahre 2021 hat sich in Ostbelgien tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Vor diesem Hintergrund lud das Netzwerk Natur, ein vor drei Jahren gegründeter Zusammenschluss ostbelgischer Naturschutzorganisationen, zu einem Vortragsabend zum Thema „Wege zu einer klimaresilienten Bach- und Flusslandschaft“ ins Auditorium der Bischöflichen Schule in St.Vith.
Der Lütticher Appellationshof hat sich am Donnerstag mit dem Fall des sogenannten „Radfahrers aus dem Hohen Venn“ befasst. Der Mann fordert vom Urheber eines Videos, das in den sozialen Netzwerken verbreitet wurde und seinem Ruf geschadet haben soll, Schadenersatz in Höhe von 4.500 Euro.
Die föderale Polizei organisiert an diesem Wochenende erneut die landesweite Aktion „Wochenende ohne Alkohol und Drogen am Steuer“. Die 21. Ausgabe beginnt am Freitag um 18 Uhr und endet am Montag um 6 Uhr.
Der juristische Streit um die Atommülltransporte durch Nordrhein-Westfalen von Jülich ins Zwischenlager Ahaus im Münsterland geht in die nächste Instanz. Die Umweltschutzorganisation BUND NRW habe Beschwerde gegen die Castor-Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts eingelegt, teilte eine Gerichtssprecherin auf dpa-Anfrage mit. Das Verfahren liege damit nun beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg.
Nach der Annahme des EU-Mercosur-Abkommens durch die Mitgliedstaaten am vergangenen Freitag erneuert der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP/EVP) seine deutliche Kritik an dem Abkommen. Dazu tauschte er sich in dieser Woche auch mit dem Vorsitzenden des Boerenbond, Lode Ceyssens, in Brüssel aus.
Mit einer neuen Sensibilisierungskampagne wollen die Brandwunden-Stiftung und das föderale Innenministerium auf die Gefahren von Feuerwerk und pyrotechnischem Material in Fußballstadien aufmerksam machen. In den vergangenen vier Spielzeiten wurden bei Spielen im belgischen Profifußball mindestens 579 Menschen verletzt, nachdem Feuerwerkskörper oder Rauchfackeln gezündet oder geworfen worden waren.