Jetzt erwischt es auch die Münchner: Als letzter deutscher Autokonzern legt BMW ein großes Stellenabbauprogramm auf. Vieles davon dürfte Deutschland treffen.
Wer künftig eine Paketzustellung von Bpost verpasst, kann seine Sendung unter bestimmten Voraussetzungen noch am selben Tag an einer nahegelegenen Bbox abholen. Das teilte Bnode, die Muttergesellschaft von Bpost, am Mittwoch mit.
Am oberen See von Weiswampach gilt ab sofort ein Badeverbot. Grund ist eine starke Vermehrung von Cyanobakterien, umgangssprachlich als Blaualgen bekannt. Bei einer routinemäßigen Kontrolle der Badegewässer wurde am Dienstag die giftige Cyanobakterie Microcystis aeruginosa nachgewiesen. Zudem überschritt die Konzentration der von ihr gebildeten Toxine den festgelegten Grenzwert.
Der Juli neigt sich seinem Ende entgegen – und hinterlässt in Belgien vor allem eines: Trockenheit. Am Hauptsitz des Königlichen Meteorologischen Instituts (KMI) in der Brüsseler Gemeinde Uccle wurden in diesem Monat lediglich zwei Regentage registiert. Damit wird der bisherige Negativrekord aus dem Jahr 1885 wohl eingestellt. Gleichzeitig war der bisherige Juli deutlich wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Für Meteorologe David Dehenauw deutet vieles darauf hin, dass 2026 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1833 werden könnte.
Kasernen, Gerichtsgebäude, Bürokomplexe oder ehemalige Zollämter: Der belgische Staat verfügt über einen riesigen Immobilienbestand. Doch ein erheblicher Teil dieser Flächen steht leer – und verursacht dennoch hohe Kosten. Recherchen von „Het Laatste Nieuws“ zeigen, dass Hunderttausende Quadratmeter ungenutzt sind und den Steuerzahler jährlich Millionen kosten.
Das Gefängnis Haren erhält zum 1. Oktober einen neuen Direktor. Vincent Spronck, derzeit Leiter der Justizvollzugsanstalt in Saint-Gilles, übernimmt die Führung des größten Gefängnisses Belgiens. Das bestätigte Spronck der Zeitung „Le Soir“.
Eine jüdische Stiftung hat Klage gegen die belgische Eisenbahngesellschaft (SNCB) und den belgischen Staat eingereicht. Wie die Zeitungen „Het Laatste Nieuws“ und „De Morgen“ berichten, fordert die Nico-Gunzburg-Stiftung eine finanzielle Entschädigung sowie die Anerkennung der Verantwortung für die Deportationen während des Zweiten Weltkriegs.
Rettungsteams im Südwesten des Inselreichs suchen unter Trümmern nach Vermissten. Befürchtet wird, dass es Dutzende Tote nach dem schweren Beben geben könnte.
Der schrittweise Wiedereinstieg nach einer Krankheit wird in Belgien weiterhin nur selten genutzt. Das geht aus Zahlen hervor, die die Kammerabgeordnete Nahima Lanjri (CD&V) beim föderalen Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) angefordert hat. Demnach hat sich die Nutzung des sogenannten progressiven Wiedereinstiegs in den vergangenen drei Jahren kaum erhöht.
Es ist auch für einen US-Präsidenten ein außergewöhnlich volles Programm: Gleich zweimal empfängt Trump hochrangigen ausländischen Besuch. Eigentlich geht es aber gar nicht um ihn oder seine Gäste.
In Medell schlägt die KLJ Eynatten in diesem Sommer ihr Lager auf. Mit 47 Kindern und 31 Leitern ist die Truppe so groß wie lange nicht mehr. Ein Besuch vor Ort zeigt, wie Wasserspiele, ein Hike durchs Umland und jede Menge gute Laune den Lageralltag ganz im Zeichen des Mittelalters prägen.
Bevor Anfang September das Meakusma Festival in Eupen stattfindet, lädt Meakusma gemeinsam mit Kiosk Radio zu einem musikalischen Vorgeschmack in den Brüsseler Parc Royal ein. Am Samstag, 1. August, erwartet die Besucher ab 18 Uhr bei freiem Eintritt ein Abend mit Live-Musik und DJ-Sets.
An dieser Stelle beleuchtet die Redaktion das Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Heute geht es um die geplante Einführung einer digitalen Straßenvignette. Nach dem Willen der drei Regionen soll sie 2027 kommen. Künftig würden alle Nutzer von Regionalstraßen – auch ausländische Autofahrer – für deren Nutzung bezahlen. Chefredakteur Christian Schmitz (Pro) findet das richtig, Redakteur Carsten Lübke (Contra) hält dagegen.
Darts-Weltmeister Luke Littler spielt gegen 20 Amateurspieler um 501.000 Pfund (586.000 Euro). Möglich macht dies der Streaminganbieter Netflix, der das Live-Event „Beat Luke Littler“ für den 30. Oktober angekündigt hat. Um das Preisgeld zu gewinnen, müssen die Amateurspieler die 501 Punkte schneller auf Null bringen als der 19-Jährige und damit ein Leg gewinnen.
Assistenzhunde sind für viele Menschen, die im Alltag Unterstützung brauchen, unverzichtbare Begleiter. In den vergangenen Wochen wurden sieben Labrador-Welpen in Elsenborn auf ihre spätere Aufgabe vorbereitet. Eine wichtige Etappe war ein Verhaltenstest, den Fachleute der flämischen VoG Purpose Dogs durchgeführt haben.
Lungenkrebs betrifft in Belgien zunehmend Frauen und Menschen, die nie geraucht haben. Darauf weist die Stiftung gegen Krebs im Vorfeld des Welt-Lungenkrebstags am 1. August hin. Insgesamt dürfte die Zahl der Neuerkrankungen in den kommenden Jahren weiter steigen.
Die deutliche Zunahme der Zahl der Wahlberechtigten hat den belgischen Parteien seit dem Jahr 2003 zusätzliche staatliche Zuschüsse von insgesamt rund 84,3 Millionen Euro eingebracht. Das berichtet die Nachrichtenseite „Apache“, die von einem wenig beachteten Mechanismus der Parteienfinanzierung spricht.