Frisch aus Linz gekommen verteilten Pfadfinder aus ganz Belgien das in Bethlehem entzündete Friedenslicht. Bei der Aussendungsfeier haben Vertreter aller Konfessionen und Sprachgemeinschaften für den Frieden gebetet.
Ein Spiel mit verschiedenen Phasen und einem Eupener Ausgleich in letzter Minute: „So etwas ist immer sehr wichtig“, reagierte Trainer Nicolas Collubry, nachdem Alexandre Pirard in der Nachspielzeit noch das 2:2 gegen Verlaine gesichert hatte.
Flandern sucht dringend Arbeitskräfte, die Wallonie zählt viele Arbeitssuchende – und trotzdem gelingt es beiden Regionen seit Jahren nur schwer, zusammenzufinden. Um dieses strukturelle Problem zu entschärfen, haben die flämische Arbeitsministerin Zuhal Demir (N-VA) und ihr wallonischer Amtskollege Pierre-Yves Jeholet (MR) am Montag ein neues Kooperationsabkommen unterzeichnet. Ort der Unterzeichnung war das Nudelunternehmen Soubry in Roeselare (Provinz Westflandern).
Europa spricht Urteile aus, doch viele Hauptstädte lassen sich mit deren Umsetzung erstaunlich viel Zeit. Immer deutlicher zeigt sich, wie schwer verwaltbar die Kluft zwischen Anspruch und Umsetzung geworden ist. Ein neuer Bericht blickt auf diese Verzögerungen – und auf die Staaten, die besonders langsam reagieren.
Wie geht es weiter mit der US-Initiative zum Ukraine-Krieg? Nach seinen Gesprächen in London reist der ukrainische Präsident Selenskyj zu einem Treffen mit Spitzenvertretern von Nato und EU.
Rund 100 besorgte Bürger haben am Montagmittag vor dem Brüsseler Regionalparlament protestiert, um auf die anhaltende Regierungsblockade in der Region Brüssel-Hauptstadt aufmerksam zu machen. Die Kundgebung war nicht offiziell genehmigt, wurde von der Polizei jedoch geduldet. Hinter der Aktion steht die Bürgerbewegung „Respect Brussels“, die künftig wöchentlich demonstrieren will, um den politischen Druck zu erhöhen.
Die belgischen Gefängnisse schlagen erneut Alarm: Aktuell schlafen 600 Insassen auf dem Boden – so viele wie noch nie zuvor. Das Strafvollzugssystem spricht von einer „nicht länger beherrschbaren Situation“ und fordert dringend politische Maßnahmen.
Ein Forschungsteam der Uni Neu-Löwen (UCLouvain) und des Imperial College London hat eine mikrobielle Substanz entdeckt, die Entzündungen im Körper eindämmen und dadurch die Entstehung einer Insulinresistenz verhindern kann. Die Erkenntnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Metabolism“ veröffentlicht und gelten als vielversprechender Ansatz für neue Therapien gegen Diabetes.
Das belgische Unternehmen Syensqo beteiligt sich an der Entwicklung der VX4, einer elektrisch betriebenen, senkrecht startenden Flugtaxi-Lösung. Ziel des Projekts ist es, in einigen Jahren einen kommerziellen Flugdienst für Kurzstrecken zu ermöglichen – eine Art „Lufttaxi“ für den urbanen Verkehr.
Die belgische Organisation SOS Gaza hat den öffentlich-rechtlichen Sender RTBF in einer offenen Stellungnahme dazu aufgefordert, seine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2026 (ESC) zu überdenken – und den Wettbewerb zu boykottieren. Auch der flämische Rundfunk (VRT) solle das Event nicht übertragen, heißt es in dem Schreiben.
Auf der Zielgeraden Richtung Winterpause arbeitet sich Aufsteiger Recht weiter aus dem Tabellenkeller der 1. Provinzklasse heraus. Dank des 3:1-Siegs gegen den nun punktgleichen Nachbarn Faimes kletterte die Olympia erstmals wieder in die (vermutlich) sichere Zone.
Myria fordert eine längere Bedenkzeit für Opfer von Menschenhandel. Das föderale Migrationszentrum legt in seinem neuen Jahresbericht dar, dass viele Betroffene nach schweren traumatischen Erfahrungen mehr Zeit benötigen, um über eine Zusammenarbeit mit der Justiz zu entscheiden. Die derzeit vorgesehene Frist von 45 Tagen reiche in manchen Fällen nicht aus. Myria spricht sich deshalb dafür aus, sie bei besonders verletzlichen Opfern auf bis zu drei Monate zu verlängern.
Die Hochphase der Regenzeit beginnt gerade erst, doch jetzt schon steigt die Zahl der Toten und Vertriebenen auf Sumatra immer weiter. Und für die kommenden Tage werden neue Regenfälle erwartet.
Die Polizeizone Weser-Göhl war am Wochenende gleich mehrfach gefordert: Im Rahmen der nationalen BOB-Kampagne zog ein junger Fahrer aus Eynatten durch Drogengeruch und auffälliges Verhalten die Aufmerksamkeit auf sich. Zudem kam es in der Gemeinde Kelmis zu Wohnungseinbrüchen, bei denen die Täter teils massive Schäden hinterließen.
Ein französischer Mitarbeiter des Wertpapierabwicklers Euroclear ist über Jahre hinweg regelmäßig zwischen Moskau und Paris gependelt. Das geht aus Recherchen des flämischen Magazins „HUMO“ und des Nachrichtenportals „EUObserver“ hervor, über die am Montag auch die flämische Tageszeitung „De Morgen“ berichtet.
Der belgische Versicherungskonzern Ageas übernimmt den 25-Prozent-Anteil, den BNP Paribas Fortis bislang an seiner Tochtergesellschaft AG Insurance hielt, und wird damit Alleineigentümer des größten Versicherers auf dem belgischen Markt. Das Unternehmen gab die Transaktion am Montag bekannt. Der Kaufpreis beläuft sich auf 1,9 Milliarden Euro.
Die belgische Justiz will einen 60-jährigen Italiener im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Korruptionsfall beim NATO-Beschaffungsamt NSPA vernehmen. Das bestätigen Recherchen der Medien „Knack“, „Le Soir“, „La Lettre“ und „Follow The Money“, die von der föderalen Staatsanwaltschaft bestätigt wurden.
Die EU-Kommission verhängte gegen Elon Musks Online-Plattform X (ehemals Twitter) eine Millionenstrafe. Nun behauptet die Firma, bei einem Beitrag dazu habe die Behörde Regeln verletzt. Das habe man ahnden müssen.
Auf der Autobahn E40 bei Awans ist am Sonntagabend ein schwerer Verkehrsunfall passiert, in den ein Lastwagen und mehrere Autos verwickelt waren. Das bestätigten die Feuerwehr Lüttich und die föderale Polizei.