Wenn man sich in diesen Coronazeiten in den sozialen Netzen tummelt, ist zwar das Virus, ähnlich wie in klassischen Medien, das dominierende Thema. Es fördert aber auch Beiträge zutage, die ohne die Pandemie nicht den Weg in die Öffentlichkeit gefunden hätten. So eröffnet das Virus einen anderen Blick auf die Welt, auf verschiedene Ereignisse und vor allem auf Menschen, nicht zuletzt uns selbst.
Die Covid-19-Krise setzt auch dem regionalen Tourismusgewerbe arg zu. Dennoch möchte es der Verkehrsverein (VV) Reuland-Ouren auch in diesem Jahr nicht unterlassen, die südlichste Gemeinde Ostbelgiens von ihrer besten Seite zu präsentieren.
Die Gemeinde Raeren trägt sich mit dem Gedanken, das Gemeindehaus und die angegliederten Gebäude der Gemeindeverwaltung einer größeren Umgestaltung zu unterziehen. Hintergrund des Projektes, für das bei der nächsten Gemeinderatssitzung der Startschuss gegeben werden soll, ist unter anderem das Bestreben nach einem besseren Zugang für weniger mobile Personen.
Die Eupenerin Vanessa Thomas ist als Systemische Therapeutin und Kinesiologin tätig. Es geht ihr dabei immer darum, lösungsorientiert zu arbeiten. Sie lenkt den Blick auf die „vorhandenen Ressourcen, um dann einen positiven Weg zu finden“. Auch in der Coronakrise sieht sie eine Chance.
Auch in den Werkshallen von Thierry Neuvilles Rennstall Hyundai Motorsport in Alzenau im Landkreis Aschaffenburg in Bayern ruht wegen Corona die Arbeit.
Die anhaltende Coronakrise sowie der Stillstand im weltweiten Motorsport und im vorliegenden Fall speziell der Rallye-WM zwingen auch das Hyundai-Werksteam und seinen ostbelgischer Fahrer Thierry Neuville, vorerst auf Sparflamme zu kochen. Niemand weiß angesichts all der Absagen so richtig, wie es weitergehen wird.
Nachdem der Nationale Sicherheitsrat dem durch Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) am Freitag in Brüssel vorgelegten Konzept für eine praktikablere Handhabung der Grenzkontrollen im Rahmen der Corona-Regeln bereits im Grundsatz zugestimmt hatte, hat das Krisenzentrum am Wochenende an der Umsetzung neuer Vorgaben gearbeitet. Dies teilt das Kabinett Paasch mit.
Noch haben die unzähligen Narzissen im Holzwarchetal ihre volle Blüte nicht erreicht. Wann dies geschieht, ist nie ganz genau zu sagen. Sicher ist, dass das Naturschauspiel dieses Jahr ohne Bewunderer stattfinden wird. Die Gemeinden Büllingen und Hellenthal sowie die Stadt Monschau haben im Zuge der Coronakrise alle Zugänge zu den Naturschutzgebieten gesperrt.
Die KTSV Eupen und Trainer Blagojce „Baze“ Krstev werden in der kommenden Saison getrennte Wege gehen. Nach ausführlicher Analyse der vergangenen Saison ist die sportliche Führung des Eupener Handballvereins gemeinsam mit „Baze“ zu dem Schluss gekommen, dass die erste Herrenmannschaft neue Impulse brauche – auf Trainer- sowie auf Spielerebene.
Vor seinem Geburtstag am Dienstag (31. März) war Herb Alpert noch auf Tour. Mal wieder. Es standen Auftritte mit seiner neuen Platte „Over the Rainbow“ an. Dabei könnte man fast vergessen, dass es schon der 85. Jahrestag des Ausnahme-Trompeters, Hollywood-Stern-Inhabers, Weltrekordhalters und achtfachen Grammy-Gewinners ist. Er selbst hat die denkbar simpelste - und verständlichste - Erklärung dafür: „Ich mache das, weil ich Spaß dabei habe“.
Ist Bob Dylans Kreativität mit Mitte/Ende 70 doch noch versiegt? Diese Frage vieler Fans beantwortet das Songwriter-Genie mit seinem epischen neuen Song „Murder Most Foul“ zwar noch nicht endgültig. Aber man darf immerhin auf ein weiteres starkes Album hoffen.
Seit dem Wochenende läuft via Facebook unter dem Titel „Schutzmasken für das Leben“ eine private Spendenaktion für das St.Nikolaus Hospital. Gestartet wurde sie von einer Mitarbeiterin des Eupener Krankenhauses. Sie will, so ließ sie online durchblicken, mit dem Geld auf privatem Wege Schutzmasken erwerben, weil an der Hufengasse bereits jetzt ein akuter Mangel an Schutzmaterial bestehe. „Ohne Politik, unkompliziert und schnell“, hieß es.
In diesen Corona-Zeiten bleiben die Belgier massiv zu Hause. Dies geht aus Zahlen der Telekommunikationsbetreiber hervor. Vergangene Woche hielten sich die Landsleute zu 80 Prozent einzig in ihrer Stadt oder ihrem Dorf auf.
Nur wenige Wochen nach der zähen Entscheidung in Sachen gemeinsamer Vermarktung der Fernsehrechte steht der Profifußballverband erneut vor einer Zerreißprobe. Diesmal sorgen unterschiedliche Ansichten darüber, ob und wie die Meisterschaft vorzeitig für beendet erklärt werden, für Dissonanzen.
Corona verhagelt manche schönen Tage. Auch der Walhorner François Palm musste seinen Geburtstag ohne Festmesse und Empfang des Dorfes begehen. Das GrenzEcho unterhielt sich mit dem beliebten Geistlichen über ihn selbst und die Seelsorge im Zeichen der Pandemie.