Die Verbraucherschutzzentrale (VSZ) warnt vor „Fake-Shops“ und angeblichen Wundermitteln rund um das Coronavirus. Manche Betrüger seien kreativ und spielten mit den Ängsten der Menschen. Im Netz kursierten E-Mails, die ein Wundermittel als Hilfe gegen das Coronavirus anpreisen.
Die verschärften Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus sind am Mittwochmittag in Belgien in Kraft getreten: Bis zum 5. April sollen alle Wege im öffentlichen Raum auf ein Minimum begrenzt werden. Derweil bemüht sich die öffentliche Hand um eine Unterstützung für gebeutelte Unternehmen.
Die Coronavirus-Krise trifft viele Sektoren mit voller Wucht. Besonders stark leidet in diesen Wochen die Reisebranche: „Das ist die mit Abstand schlimmste Katastrophe, die wir je mitgemacht haben. Ich bin überzeugt davon, dass viele Kollegen diese beruflich nicht überleben werden“, sagt ein betrübter David Bocher, der in Eupen, Kelmis und St.Vith die Reisebüros „Orion Reisen“ betreibt.
Nachdem der Spielbetrieb in den Basketballligen des Landes seit Ausbruch der Corona-Pandemie zum Erliegen gekommen war, ist die Saison in der gesamten Wallonie für beendet erklärt worden. Das teilte der wallonische Verband am Donnerstagabend mit.
Seit einigen Tagen befindet sich Belgien in einer beispiellosen Krise. Am Mittwoch sind neue einschneidende Maßnahmen in Kraft getreten. Umso bedeutender ist es, besonnen zu bleiben.
Eine Ausgangssperre verkündet die Kanzlerin nicht – noch nicht. Es werde aber täglich überprüft, ob schärfere Maßnahmen nötig sind, um das Coronavirus einzudämmen, sagt Merkel. Also: „Halten Sie sich an die Regeln.“
Im Rahmen eines öffentlichen Projektaufrufs unterstützt die VoG Fahrmit erneut Projekte zur Entwicklung von und Sensibilisierung für alternative Mobilitätslösungen.
Es ist die positive Nebenwirkung der Corona-Krise: Die Menschen rücken, im übertragenen Sinne, enger zusammen. In der Facebook-Gruppe „Corona Hilfe Eupen“ bieten sich die Bürger gegenseitig Hilfe an – beim Einkaufen, beim Gassigehen oder bei der Kinderbetreuung. Wo oftmals Hass und Hetze herrschen, weht in diesen Tagen ein ganz anderer Wind.
Arbeitnehmer, die im Zusammenhang mit der Coronakrise vorübergehend in Kurzarbeit gehen müssen, erhalten ab sofort eine Pauschale von 1.450 Euro pro Monat. Das kündigte die föderale Arbeitsministerin Nathalie Muylle am Mittwoch an.
Die AS Eupen hat vier Nachwuchstalente mit neuen Verträgen ausgestattet. Besonders Marciano Aziz sticht dabei hervor: Der 18-Jährige erhielt einen Vollzeitvertrag bis 2022.
Die Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus läuft auf Hochtouren. Doch bis zur Zulassung ist es ein langer Weg. Denn der Impfstoff muss eines unbedingt sein: sicher.
Die wallonische Regierung hat am Mittwoch beschlossen, zusätzliche Mittel für den Gesundheitssektor freizugeben. Vor allem der Krankenhaussektor und der Pflegesektor sind davon betroffen.
Der Hafen von Antwerpen, eine der größten Logistik-Drehscheiben in Europa, bleibt trotz der Virus-Krise funktionsfähig. Das versicherte der Hafenbetrieb am Mittwoch, dem ersten Tag einer allgemeinen Ausgangssperre in Belgien.
Um in der Coronakrise für ein erhöhtes Patientenaufkommen gewappnet zu sein, verdoppelt das Malmedyer Krankenhaus die Aufnahmekapazität seiner Notaufnahme.
Die wallonische Regionalregierung gewährt eine Pauschalentschädigung von 5.000 Euro für jedes Unternehmen, das im Zuge der verschärften Schutzmaßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus geschlossen werden musste oder dessen Tätigkeit beendet wurde.
Busreisen erfreuen sich in Ostbelgien großer Beliebtheit. Sei es zum Weihnachtsmarkt nach Köln, zum Skiurlaub nach Südtirol oder zum Sonne tanken an den Gardasese: Die hiesigen Anbieter zeigen sich bei der Zusammenstellung des Jahresprogramms immer wieder einfallsreich und bieten den Kunden jeden Monat andere Destinationen.
Wo man heutzutage auch hinsieht – am Straßenrand, im Wald und in den Ozeanen der Welt –, überall findet man Plastikmüll, der als Mikroplastik sogar in unseren Körpern landet. Das globale Problem hat überhand übernommen. Es gibt jedoch gute Neuigkeiten: Immer mehr Forscher, Unternehmen und Privatpersonen entwickeln neue Konzepte, um den Müll loszuwerden – oder erst gar nicht mehr zu produzieren.
Im Kampf gegen das Coronavirus sei es besser, anfangs die Zügel stramm zu halten und sie später zu lockern statt umgekehrt. Das sagt der anerkannte Virologe Steven Van Gucht zu den drastischen Maßnahmen, die seit Mittwochmittag in Belgien gelten.