Österreich sieht sich mit seinen drastischen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus auf dem richtigen Weg. Daher werden die Beschränkungen des Alltag bis Ostern ausgeweitet. Kanzler Kurz bittet: „Halten Sie durch.“
Das Unternehmen kämpft schon länger mit Problemen – lange vor der Corona-Krise. Jetzt meldet es die Zahlungsunfähigkeit – und hofft auf rasche Staatshilfe.
Die Gesundheitsbehörden zählten am Donnerstag 462 neue Coronavirus-Fälle in Belgien. Das teilte das Krisenzentrum und das föderale Gesundheitsministerium am Freitag in ihrem täglichen Update mit. 37 Todesfälle sind zu beklagen, darunter 16 am Donnerstag.
So manch einer hat wegen der ausgebrochenen Coronakrise das Hamstern perfektioniert. Oberste Priorität – warum auch immer: Klopapier. Ein Niederländischer Lagerist hat sich nun einen kleinen Scherz erlaubt und allen „sein“ riesiges Toilettenpapierlager über YouTube gezeigt.
Touristische Unterkunftsbetriebe in der Provinz Lüttich dürfen ab sofort keine Gäste mehr aufnehmen. Alle Gäste müssen bis spätestens 18 Uhr am Freitag, 20. März, die Unterkunft verlassen haben.
Am Lütticher Flughafen Bierset kamen am Freitag kurz vor 1 Uhr nachts fünf Millionen Atemschutzmasken an, wie Christian Delcourt, Kommunikationsleiter des Flughafens, berichtete.
Die olympische Flamme traf am Freitag in Japan ein, wo der erwartete festliche Empfang aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf ein Minimum reduziert wurde.
Rund eine Million Belgier werden voraussichtlich aufgrund der Gesundheitskrise im Zusammenhang mit dem Coronavirus wirtschaftsbedingt arbeitslos sein. Das berichtete die föderale Arbeitsministerin Nathalie Muylle am Donnerstagabend im flämischen Privatsender VTM. Gegenwärtig sind bereits eine halbe Million Belgier als wirtschaftlich arbeitslos registriert.
Brasilien kündigte am Donnerstag die Schließung seiner Grenzen ab Montag für Staatsangehörige aus Europa, Australien und mehreren asiatischen Ländern an, um die Coronavirus-Epidemie zu bekämpfen.
Informatiker haben in diesen Tagen alle Hände voll zu tun. Nachdem die Föderalregierung beschlossen hat, dass Firmen so weit wie möglich auf Homeoffice-Lösungen zurückgreifen müssen, häufen sich die Anfragen. So auch bei Intec Software Engineering in St.Vith.
Wo bis zuletzt noch Hosen geflickt und Vorhänge gekürzt wurden, rattern jetzt die Nähmaschinen über quietschgelben Polyesterstoff. Im Atelier der Alternative in Eupen werden im Akkord Atemschutzmasken genäht. 40.000 Stück hat die DG bestellt. „Die Farbe ist freundlich und zaubert dem ein oder anderen vielleicht ein kleines Lächeln ins Gesicht“, hofft Geschäftsführer Jürgen Strang.
Jetzt hat Belgien also wieder eine Regierung auf allen Ebenen des Föderalstaates. Auch wenn die Wilmès-Regierung eine Minderheitsregierung ist und sich vor allem um die Bewältigung der Coronakrise kümmern soll. Ob der Traum, den einige Politiker und Beobachter hegen, dass daraus eine „richtige“ Mitte-links-Regierung wird, in Erfüllung geht, ist äußerst zweifelhaft.
Die Polizei und der Katastrophenschutz haben bei einem Unternehmen in der Provinz Lüttich 180.000 Corona-Tests und eine Menge Reagenzien zur Herstellung dieser Tests beschlagnahmt.
Brussels Airlines wird die insgesamt 9.500 Belgier, die sich noch im Ausland befinden, mit insgesamt 56 Flügen nach Hause holen. Das teilte die Fluggesellschaft am Donnerstagvormittag mit. Die Reisenden sind auf 14 Länder über den gesamten Erdball verteilt. Die finanziellen Auswirkungen der Coronakrise sorgen beim Geschäftsführer von Brussels Airlines unterdessen für Kopfschmerzen.
Von den Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird auch das regionale Handwerk mit voller Wucht getroffen. Im Großherzogtum Luxemburg müssen alle Baustellen am heutigen Freitag geschlossen werden, in Belgien tun dies immer mehr Unternehmen freiwillig. Es macht sich ein Gefühl der Sorge und der Machtlosigkeit breit.
Am Donnerstagabend sind 100.000 Mundschutzmasken vom Typ FFP2 in Lüttich angekommen. Sie werden unverzüglich verteilt. Dies teilt Gesundheitsministerin Maggie De Block (Open VLD) mit.