Supermärkte haben in der Coronakrise Hochkonjunktur, was mit einer Mehrbelastung für das Personal einhergeht. Bei den Supermarktketten Colruyt und Lidl haben sich Direktion und Gewerkschaften nun auf eine Reihe von „Coronakompensationen“ geeinigt.
Ein riesiger Kran überragt die mächtige Kathedrale. Schon von weitem kann jeder sehen: Notre-Dame, das ist eine Baustelle. Und daran wird sich wohl so bald nichts ändern. Denn auch ein Jahr nach dem Brand wird das Gebäude gesichert.
Im Kampf gegen die Coronakrise gab die Abgeordnetenkammer der Föderalregierung zwar Sondervollmachten und somit einen Teil ihrer Macht ab, sie will aber dennoch voll ihre Verantwortung als Kontrollorgan übernehmen. So sah sich auch Gesundheitsministerin Maggie De Block (Open VLD) am Dienstag im Ausschuss kritischen Fragen ausgesetzt.
In den USA sind an einem Tag fast 2.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Mittwoch kurz vor Mitternacht (Ortszeit) aus den Daten der amerikanischen Universität Johns Hopkins für den Dienstag hervor.
Fragen zum Verteilungsschlüssel, zur Ausrüstung in Zahnarztpraxen, zu Material für Pfleger und Ärzte, zur Lage in den Alten- und Pflegeheimen und zu den damit verbundenen Kosten: Die Schutzmasken und Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus bestimmten neben den Auswirkungen für das Bildungswesen die aktuelle Fragerunde im Parlament der DG (PDG) am Montagnachmittag.
Die Osterferien sind traditionell die Zeit, in denen Födekam zum gemeinsamen Musizieren im Rahmen des Play-In oder zum Vocal Project einlädt. In diesem Jahr fallen die beliebten Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie ins Wasser.
Wird in der 1. Division schon bald auch am Samstagnachmittag gespielt? Auch das ist eine Frage, über die sich die Pro League, TV-Rechtehalter Eleven Sports und die Fanvereinigung Belgian Supporters in den kommenden Tagen beugen werden.
Sie trainieren wieder: Die Bundesliga-Klubs bereiten sich auf eine Wiederaufnahme der Saison mit Geisterspielen vor – ohne zu wissen, wann es so weit sein könnte.
In der Coronakrise streicht die Lufthansa ihre Flotte zusammen. Mindestens 42 Jets der Kerngesellschaft Lufthansa und der Eurowings sollen dauerhaft stillgelegt werden, wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Zudem soll der Flugbetrieb der Kölner Tochter Germanwings nicht wieder aufgenommen werden, wie Lufthansa mitteilte. Auch Brussels Airlines ist betroffen.
Neben dem traditionell christlichen Osterfest beginnt im April auch der Fastenmonat Ramadan. Der für Integration zuständige DG-Minister Antonios Antoniadis (SP) appelliert daher an alle Gläubigen, das Social Distancing zu respektieren und auf Menschenansammlungen selbst im privaten Kreis zu verzichten.
Die Initiative „Raeren hilft“ versorgt Bedürftige mit Lebensmittelspenden und erledigt Einkäufe für ältere Menschen, die ansonsten niemanden haben. Der Zuspruch ist enorm: 14 freiwillige Helfer haben sich dem Initiator Christian Rohr inzwischen angeschlossen.
Die Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft vor eine enorme Belastungsprobe. Um zumindest die wirtschaftlichen Folgen ein wenig abzufedern, ist Erfindungsgeist gefragt. In St.Vith stemmen sich die Geschäfte gemeinsam gegen die Krise: Sie bleiben mobil und – im Rahmen des Erlaubten – für ihre Kunden erreichbar.
Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April haben vier Allgemeinmediziner aus Gesundheitszentren in Gent für eine starke soziale Sicherheit, gute Arbeitsbedingungen und strukturelle Investitionen im Pflegesektor plädiert. Ihr Beitrag zum Aktionstag ist ein Blick über den ostbelgischen Tellerrand hinaus.
Der positive Trend bestätigt sich: Laut den jüngsten Zahlen wurden am Montag in Belgien 314 Corona-Infizierte ins Krankenhaus eingewiesen. Das ist deutlich weniger als in den vergangenen Tagen. Dagegen wurde eine starke Zunahme von Todesfällen registriert.
Österreich und Dänemark machen schon die ersten vorsichtigen Schritte in Richtung Exit. In Belgien soll eine Gruppe von zehn Experten, unter dem Vorsitz der Leiterin der Abteilung für Infektionskrankheiten an der Uniklinik Antwerpen, Dr. Erika Vlieghe, eine Ausstiegsstrategie entwickeln, bei der die Interessen sowohl der Volksgesundheit als auch der Wirtschaft gleichermaßen berücksichtigt werden.
Die Bundesliga fürchtet in ihrer 57. Spielzeit wegen der Coronakrise mehr denn je um die Existenz ihrer Klubs. Laut eines Berichts des Fachmagazins „Kicker“ drohe 13 der 36 Profiklubs – darunter auch vier Erstligisten – noch in dieser Saison die Insolvenz.
Anderlecht fordert Solidarität, erhält von den größten Konkurrenten aber vor allem Gegenwind: Der Rekordmeister fordert unter anderem, dass die Europapokal-Teilnehmer einen wesentlichen Teil ihrer Einnahmen in Zukunft mit den anderen Erstligisten teilen.
Der europäische Fußballverband (UEFA) hat es immer noch nicht verdaut, dass Belgien seine Meisterschaft ohne Wissen bzw. Beteiligung der UEFA gestoppt hat.