Als fußballerischer Leckerbissen geht das Spiel der 2. Provinzklasse C zwischen der Union Kelmis und Amel wahrscheinlich nicht in die Geschichte ein. Den 2:1-Sieg sicherten sich die Gäste in einer dennoch ereignisreichen Schlussphase dank Loris Roderburg, der die perfekte Antwort auf Tristan Errens Ausgleich kurz zuvor fand.
Beinahe hätte es für ein Ausrufezeichen gereicht, doch in den Schlussminuten gelang es dem Tabellenzweiten Sprimont, den Rückstand gegen die KTSV Eupen aufzuholen und noch ein Unentschieden zu erkämpfen. Bei den Weserstädterinnen überwiegen gemischte Gefühle: Zwar ging Sprimont auf dem Papier als Favorit ins Spiel, der Spielverlauf jedoch sprach lange Zeit für einen klaren Sieg der Eupenerinnen.
Die Föderalregierung steht weiterhin unter starkem Druck, ihre Haushaltsziele zu erreichen. Obwohl Ende November ein Spar- und Reformpaket im Umfang von 9,2 Milliarden Euro beschlossen wurde, kündigt Premierminister Bart De Wever (N-VA) nun an, zusätzlich nach weiteren Einsparungen in Höhe von drei bis vier Milliarden Euro zu suchen, um den Staatshaushalt strukturell zu verbessern.
Der Assisenhof von Lüttich hat am Montagnachmittag Erwin Laisse zu einer Freiheitsstrafe von 30 Jahren verurteilt. Der 35-jährige Lütticher wurde des Mordes an seiner Großmutter schuldig gesprochen. Das Opfer war mit neun Messerstichen getötet und die Kehle durchgeschnitten worden. Die Tat ereignete sich am Abend des 18. Mai 2023 im Wohnhaus der 76-Jährigen in Chênée.
Sonntagmittag, Brussels Expo, Heysel. Tausende Menschen lassen sich durch die Ausstellungshallen treiben, staunen über neue Materialien, testen Küchenarmaturen oder diskutieren mit Beratern über Wärmepumpen und Kreditzinsen. Die Batibouw, Belgiens größte Bau- und Renovierungsmesse, ist auch 2026 wieder ein Spiegel der Zeit – und die erzählt derzeit von Unsicherheit, Innovation und dem Wunsch nach Kontrolle über das eigene Zuhause.
Deidenberg hat am Samstagabend eindrucksvoll bewiesen, warum der Karneval in der Eifel und in Ostbelgien mehr ist als nur ein paar bunte Kostüme und Konfetti. Zur Kappensitzung der Degdeberger Tünnesse wurde die bis auf den letzten Platz ausverkaufte Tünnes-Halle zum Zentrum des Frohsinns.
„Zem Vekt Fahr’m dar!“, dieser Satz war am Freitagabend im ZVS-Museum immer wieder zu hören und passte perfekt zur Vernissage der Ausstellung „100 Jahre Kladderadaatsch St.Vith“.
Vertreter der deutschsprachigen Belgier verlangen weiterhin, im Rahmen der Debatte über die Abschaffung des Senats offiziell angehört zu werden. Dieser Wunsch sorgt innerhalb der föderalen Mehrheitskoalition offenbar für erhebliche Spannungen, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtet.
Dass Recht am Karnevalssonntag (14.30 Uhr) in Xhoris antreten muss, sorgt beim Erstprovinzialisten für großen Unmut. „Wir haben Xhoris einige Ausweichdaten vorgeschlagen, aber nur negative Rückmeldungen erhalten. Das ist sehr enttäuschend, weil wir dachten, im Fußball und erst recht in der 1. Provinzklasse würde so etwas anders laufen“, bedauert Trainer Jérôme Stark.
Am Ende hat er es noch einmal richtig krachen lassen: Vereinsikone Jean-François Trillet hat sich mit einem Traumtor von der Olympia Recht verabschiedet – den Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasste der Aufsteiger bei der 1:2-Niederlage in Bas-Oha dennoch.
Das Strafgericht Lüttich hat am Montag den 38-jährigen Frédéric P. aus Vaux-sous-Chèvremont wegen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt. 18 Monate der Strafe wurden unter Bewährungsauflagen ausgesetzt. Der Angeklagte hatte mehrere Frauen betrogen, die er über Dating-Plattformen wie Tinder kennengelernt hatte.
In einer nervenaufreibenden Partie mussten sich die Herren von Sporta auswärts in Athus mit 1:3 geschlagen geben. Trainer Marco Wetten sprach von einem Spiel mit bitterem Beigeschmack: „Wir hatten genügend Chancen, das Spiel in unsere Richtung zu lenken, haben aber in wichtigen Momenten nicht die perfekte Lösung gefunden.“
Mayla I. (Thelen) und Levi I. (Wamich) bilden das neue Kinderprinzenpaar der KKG „Rot-Weiß“ Bütgenbach-Berg. Sie wurden am Sonntagnachmittag feierlich in der bunt dekorierten Tennishalle Worriken proklamiert. Die Besonderheit: Beide wohnen in Berg. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ihr Motto lautet: „Von Berg bis Bütgenbach, wir lassen es krachen, zusammen sollen wir feiern und lachen!“
Das Eupener Strafgericht hat am Montagmorgen einen 50-Jährigen aus der Gemeinde St.Vith zu 120 Arbeitsstunden und 400 Euro Geldstrafe verurteilt, weil er zugegeben hat, seine Frau und seine drei Töchter im April 2024 tätlich angegriffen zu haben.
Die Gewerkschaften setzen ihre Proteste gegen die Politik der Föderalregierung um Premier Bart De Wever (N-VA) fort. Am Dienstag finden in mehreren Provinzen des Landes neue Aktionen statt – unter anderem in Namur, Lüttich, Luxemburg, Limburg und Antwerpen.
Die CSC Liège-Verviers-Ostbelgien hat mit „La Passerelle CSC“ ein neues Begleitangebot für Personen geschaffen, die vom Arbeitslosengeld ausgeschlossen sind. Das Programm bietet individuelle und kollektive Unterstützung. Das erste Treffen im Rahmen dieser Initiative fand am Montagmorgen in den Räumlichkeiten der CSC in Lüttich statt.
Mit dem Start der Prüfungsphase kommen erstmalig eigens an der RWTH Aachen entwickelte Prüfungsscanner zum Einsatz, die handschriftliche Notizen digital erfassen.
Viele belgische Arbeitnehmer halten ihrem Arbeitgeber die Treue – doch nicht unbedingt aus Überzeugung. Laut einer Analyse des HR-Dienstleisters Partena Professional, basierend auf einer Umfrage unter 2.000 Beschäftigten, ist die Arbeitsplatzsicherheit heute der wichtigste Grund, im Unternehmen zu bleiben.
Die Züge in Belgien waren im Januar etwas pünktlicher unterwegs als im Vorjahr. Nach Angaben der Eisenbahngesellschaft SNCB und des Schienennetzbetreibers Infrabel erreichten 92,4 Prozent der Züge ihr Ziel mit weniger als sechs Minuten Verspätung. Im Januar des Vorjahres lag dieser Wert noch bei 91,3 Prozent.