Seit Mittwochmittag gelten die gestern beschlossenen, verschärften Maßnahmen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus im ganzen Land. Das GrenzEcho liefert einen Überblick und beantwortet die wichtigsten Fragen. Die Liste wird im Laufe des Tages stetig aktualisiert.
Die sozialistische Gewerkschaft FGTB möchte nicht, dass die Arbeitnehmer im Zusammenhang mit der Coronavirus-Epidemie vergessen werden. „Es kommt nicht in Frage, dass zur Gesundheitskrise noch eine soziale Krise hinzukommt“, erklärte die FGTB in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung.
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Bevölkerung am Abend in einer Fernsehansprache über die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Coronakrise informieren.
Im Zuge der Maßnahmen der Föderalregierung zur Bekämpfung des Coronavirus vereinbarten die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft und verschiedene Dienstleister der häuslichen Hilfe die Reduzierung des aktuellen Angebots.
Die Corona-Krise beschäftigt auch die Musik-Branche. US-Rapperin Cardi B äußert ihre Virus-Sorgen auf Instagram - und löst einen Internet-Hype um ein Musikvideo aus, in dem ein Kollege ihr Statement zu einer Hymne verarbeitet hat.
Für viele Medienschaffende ist derzeit Homeoffice angesagt. Auch für manche US-Talker bedeutet das, ihre Shows von Zuhause aus zu senden. Dabei lassen sie sich so einiges einfallen - etwa Jimmy Fallon.
„Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, die außergewöhnliche Maßnahmen erfordert.“ So reagierte Innenminister Pieter De Crem (CD&V) auf die alarmierenden Wirtschaftszahlen, die der flämische Arbeitgeberverband Voka am Mittwochmorgen vorgestellt hatte.
Die Containerparks von Idelux Umwelt, die in der Eifel die Wertstoffhöfe betreiben, sowie Intradel, die im Norden der DG verantwortlich sind, als auch die Stadt Eupen, die den Containerpark in Eigenverantwortung managt, schließen ab heute und bis auf weiteres ihre Pforten.
Covid-19 sorgt dafür, dass nahezu alle Veranstaltungen in nächster Zeit abgesagt und/oder verschoben werden. Jetzt trifft es die Erstkommunion in Eupen.
China hat den zweiten Tag in Folge nur noch eine einzige Neuerkrankungen mit dem Coronavirus in der Millionenmetropole Wuhan gemeldet, wo die weltweite Pandemie ihren Anfang genommen hatte.
Der Verband der belgischen Friseure, Coiffure.org, bedauert in einer Pressemitteilung „die Entscheidung der Regierung, die Schließung von Friseursalons in Belgien nicht zwingend (vorbehaltlich einer Entschädigung) vorzuschreiben“.
Die am Boden liegende Lufthansa-Tochter Brussels Airlines hat vom belgischen Staat eine Beihilfe in Höhe von 200 Millionen Euro beantragt, berichteten die Wirtschaftszeitungen „De Tijd“ und „L'Echo“ am Mittwoch.
Wegen Corona wird der Kalender 2020 des Nürburgrings weiter durcheinandergewirbelt: Das 24-Stunden-Rennen wird vom Frühjahr (21. bis 24. Mai) auf den Herbst (24. bis 27. September) verschoben.
Um dem Risiko eines Maskenmangels zu begegnen, glaubt das Kabinett von Gesundheitsministerin Maggie De Block (Open VLD) mit 15 Millionen Masken, die sich auf dem Weg nach Belgien befinden sollen, eine Lösung gefunden zu haben.
Not macht erfinderisch. Das haben viele Geschäftsleute und Unternehmer in den letzten Tagen unter Beweis gestellt. Christian Busse vom Zeitschriftenladen „Press Shop“ in Kelmis ist einer von ihnen. Er wollte am Wochenende einen Lieferservice für Zeitungen, Lottoscheine oder Zigaretten auf die Beine stellen. Gestern Abend wurden allerdings verschärfte Maßnahmen im Kampf gegen den Coronavirus gefasst, die auch ihn betreffen.
Die Regale sind voll, doch kaum ein Kunde ist in den vergangenen Tagen in die Läden gekommen. Der Ausnahmezustand reißt den Eupener Geschäftsleuten den Boden unter den Füßen weg. Einige von ihnen haben bereits am Dienstagmorgen beschlossen, ihre Geschäfte aus Gründen der Vernunft zu schließen – und sind damit dem Nationalen Sicherheitsrat zuvorgekommen. Nun appellieren die Geschäftsleute an ihre Kunden, ihnen die Treue zu halten, bis alles überstanden ist.
Die Corona-Pandemie stellt auch den Radsport-Kalender weiterhin auf den Kopf und hat unter anderem zur Verschiebung des Frühjahrs-Klassikers Paris-Roubaix geführt.
Der Nationale Sicherheitsrat hat am Dienstagabend weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Demnach müssen heute Mittag und bis 5. April alle Geschäfte schließen, außer Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte, Apotheken und Zeitschriftenläden. Telearbeit wird die Norm. Es gilt eine Ausgangssperre, außer für die Arbeit und lebenswichtige Geschäfte.