Jeden Dienstag initiiert die Universität Antwerpen eine große Online-Umfrage rund um das Thema Coronavirus. Vergangene Woche haben sich 345.000 Belgier daran beteiligt. Inzwischen ist die Umfrage auch in deutscher Sprache verfügbar.
Er ist der erste bestätigte Corona-Infizierte der Wallonie: Der 65-jährige Baelener, der am 1. März mit grippeähnlichen Symptomen die Eupener Notaufnahme aufgesucht hatte, und dessen Gesundheitszustand zwischenzeitlich kritisch war, konnte inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen werden. Das berichtet die Zeitung „La Meuse“.
Nach Ansicht des Virologen Marc Van Ranst von der Universität Löwen müsse die Empfehlung, einen Mindestabstand von anderthalb Metern zu anderen Menschen einzuhalten, „eines der zu diskutierenden Themen sein“. Er reagierte damit auf eine neue Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT).
Großbritannien, Kanada und jetzt die USA: Harry und Meghan bauen sich ihr neues Leben Tausende Kilometer entfernt vom Vereinigten Königreich auf. Sie verlassen die „Firma“ - so nennt sich die königliche Familie selbst hinter den dicken Schlossmauern.
Genau wie es in der Natur der Dinge liegt, dass Experten einander widersprechen, so gibt es auch in der Beurteilung der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene Licht und Schatten. Erfreulich, dass es auf der Ebene der sogenannten Nachbarschaftshilfe zu klappen scheint, während es oben ordentlich im Gebälk knistert.
Der Arbeitgeberverband in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (AVED) führte vor einigen Tagen eine Blitzumfrage bei den hiesigen Arbeitgebern durch, um deren Einschätzung zu den kurzfristigen und mittelfristigen Folgen der Coronavirus-Epidemie auf ihr Unternehmen zu erfahren. Volker Klinges, der Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes, präsentiert die Ergebnisse dieser Befragung.
Die Begeisterung für das Vorhaben der französischen Sportministerin Roxana Maracineanu, die Tour de France im Juli ohne Zuschauer in den Start- und Zielorten durchzuführen, hält sich – gelinde gesagt – in Grenzen.
Egal ob Alter Schlachthof, Jünglingshaus, IKOB oder Triangel: Die Bühnen und Ausstellungsräume sind verwaist. Aber die Künstler sind da und suchen nach ihren eigenen Wegen mit der Krise umzugehen.
Das Haus Macquet in Oudler stammt in seiner jetzigen Form aus dem Jahr 1779, doch vermutlich wurde bereits Jahrhunderte zuvor an diesem Ort Geschichte geschrieben. Der Unternehmer Manfred Duprez hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses historische Kleinod aufzuwerten und für die kommenden Generationen zu bewahren. Eine grundlegende Kernsanierung und eine komplette Modernisierung des Gebäudes macht das Gebäude fortan zum Blickfang.
Man kann die Entscheidungen des Verbandes über die Auf- und Absteiger im Regionalfußball gutheißen oder nicht. Letztendlich hätte es wohl keine Regelung gegeben, von der alle Vereine profitiert hätten. Letztendlich müssen wohl auch Amel und Weywertz erkennen, dass die Tabelle nach mehr als zwei Dritteln der Saison aussagekräftig genug ist.
Die Bergdorf-Europameisterschaft findet statt – allerdings erst im August. Das Fußballturnier, an dem die höchstgelegensten Dörfer der Länder, deren Nationalmannschaft sich für die EM der Profis qualifizieren konnte, teilnehmen dürfen, wurde um mehrere Wochen verschoben. Statt am Wochenende vom 12. bis 14. Juni, an dem auch die „richtige“ EM hätte beginnen sollen, wurde das Turnier auf das Wochenende vom 28. bis 30. August verlegt.
Die Entscheidung von Handball-Zweitdivisionär KTSV Eupen und seines Herrentrainers Blagojce „Baze“ Krstev, künftig getrennte Wege zu gehen, hat bei den Spielern vor allem Betroffenheit und Dankbarkeit hervorgerufen. Krstev selbst war für eine Reaktion nicht zu erreichen.
Not macht erfinderisch: In dieser Woche kommen erstmals umgebaute Tauchermasken des Sportartikelriesen Decathlon im Brüsseler Erasmus-Krankenhaus zum Einsatz. Ein Spin-off der Freien Universität Brüssel hat ein solches Verfahren entwickelt.
Während das Land nach der zweiten Woche verschärfter Maßnahmen sehnlichst die Spitze der Anzahl Neuinfektionen erwartet, macht sich die föderale Wirtschaftsministerin Nathalie Muylle (CD&V) bereits Gedanken, in welcher Reihenfolge die Schritte zurück in Richtung Normalität gemacht werden sollen. Ihre Priorität liegt dabei auf dem Bildungswesen. Außerdem gab die Ministerin bekannt, dass Rabattaktionen in Supermärkten wieder erlaubt werden sollen.
Um die Saison in Europas Fußball-Ligen noch zum Abschluss bringen zu können, muss der Ball spätestens Ende Juni wieder rollen. Diese Deadline nennt UEFA-Präsident Čeferin, der eine Verlängerung bis August vorschlägt.
Geschäfte und Cafés sind geschlossen, soziale Kontakte auf ein striktes Minimum reduziert. Vielen ist der tägliche Spaziergang in diesen Tagen heilig und sie entdecken die Natur auf eine völlig neue Art und Weise. Ein Gespräch, selbstverständlich auf Distanz geführt, mit dem Biologen Gerhard Reuter (AVES-Ostkantone).
Verschiedene Beschlüsse könnten dafür sorgen, dass noch einmal ordentlich Bewegung in die Auf- und Abstiegsfragen kommt. Ein Szenario, das auch einige deutschsprachige Klubs betreffen würde, hat seinen Ausgangspunkt beim RFC Huy.