Nach der angekündigten deutlichen Verteuerung der Express-Abos bei Letec will der wallonische Mobilitätsminister François Desquesnes (Les Engagés) für Schüler und Studenten nachbessern. Wer zwischen zwölf und 25 Jahre alt ist und eine Express-Linie benötigt, um zur Schule oder Uni zu gelangen, soll dafür künftig höchstens 180 Euro pro Jahr bezahlen. Der Minister hat Letec am Montag aufgefordert, die geplante Tarifstruktur entsprechend anzupassen.
Schlechte Nachrichten für Alexis Saelemaekers: Der belgische Nationalspieler hat sich im Training des AC Mailand am rechten Knöchel verletzt. Wie der italienische Traditionsverein am Montag mitteilte, ist ausgerechnet jene Stelle betroffen, an der Saelemaekers bereits 2024 operiert worden war.
Die Inbetriebnahme des neuen Gaskraftwerks von Luminus in Seraing (Prvoinz Lüttich) verzögert sich erneut. Die Anlage mit einer Leistung von 870 Megawatt soll nun erst im zweiten Quartal 2027 kommerziell in Betrieb gehen, bestätigte das Energieunternehmen am Montag. Es ist bereits die dritte Verschiebung des Zeitplans.
Gut erhaltenes Spielzeug muss nicht im Abfall landen. Am Samstag, 10. Oktober, organisiert der Zweckverband Idelux Umwelt erneut seine jährliche Spielzeugsammlung in den Recyparks im Süden Ostbelgiens. Die gesammelten Spielsachen werden von lokalen Partnern weiterverwendet und kommen Kindern und Familien in der Region zugute.
Unter dem Titel „Zwischen Trauer und Hoffnung“ findet am Sonntag, 11. Oktober, um 17 Uhr ein Benefizkonzert zugunsten des Palliativpflegeverbands Ostbelgien in der Kirche Iveldingen statt. Die Sängerin Ann-Sophie Theissen und die Violinistin Katrin Simons gestalten den musikalischen Nachmittag mit ausgewählten Werken, die sich zwischen Trauer, Trost und Hoffnung bewegen.
Vier Berufsverbände von Ärzten und Zahnärzten haben bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen den belgischen Staat eingereicht. Sie werfen den Behörden vor, bei der Gesundheitsreform des föderalen Gesundheitsministers Frank Vandenbroucke (Vooruit) die vorgeschriebene Verhältnismäßigkeitsprüfung nicht korrekt durchgeführt zu haben.
Mit dem ersten vollständigen Schultag im neuen Gebäude wurde in Emmels am Montag ein neues Kapitel aufgeschlagen. Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit, in denen die Kinder im Vereinslokal und in Containerklassen unterrichtet wurden, sind Kindergarten und Primarschule nun eingezogen. 78 Kinder finden dort mehr Platz und Räumlichkeiten vor, die den pädagogischen Anforderungen gerecht werden.
Er ist in einem Alter, da nimmt er es, wie es kommt. Getreu seinem aktuellen Tourneetitel „Roll With The Punches“, frei übersetzt: „die Dinge nehmen, wie sie kommen“ oder auch: „mit Rückschlägen klarkommen“. Rückschläge hat Bryan Adams in seinem Leben respektive seiner Laufbahn kaum gekannt.
Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Infektiösen Bovinen Rhinotracheitis, kurz IBR, sorgen in der Rinderbranche für erhebliche Unruhe. Auch ostbelgische Viehhändler sind alarmiert: Die Vorgaben könnten den Handel mit Magervieh in Belgien zum Erliegen bringen.
Bis zur 77. Minute greift Belgien nach dem ersten Sieg gegen Frankreich seit mehr als elf Jahren. Ein Pass von Lavia, der einen Platz im Louvre verdient, das 0:1 durch Lukebakio – doch Les Bleus finden darauf spät eine wuchtige Antwort. Mit zwei Toren in vier Minuten dreht der Ex-Weltmeister das Spiel und gewinnt auch das siebte Duell in Folge gegen die Roten Teufel. Wieder wird Michael Olise mit zwei Vorlagen und zwei Toren zum wandelnden Albtraum.
Am frühen Montagabend, gegen 17.30 Uhr, kam es zu einem Unfall auf der Straße „Hinter der Heck“ in Weywertz, zwischen Sourbrodt und dem Kreisverkehr Panzer am Lager Elsenborn. Hier stießen aus ungeklärter Ursache zwei Pkw frontal zusammen.
Das P2-Derby zwischen den Damen aus Raeren und Sporta Eupen-Kettenis hielt am Freitagabend, was es versprach. In einem umkämpften Duell setzte sich der VBV Raeren vor heimischem Publikum mit 3:1 durch. Damit gelang den Gastgeberinnen die Revanche für die Niederlage im Vorjahr und zugleich der zweite Saisonsieg.
Mit 74 Teilnehmern in den verschiedenen Altersklassen erlebte der Eupener Fechtverein am Wochenende eine in vielerlei Hinsicht erfolgreiche und besondere Provinzmeisterschaft. Zum ersten Mal überhaupt konnte der ostbelgische Verein die Veranstaltung in der Ketteniser Sporthalle organisieren.
Ein deutlicher Leistungseinbruch in der zweiten Hälfte kostete die Damen des HC Eynatten Raeren den nächsten Saisonsieg. Gegen Izegem unterlagen die Eynattenerinnen mit 30:36, nachdem sie zur Halbzeit noch denkbar knapp mit 15:16 zurückgelegen hatten.
Europameister im Fotofinish, der 80. Sieg seiner Karriere und ein emotionaler Nachmittag in Slowenien: Remco Evenepoel erlebte am Sonntag noch einmal die ganze Bandbreite der Gefühle. Eine Woche nach der Enttäuschung bei der WM meldete sich der Belgier eindrucksvoll zurück – und reist nun mit neuem Selbstvertrauen zur Lombardei-Rundfahrt am Samstag.
In Oudler wurde es vor der Saison angekündigt: Der Fußball soll weiter mutig sein, mit dem Risiko, das ein oder andere Gegentor mehr zu kassieren. Diesem Motto scheint sich der Honsfelder SV ungewollt angeschlossen zu haben. Passenderweise endete das Spiel am Samstagabend mit 4:3 sehr torreich und mit dem besseren Ende für die Hausherren aus Oudler.
„Für mich hat dieser Sieg keinen besonderen Geschmack“, sagt Raphael Lognoul kurz nach dem Abpfiff und Elsenborns zweitem Saisonsieg. Ausgerechnet gegen das formstarke Büllingen, wo der Trainer als Spieler und Coach über neun Jahre lang große Erfolge gefeiert hatte, setzte sich Elsenborn deutlich mit 4:1 durch. Bei den Gästen hingegen herrschte nach dem 90-minütigen Kraftakt große Enttäuschung.
Eine von der WFG in Auftrag gegebene Wirtschaftsstudie bescheinigt Ostbelgien zahlreiche Standortvorteile, sieht aber zugleich Handlungsbedarf bei Fachkräftemangel, Unternehmensnachfolge und Digitalisierung. Dazu befragte Frederik Wertz (PFF) Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) bei der Regierungskontrolle.
Die Bekämpfung des Vennbrands hat bei der Hilfeleistungszone der Deutschsprachigen Gemeinschaft bislang Kosten von rund 1,1 Millionen Euro verursacht. Wie viel davon letztlich von den neun deutschsprachigen Gemeinden getragen werden muss, ist allerdings noch offen.