Am Mittwoch teilte die Lizenzkommission des belgischen Fußballverbandes ihre Entscheidungen für die neue Saison mit. Bei den meisten Vereinen der 1. Division sprang die Ampel auf Grün. Ein böses Erwachen gab es für Standard Lüttich, das im schlimmsten Fall in der neuen Saison im Amateurfußball antreten muss.
Der Osterlauf findet statt – nur anders. Unter dem Titel „Ostbelgien läuft den Osterlauf Eupen“ hat der AC Eifel in den sozialen Netzwerken dazu aufgerufen, entweder die 6,4 Kilometer oder die 15,7 Kilometer vor der eigenen Haustür zu laufen.
Das St. Nikolaus-Hospital Eupen ist weiterhin für Menschen geöffnet, die akut oder chronisch schwer erkrankt sind. Das Teilte das Hospital in einem Pressekommuniqué mit. „Der Hausarzt ist die erste Adresse. Alle Fachärzte des Hospitals sind erreichbar“, hieß es in der Mitteilung.
Nachdem am Mittwoch auf „Ostbelgien Direkt“ ein vermeintlich offener Brief erschienen ist, der dem Personal des Josephsheims zugeschrieben wurde und der „unzumutbare Zustände“ im Haus kritisiert, sah sich die Leitung der Einrichtung wenig später zu einer Stellungnahme genötigt. Auch DG-Gesundheitsminister Antonios Antoniadis (SP) reagierte.
Charles Servaty, der Fraktionssprecher der SP im Parlament der DG (PDG), spricht sich im Interview mit dem GrenzEcho für eine strukturelle und nachhaltige Aufwertung des Pflegesektors aus. Darüber hinaus müsse man nach der jetzigen Coronakrise die Weichen anders stellen als nach der Bankenkrise 2008.
Es ist die Zeit der Schokoladenhasen und -eier, der Familienfeier mit Kuchen und der süßen Überraschungen, die im Garten versteckt werden. Besonders für die Bäckereien, aber beispielsweise auch für die Schokoladenmanufaktur Belgian Chocolate Design by Massen ist Ostern ein wichtiges Geschäft. Auch dieses Jahr wird genascht – aber längst nicht im gewohnten Ausmaß.
Fußball-Bundesligist Schalke 04 bittet Besitzer von Dauerkarten und Tagestickets, auf die Rückerstattung der Kosten zu verzichten, sollte die Bundesliga die Saison mit Geisterspielen zu Ende bringen. In einem Statement erklärte der Verein, dass alle Beteiligten anstreben, „die aktuelle Saison zu Ende zu spielen“, da die Schalker ohne die TV-Einnahmen „vor einer potenziell existenzbedrohenden wirtschaftlichen Situation“ stünden.
Wir sind noch nicht über dem Berg, aber der Höhepunkt der Corona-Epidemie in Belgien zeichnet sich immer deutlicher ab. Derweil bleibt die Lage in den Altenheimen prekär.
Die Lizenzkommission des belgischen Fußballverbandes hat der AS Eupen für die kommende Saison 2020-2021 die Lizenz für die europäischen Wettbewerbe und die Pro League erteilt.
„Der Ausschuss für Regionalpolitik war der erste Ausschuss des Europäischen Parlaments, der mit einem Hilfspaket auf die Coronakrise reagiert hat. Bei unserer heutigen Sitzung haben wir uns auf ein weiteres Corona-Maßnahmenpaket verständigt, um Mitgliedstaaten und Regionen in der Not zusätzlich zu entlasten“, erklärt der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP), Vollmitglied des Ausschusses für Regionalpolitik, am Mittwoch.
Der belgische Kartoffelsektor leidet unter der Coronakrise. Belgien ist Weltmeister im Export von Tiefkühlkartoffeln, aber diese Ausfuhren gehen stark zurück.
Im Rahmen der Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus wurden die Krankenkassen als systemrelevante Einrichtungen eingestuft. Die Christliche Krankenkasse (CKK) steht ihren Mitgliedern daher weiterhin voll und ganz zur Verfügung, wie sie in einer Mitteilung bekannt gab.
Auslaufende Verträge gelten bis zum faktischen Saisonende, das Transferfenster soll verlegt werden: Die FIFA hat auf die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie mit grundlegenden Anpassungen reagiert und damit wohl auch ein juristisches Chaos verhindert.
In den letzten drei Monaten ist der Preis für Heizöl von rund 0,70 Euro auf nunmehr gut 0,40 Euro gefallen. Dieser Umstand sorgt dafür, dass Heizöllieferanten momentan im Dauereinsatz sind, obwohl die augenblicklichen Temperaturen uns kaum an den nächsten Winter denken lassen. Auch die Preise an den Zapfsäulen purzeln seit Wochen.
Die Nationalbank und das föderale Planbüro gehen davon aus, dass das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) der belgischen Wirtschaft in diesem Jahr wegen der Coronakrise um acht Prozent schrumpfen könnte. Die wirtschaftlichen Kosten würden 45 Milliarden betragen. Ein Hoffnungsschimmer: Die negativen Effekte seien vorübergehend, die Wirtschaft könne sich schnell wieder erholen.
Die Nachricht, dass der Betrieb in den Fußball-Provinzklassen aufgrund der Coronakrise nicht wiederaufgenommen werden würde, sorgte längst nicht überall für Freudensprünge. Selbst nicht bei der RA Hautes Fagnes, die dadurch zum Aufsteiger aus der 3. Provinzklasse D gekürt wurde. Und auch nicht bei ihrem Trainer Tommy Chiragarhula, der zum vierten Mal eine Mannschaft in eine höhere Klasse führt.
Die Corona-Pandemie verändert beinahe alles – auch Ostern. Auf viele kirchliche Kar- und Oster-Bräuche müssen die Gläubigen in diesem Jahr verzichten. Um den Menschen in dieser Krise ein Stück Halt und Gemeinschaft in die eigenen vier Wände zu bringen, setzt der St.Vither Dechant Claude Theiss auf Hausgottesdienste. Im Interview spricht der 52-Jährige aber nicht nur darüber, wie seine Pfarre ihr wichtigstes Fest feiert, sondern äußert sich unter anderem auch zu Klagen gegen das Gottesdienst-Verbot und den geltenden Schutzmaßnahmen.