Anfang August hat die Probezeit in Belgien ihr Comeback gefeiert – wenn auch unter einem neuen Namen. Die Reaktionen auf die De-facto-Rückkehr fallen gemischt aus. Das sagen die Arbeitgeberverbände sowie die Gewerkschaften in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zur neuen Regelung.
Seit seiner Gründung im Jahr 2013 erlebt das Festival „Es regnet Saiten“ eine bemerkenswerte Entwicklung. Kamen zur ersten Ausgabe nur einige Dutzend Zuschauer, so lockte die Veranstaltung im vergangenen Jahr rund 2.000 Musikliebhaber an die verschiedenen Konzertorte. Allein diese Zahl zeugt von der Entwicklung und dem Erfolg des Festivals – möglich gemacht durch Leidenschaft, Ehrgeiz und Begeisterung.
Seit 15 Jahren verbindet der JGV Siveringer die Junggesellen aus Schoppen und Möderscheid. Am kommenden Wochenende feiert der Verein sein Jubiläum mit einem dreitägigen Fest in der Gewerbezone. Auf dem Programm stehen Disco, JGV-Fest, Frühschoppen, Tanzauftritte und das „Spiel ohne Grenzen“.
Mehr als jeder fünfte Autofahrer mit Diabetes in Belgien besitzt nicht den gesetzlich vorgeschriebenen angepassten Führerschein. Das geht aus einer Online-Umfrage der Diabetes-Liga, der Association du Diabète und des Verkehrssicherheitsinstituts Vias unter 1.136 Führerscheininhabern mit Diabetes hervor. Die Organisationen starten deshalb eine Informationskampagne für Betroffene und medizinisches Fachpersonal.
Zusätzliche Polizisten, vollständig besetzte Kontrollschalter und ein Projektmanager des Beratungsunternehmens Deloitte haben die langen Warteschlangen am Brüsseler Flughafen bislang nicht verkürzt. Im Gegenteil: Nicht-EU-Reisende müssen zu Spitzenzeiten bei der Einreise durchschnittlich mehr als zwei Stunden warten – etwa doppelt so lange wie im vergangenen Sommer. Das berichtet die Wirtschaftszeitung „De Tijd“.
In Kopenhagen wagte die aus Emmels stammende Kerstin Heinen (33) den Sprung auf die Langdistanz. Auf ihre Triathlon-Premiere über 226 Kilometer blickt sie zufrieden zurück – und fasst bereits Pläne für das kommende Jahr.
Von Freitag, 21. August, bis Montag, 24. August, steht Hauset wieder ganz im Zeichen seiner traditionellen Kirmes. Das Jugendheim Hauset lädt zu vier Tagen mit Musik, Sport, Brauchtum und Angeboten für die ganze Familie rund um den Kirchplatz und die Mehrzweckhalle ein.
Am Wochenende verwandelt sich der Kelmiser Gemeindepark in einen Ort der Geselligkeit, der zum Stöbern, Spazieren und Verweilen einlädt. Am Samstag warten rund 40 Stände auf dem Abendmarkt darauf, bei romantischer Atmosphäre entdeckt zu werden, während sich am Sonntag Schnäppchenjäger auf dem Trödelmarkt austoben können.
Es gibt Ausstellungen, die folgen einem bestimmten Konzept. Und dann gibt es solche, die einfach drauflos, ohne einen festen Plan, entstehen. Galerist Michael Bohn kennt beide Varianten, gewählt hat er diesmal aber die zweite. Ab Freitag präsentiert der Eupener unter dem Titel „Hors cadre/Beyond the Frame“ eine Auswahl von Werken aus seiner privaten Kunstsammlung.
Zum Schuljahr 2026/2027 wird die Kostenfreiheit für Schulmaterial in der Französischen Gemeinschaft (FG) auf das vierte und fünfte Grundschuljahr ausgeweitet. Zugleich sinkt jedoch der Zuschuss deutlich: Die Schulen erhalten künftig nur noch 29,42 Euro je Grundschüler, obwohl die Familien mit Kindern im vierten, fünften oder sechsten Grundschuljahr zum Schulbeginn 2025 durchschnittlich 102 Euro für Hefte, Ordner, Stifte und anderes Kleinmaterial ausgaben. Zwischen Zuschuss und bisherigem durchschnittlichem Bedarf klafft damit eine Lücke von rund 73 Euro. Das geht aus einer Umfrage des Verbands Ligue des Familles unter 1.146 Familien im frankofonen Landesteil hervor.
Der Großbrand im Hohen Venn gilt mit bislang rund 3.000 zerstörten Hektar als schwerster Naturbrand Belgiens in diesem Jahrhundert und als einer der verheerendsten in der Geschichte des Landes. Die sieben für Klima und Natur zuständigen Minister und Staatssekretäre bezeichnen das Feuer übereinstimmend als Klimakatastrophe. Doch die Reaktionen zeigen zugleich, wie stark die Verantwortung zersplittert ist: Jeder verweist auf eigene Maßnahmen – und häufig auf die Zuständigkeit anderer. Das stellt die flämische Tageszeitung „De Standaard“ in einer Analyse fest.
Der Großbrand im Hohen Venn trifft nicht nur die Natur, sondern beeinträchtigt auch den Tourismus. Hoteliers und Betreiber von Ferienwohnungen berichten seit Freitag von massenhaften Stornierungen verunsicherter Urlaubsgäste.
Im Juli noch bei hochsommerlichen Temperaturen, am Mittwochabend (19. August) möglicherweise mit Regenjacke und bei einigen Grad weniger: „GE – Läuft“, die Lauf-Community des GrenzEcho, geht in die achte Runde. Treffpunkt ist um 19 Uhr erstmals in der Eupener Unterstadt beim KTC Eupen.
Erstmals seit seinem Abschied von der belgischen Nationalmannschaft äußert sich Rudi Garcia ausführlich zu den Gründen für sein Aus. Der Franzose spricht mit „Sudpresse“ über den „brutalen Schock“ nach der WM und die Enttäuschung seiner Führungsspieler. Gleichzeitig macht er deutlich: Seine Mission sei erfüllt gewesen – und bei der medizinischen Betreuung habe es tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten gegeben.
Bei einem schweren Verkehrsunfall in Bleyberg sind in der Nacht von Samstag auf Sonntag fünf junge Menschen verletzt worden. Unter den Insassen befanden sich vier Minderjährige. Zwei von ihnen schweben nach Angaben der Lütticher Staatsanwaltschaft in Lebensgefahr. Das meldet die Nachrichtenagentur Belga.
Markus Wipperfürth wurde 2021 während der Flutkatastrophe im Ahrtal über die deutschen Grenzen hinaus bekannt, als er über soziale Medien tausende freiwillige Helfer organisierte. Seit ein paar Tagen ist er mit seinem Team auch beim Waldbrand im Hohen Venn in Aktion. Das GrenzEcho hat ihn während seines Einsatzes am Dienstagmittag getroffen.
Auf ihrer Heim-Gold-Mission mussten die Red Lions am späten Montagabend einen Rückschlag verkraften. Die Niederlage gegen Titelverteidiger Deutschland lässt die Rechenspiele bei der Hockey-Weltmeisterschaft beginnen – vor allem wegen des neuen Turnierformats.
Israel hat seit dem Umsturz wiederholt auch Ziele in Syrien ins Visier genommen. Nun wird ein erneuter Angriff gemeldet. Der US-Sondergesandte für Syrien übt deutliche Kritik.