Frédéric P. war bereits zuvor zu insgesamt fünf Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er zwischen 2011 und 2018 Betrugs- und Vertrauensmissbrauchsdelikte zum Nachteil junger Frauen begangen hatte. Er kontaktierte seine Opfer über Dating-Apps, stellte sich dort als idealer Partner dar und manipulierte sie anschließend, um Geld zu erhalten oder sie zur Aufnahme von Krediten zu bewegen.
Nur drei Tage nach Verbüßung seiner Haftstrafe nahm er das gleiche Vorgehen erneut auf. Im jüngsten Verfahren waren fünf Opfer betroffen, die teils erhebliche Geldbeträge verloren, in einzelnen Fällen bis zu 140.000 Euro. Insgesamt beläuft sich der durch diese Taten verursachte Schaden auf nahezu 325.000 Euro. Das Gericht verhängte neben der Freiheitsstrafe eine Geldbuße von 8.000 Euro, ebenfalls mit Bewährung.
Zu den Bewährungsauflagen zählen unter anderem ein Verbot von Glücksspielen, das Verbot der Nutzung von Dating-Plattformen sowie die Verpflichtung zur Rückerstattung der erlittenen Schäden an die Opfer. (belga/jj)

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