Die Umstände sind besonders, gespielt wird trotzdem: Mit dem Endspiel um den Landespokal zwischen Landesmeister Club Brügge und dem FC Antwerp steigt heute Abend zum ersten Mal seit dem 7. März wieder ein Pflichtspiel auf belgischem Boden.
Wir erleben derzeit nicht nur nie gesehene, sondern vollkommen verrückte Zeiten. Während ein Land nach dem anderen Einbrüche der Wirtschaftsleistung von zehn Prozent und mehr vermeldet, eilen die Börsen von Rekord zu Rekord. Nie war die Entkopplung zwischen Realwirtschaft und Börsen deutlicher sichtbar als jetzt, nie ging die Schere zwischen Arm und Reich schneller auseinander als jetzt.
Laut einer Studie der Universität Antwerpen haben sich in den letzten Monaten bereits mehr als 800.000 Belgier mit Covid-19 infiziert, d.h. zwölfmal mehr als die offiziellen Zahlen belegen. Das berichtete die Tageszeitung „De Morgen“ am Samstag.
Der Sportkonzern Nike hat in Zeiten von Corona und „Black Lives Matter“-Demos – Themen, die die ganze Welt bewegen – ein neues Werbevideo veröffentlicht. Nach rund zwei Tagen wurde der Clip auf YouTube bereits über 20 Millionen Mal geklickt.
Von den wichtigsten Unternehmen, die in Belgien Veranstaltungen und Messen organisieren, werden 34% bis Ende des Jahres aufgrund der Coronavirus-Krise und trotz bestehender Beihilfemaßnahmen in Konkurs gehen. Dies geht aus einer Studie des Wirtschaftsdaten-Experten Graydon hervor, die am Samstag in der Zeitung „L'Echo“ vorgestellt wurde.
In der Woche vom 22. bis 28. Juli infizierten sich in Belgien durchschnittlich 448,1 Menschen pro Tag mit dem Coronavirus. Dies geht aus den Daten des Instituts für Volksgesundheit Sciensano vom Samstagmorgen hervor. Innerhalb einer Woche verdoppelte sich die Zahl der neuen Infektionen (+104 Prozent).
Nach monatelangen, akribischen Ermittlungen gelang es der Luxemburger Kripo, fünf unabhängig voneinander operierende Drogenhändlerbanden in den vier Regionen des Landes – Norden, Süden, Osten und Zentrum – zu zerschlagen. Der Handel bestand im Verkauf von Kokain, Heroin und Marihuana. Das berichtete die örtliche Polizei.
Am späten Freitagvormittag kam es auf der B 410 zwischen Arzfeld und Irrhausen (Eifelkreis Bitburg-Prüm) zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Das berichtete die örtliche Polizei.
Ein Genuss fürs Auge und ein Paradies für Insekten: Die herrlich blühenden Blumenwiesen entlang von Feldern und Wegesrändern ziehen an vielen Stellen in Ostbelgien staunende Blicke auf sich.
Es traf Barack Obama, Bill Gates und Elon Musk: Die beispiellose Hacker-Attacke auf Twitter-Accounts von Prominenten sorgte weltweit für Staunen - und bei dem Unternehmen für Entsetzen. Dahinter steckte nach Angaben der Staatsanwaltschaft offenbar ein 17-Jähriger.
„Wir waren darauf vorbereitet“, sagt der Bütgenbacher Bürgermeister Daniel Franzen gestern im frühen Nachmittag. Nach Rücksprache mit den Nachbargemeinden und der Polizei wurden die Zufahrten zum See kurz nach Mittag abgesperrt und alle weiteren Badegäste nach Hause geschickt.
Die EU-Kommission will 300 Millionen Dosen eines künftigen Impfstoffs vom französischen Pharmaunternehmen Sanofi kaufen. Vorgespräche für einen anvisierten Vertrag seien am Freitag abgeschlossen worden, teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit.
Einige ungewöhnliche Diebstähle in den letzten Tagen lassen in diesen ruhigen Sommerwochen aufhorchen. So wurde in der Nacht zum Donnerstag in Bütgenbach in zwei Geschäfte eingebrochen.
Freitag war der wärmste 31. Juli seit Beginn der Messungen des Wetteramtes in Uccle (KMI) im Jahre 1833: Das Quecksilber kletterte in der Brüsseler Gemeinde auf 36,5 Grad. Dies bestätigte der Meteorologe David Dehenauw.
Zu seinen Meisterwerken gehören so unterschiedliche Klassiker wie „Fame“ und „Midnight Express“. Alan Parkers Filme wurden vielfach ausgezeichnet. Nun starb der Regisseur in Großbritannien.