Die Mitglieder des Harmonie Orchesters Eupen (HOE) haben am Freitagabend um 20 Uhr jeder bei sich zuhause aus dem Fenster „You’ll never walk alone“ gespielt.
Die Covid-19-Pandemie beherrscht mit Schreckensmeldungen viele Bereiche des Lebens. Wird der Virus-Ausbruch auf längere Sicht auch positive Folgen haben? Zum Beispiel für die Qualität der Luft in den Städten und fürs Klima?
Der Country- und Popmusiker Kenny Rogers ist tot. Wie seine Familie am Samstag auf Twitter mitteilte, starb der dreifache Grammy-Gewinner im Alter von 81 Jahren.
Christo will den Pariser Arc de Triomphe verhüllen. Dafür setzt er schon zum dritten Mal auf eine Firma aus Lübeck. Die „Luftwerker“ werden aus 25.000 Quadratmetern Stoff eine Hülle für das Wahrzeichen von Paris nähen. Anfang April beginnen die Arbeiten.
Das Wort historisch wird in unserer schnelllebigen Zeit oft missbraucht. Selbst wenn es einem Fußballspieler gelingt, einen Hattrick in einem drei Sekunden kürzeren Zeitraum als beim letzten Rekord zu erzielen, wird der Begriff bemüht. Was uns in diesen Tagen der Coronakrise widerfährt, ist allerdings historisch. Selbst die kleinen Gesten tragen dazu bei.
Während der Coronakrise vergeht kein Tag ohne neue Hiobsbotschaften. In ganz Europa steigen die Fall- und Todeszahlen. Ein Trend, der sich in den kommenden Tagen wohl fortsetzen wird, zumindest lassen die bloßen Zahlen - allen voran in Südeuropa darauf schließen. Mehrere belgische Wissenschaftler haben sich jüngst zur erwarteten Dauer der Epidemie sowie der erforderlichen Maßnahmen geäußert. Der Tenor: Es wird eher zwei Monate, als zwei Wochen dauern.
In einem ausgiebigen Videotelefonat äußerte sich Sabine Lejoly, Pressesprecherin der Firma Ortis, zur aktuellen Coronakrise. Der in Elsenborn und Luxemburg ansässige Betrieb beschäftigt an beiden Standorten rund 110 Mitarbeiter, die in diesen Zeiten besonders gefragt sind.
Ab dem kommenden Montag wird in der Deutschsprachigen Gemeinschaft eine „Not-Kinderbetreuung“ eingeführt, um auf die aktuelle Lage zu reagieren. Bildungsminister Harald Mollers (ProDG), der auch für Kleinkindbetreuung zuständig ist, geht auf die Hintergründe dieser Entscheidung ein und äußert sich auch zur Situation in den Schulen in der DG.
Im Untergeschoss der Maria-Goretti-Schule rattern seit Freitagmorgen die Nähmaschinen. Das ist nicht unüblich, doch statt der Schülerinnen hat sich eine bunt gemischte Gruppe eingefunden, die Schutzmasken für die ostbelgischen Krankenhäuser anfertigt.
Das Coronavirus stellt unser Gesundheitssystem vor die größte Herausforderung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Zahl der infizierten Belgier ist in den letzten Tagen rapide angestiegen, und mit ihr auch die Zahl derjenigen Menschen, die so krank sind, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Noch reichen die Aufnahmekapazitäten der Intensivstationen.
Bald schon werden bis zu einer Million Belgier wegen der Coronakrise zeitweilig arbeitslos sein. Diese Zahl nennt die föderale Arbeitsministerin Nathalie Muylle (CD&V). Sie unterstricht abermals, dass Covid-19 neben einer Gesundheitskrise auch eine beispiellose wirtschaftliche Katastrophe verursacht. Eine Million Menschen in Kurzarbeit, das entspricht drei von zehn berufstätigen Belgiern in der Privatwirtschaft (3,5 Millionen).
Eupens Bürgermeisterin Claudia Niessen ist in diesen Tagen als Krisenmanagerin gefragt. „Mir ist wichtig, dass die Menschen den Geist der getroffenen Maßnahmen verstehen“, sagt die Ecolo-Politikerin. Wie sie die aktuelle Situation in Eupen einschätzt und auf welche Dienstleistungen auch in „Corona-Zeiten“ von städtischer Seite nicht verzichtet werden sollen, erklärt sie im Interview.
Menschen, die in extremer Armut leben, und vor allem Obdachlose, die eine Notunterkunft benötigen, sind in der Coronakrise eine besonders gefährdete Bevölkerungsgruppe. Viele Aufnahmestrukturen schließen ihre Türen aufgrund von Personalmangel, ohne dass eine alternative Unterkunft organisiert wird. Die Provinz Lüttich hat nun Vorkehrungen getroffen, um dagegen anzugehen.
Seit Freitag, um 15 Uhr führt die Polizei an den Grenzübergängen zu Belgien Kontrollen durch. Nur noch Personen, die einen trifftigen Grund haben, dürfen über die Grenze fahren. Das teilte das Kabinett von Innenminister Pieter De Crem am Freitag mit.
Das moderne Leben hat uns alle vernetzt – lenkt aber auch so sehr ab, dass Einige kaum noch produktiv arbeiten können. Das New Yorker Startup „Caveday“ will der Welt beibringen, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Europaweites Reisen ganz ohne Grenzkontrollen: Dieser Traum wurde vor 25 Jahren mit dem Schengenraum Realität. In Zeiten von Covid-19 ist davon jedoch nichts geblieben. Eine Bestandsaufnahme zum Jubiläum.
Der Gang zum Supermarkt wird zu einem freudigen Ereignis. Denn Einkaufen ist in Frankreich noch erlaubt. Ansonsten gilt die Ausgangssperre. „Restez chez vous!“, lautet die Devise – „Bleibt zuhause!“. Aber nicht alle halten sich daran.
Viele Menschen bleiben seit Tagen vermehrt Zuhause und haben weniger Kontakt zu Familie und Freunden. Zeit allein - das kann durchaus eine Herausforderung sein! Vielleicht helfen Erfahrungen aus Kinofilmen.