Die linksradikale Partei PTB fordert die Einsetzung einer Untersuchungskommission, die prüfen soll, warum die Föderalregierung Expertenempfehlungen ignoriert und den strategischen Vorrat an Atemschutzmasken nicht erneuert hat.
Für Indiens 1,3 Milliarden Einwohner gilt die kommenden 21 Tage eine Ausgangssperre. Die wegen der Coronakrise verhängte Sperre werde ab Mitternacht gelten, sagte Premierminister Narendra Modi am Dienstagabend (Ortszeit) in einer am Fernsehen übertragenen Rede.
Es war zu erwarten: Ewig würde die Front der Solidarität gegen das Virus nicht halten. Wohin man auch blickt: Rund zwei Wochen seit Beginn der heißen Phase der Pandemie in Europa treten erste Risse in der Einheitsfront auf. So kehrt auch ein Stück Normalität in eine außergewöhnliche Zeit ein.
Anne Kelleter schaffte bei den letzten Regionalwahlen im Mai 2019 den Sprung nach Namur. Für die Ecolo-Abgeordnete hat sich das persönliche und politische Leben nach dem Ausbruch der Coronakrise ganz schön verändert, wie sie im Interview mit dem GrenzEcho verrät.
Die Meisterschaft der 1. Division liegt auf Eis, trainieren müssen die Profis trotzdem. Wie das funktioniert? Die AS-Profis Danijel Milicevic, Siebe Blondelle und Menno Koch geben Einblicke in ihren Alltag: Waldläufe, Fitnessübungen und Haustiere, die zu Sparringspartner werden.
Charline Catte euw lebt seit acht Monaten auf Sri Lanka. Der Inselstaat bleibt nicht von dem Coronavirus verschont. Obwohl die offizielle Zahl der Infizierten im Verhältnis zu Belgien deutlich niedriger ist, hat der Staat bereits drastische Maßnahmen beschlossen. Eine komplette Ausgangssperre bestimmt den Alltag. Wer vor die Türe geht, riskiert sogar eine Festnahme. Zu allem Überfluss ist das Verhältnis zwischen den Einheimischen und den Ausländern angespannt.
Vor einigen Tagen hat Belgien die Aus- und Einreisebedingungen verschärft. In einer Grenzregion wie Ostbelgien, wo die Menschen zu Tausenden auf dem Weg zur Arbeit die Grenze passieren müssen, ist das mit Schwierigkeiten verbunden. Am Dienstag machte sich Innenminister Pieter De Crem (CD&V) ein Bild von der Lage vor Ort.
„Uns geht es gut, wir schaffen das“: Auf bisher unbekannten Wegen pflegen die Bewohner des Seniorenheims Bütgenbach während der Coronakrise den Kontakt zu ihren Angehörigen. Seit aus Sicherheitsgründen ein Besuchsverbot in den Häusern gilt, werden viele Briefe geschrieben, Videobotschaften gesendet und demnächst auch im Videochat kommuniziert.
Die Zahl der bestätigten Corona-Infizierten in unserem Land nimmt weiter zu, und sie wird auch in den kommenden Tagen noch steigen. Das erklärte das Gesundheitsministerium am Dienstagmorgen bei der Vorstellung der neuesten Corona-Statistiken für Belgien. Auch die Zahl der Krankenhausaufenthalte wird vorerst weiter anziehen.
Das Kabelwerk gilt nach wie als größter privater Arbeitgeber der Region. „Das Coronavirus beschäftigt uns von Tag zu Tag mit vielen kleinen und größeren Fragen. Seit geraumer Zeit organisieren wird die Hygienemaßnahmen und den Abstand zwischen Mitarbeitern und leisten Überzeugungsarbeit, das Coronavirus konsequent ernst zu nehmen.
Bei der Brennerie Radermacher steht in diesen Tagen das Telefon nicht still. Grund für die starke Nachfrage sind aber nicht die Destillate des Traditionshauses, sondern der in den Lagerhallen vorhandene Alkohol, der auch zur Herstellung von Desinfektionsmitteln genutzt werden kann und daher in Zeiten der Coronakrise und der damit verbundenen Hamsterkäufe Begehrlichkeiten weckt.
In der Bahnstraße in Mechernich erinnert ein Schaufenster der St. Barbara-Bruderschaft an die Zeit, in der der Bergbau das Leben und Arbeiten in der Region prägte.
In der Not bündelt auch Nordrhein-Westfalen alle Kräfte im Kampf gegen Corona: Der Landtag verabschiedet parteiübergreifend eine Mega-Hilfspaket für die Wirtschaft. NRW hilft Italien, China hilft NRW. Fußballspieler wollen mit Gehaltsverzicht einen Beitrag leisten. Und Bußgelder kommen.
Jeden Morgen und jeden Abend seit Beginn dieser Woche ergibt sich an den Grenzübergängen nach Deutschland das gleiche Bild: Tausende Berufspendler passieren die Grenze in beide Richtungen.
Vereine wie Zulte Waregem, Standard Lüttich und der RSC Anderlecht haben bereits mit Sparmaßnahmen auf die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie reagiert.