Die Türkei wird wegen des neuartigen Coronavirus ab Samstag, 6 Uhr, bis zum 17. April die Einreise von Flugzeugen aus Belgien und acht anderen Ländern untersagt. Das gab der türkische Verkehrsminister Mehmet Cahit Turhan am Freitag während einer Pressekonferenz in Ankara bekannt.
Die Angst vor dem Coronavirus hat in Deutschland bereits in den vergangenen Wochen viele Menschen zu übertriebenen Hamsterkäufen getrieben. In Ostbelgien reagieren die Menschen besonnener. Trotzdem hat sich so mancher am Freitag mit allem (Un)Nötigen eingedeckt. Besonders begehrt: Klopapier, Brot und Bücher gegen drohende Langeweile.
In Zeiten des Coronavirus vergeht kaum ein Tag ohne Absagen – so auch in der ostbelgischen Sportwelt, die nicht von der landesweiten Absage alle Sportveranstaltungen verschont bleibt.
Das, was viele bereits seit Tagen befürchtet hatten, ist am späten Donnerstagabend eingetreten: Ab heute gelten landesweit drastische Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, eine Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Besonders Horeca und Einzelhandel sehen ihre Felle schwimmen.
Um italienische Verhältnisse zu vermeiden, hat Belgien im Kampf gegen das Coronavirus seine Maßnahmen drastisch verschärft – mit einschneidenden Folgen für das gesellschaftliche Leben, aber ohne dass das gesamte Land lahm gelegt wird. „Drastische Maßnahmen, die aber helfen werden, um eine weitere Verbreitung des Virus einzudämmen“, sagt der Virologe Marc Van Ranst. „Ein italienisches Szenario wird vermieden unter der Bedingung, dass jeder mitmacht.“
Wie soll der Wald von morgen aussehen? Mit dieser und anderen hochinteressanten Fragen setzte sich am Donnerstag Experten aus drei Ländern in einer sehr aufschlussreichen Podiumsdiskussion in der Aula der Bischöflichen Schule St.Vith auseinander.
Bei der diesjährigen 42. Auflage des Laufs Cross de Bousval über die Distanz von 15 Kilometern, an dem insgesamt 604 Läufer Anfang März erfolgreich teilgenommen haben, konnten einige Läufer vom SC Bütgenbach gute Resultate erzielen.
Nicht nur die Tribünen, sondern auch die Plätze bleiben leer: Der 30. Spieltag der 1. Division fällt dem Coronavirus zum Opfer – mit noch unbekannten Folgen für die Meisterschaft. Die Klubs der höchsten Spielklasse der Landes reagieren.
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus lehnt EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen die einseitige Einführung von Einreisestopps oder Grenzkontrollen in der EU ab. Auch Exportbeschränkungen für Schutzmasken und andere Ausrüstung gegen die Virus-Krise sind auf deutliche Kritik von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gestoßen.
Der am Wochenende (14. bis 15. März) geplante zweite Lauf der Rallye-Landesmeisterschaft (BRC) findet nicht statt. Ausrichter DG Sport sieht sich veranlasst, die Spa Rally kurzfristig abzusagen. Auch die „Classic Spring Roads“ fallen der Corona-Pandemie zum Opfer.
Tiesj Benoot hat am Freitag die sechste Etappe der Radfernfahrt Paris-Nizza im Alleingang gewonnen und einen der größten Erfolge seiner Karriere gefeiert.
Im Museum Vieille Montagne in Kelmis stehen die Bergbauvergangenheit und das Kuriosum Neutral-Moresnet im Mittelpunkt. Aber es gibt ebenfalls eine Dauerausstellung zur Bahngeschichte. Insbesondere die Linie 39A, die durch Kelmis fuhr, wird beleuchtet. Am Freitag besuchte die vorläufig letzte Gruppe die Räume.
Nach den radikalen Maßnahmen des Nationalen Sicherheitsrates zur Bekämpfung des Coronavirus fordert die christliche Gewerkschaft CSC die Regierung auf, zusätzliche Maßnahmen für die Arbeitnehmer zu ergreifen.
Kein Kino, kein Konzert, keine Ausstellung und kein Vortrag: Alle Freizeitaktivitäten sind durch die vom Nationalen Sicherheitsrat verordneten Maßnahmen bis zum 3. April ausgesetzt. Von der anberaumten Generalversammlung über den Abiturientenball bis zum Kreativkurs sind in Ostbelgien viele Veranstaltungen davon betroffen.
GrenzEcho.net bleibt die in Ostbelgien mit weitem Abstand führende Online-Plattform: In den Monaten Januar und Februar dieses Jahres konnten die Besucherzahlen erneut deutlich gesteigert werden.
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat Belgien – vorläufig zum 3. April – alle Sportveranstaltungen untersagt. Sei es im Handball, im Volleyball oder auf dem Fußballfeld: Von den Profis bis zu den Amateuren ruht der Ball. Was aber ist mit demjenigen, der beispielsweise am Wochenende seinem Hobby nachgehen und mit Freunden auf den Tennisplatz will?