Fünf Eisenbahngewerkschaften haben für den Zeitraum vom 26. bis 30. Januar zu ebenso vielen Streiktagen aufgerufen. Der Zugverkehr wird bereits ab Sonntag, 22.00 Uhr, bis Freitag zur gleichen Uhrzeit vollständig eingestellt. Die Gewerkschaftsvertreter der Eisenbahner prangern eine Verschlechterung des öffentlichen Dienstes an und lehnen den Vorentwurf eines Gesetzes zur Reform der Eisenbahn ab. Auch die wallonischen öffentlichen Verkehrsmittel (TEC) werden in dieser Woche aufgrund von Streikaktionen im gemeinsamen Gewerkschaftsfront stark beeinträchtigt sein.
In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie hat sich der RFC Union Kelmis mit 3:1 gegen den RFC Raeren-Eynatten durchgesetzt. Zur Pause standen die Gestgeber mit 2:1 vorne.
Nach mehreren Rückrufaktionen bei Säuglingsnahrung in den vergangenen Wochen ist nun auch der französische Lebensmittelkonzern Danone betroffen. Das Unternehmen rief am Samstag eine Charge Babymilch aus belgischen Supermärkten zurück, da diese möglicherweise mit dem Toxin Cereulid verunreinigt sein könnte.
Die scheidende Brüsseler Mobilitätsministerin Elke Van den Brandt (Groen) hat das landesweite System der Firmenwagen scharf kritisiert und fordert, die dafür eingesetzten Steuermittel künftig in den öffentlichen Verkehr zu investieren. Die rund vier Milliarden Euro, die das System jährlich koste, könnten ihrer Ansicht nach genutzt werden, um landesweit Bahnabonnements für 12 Euro pro Jahr anzubieten – also für einen Euro im Monat.
Im Aufstiegsrennen der Challenger Pro League hat die AS Eupen ein zumindest kleines Ausrufezeichen verpasst: Am Samstagabend führten die Ostbelgier durch einen Doppelpack von Nuhu zur Pause mit 2:0, kassierten aber tief der Nachspielzeit noch zwei Gegetore zur 2:3-Niederlage. Nach dem Anschlusstreffer in der 72. Minute drehten De Grand und Rommens die Partie mit Toren in der 93. und 96. Minute.
Bereits Anfang Januar starb eine Frau in Minnesota nach Schüssen eines Beamten der Einwanderungsbehörde. Nun gibt es einen weiteren Vorfall - und nach offiziellen Angaben einen zweiten Toten.
Von wegen unbesiegbar: Der FC Augsburg zeigt, wie der Branchenprimus sogar in München zu bezwingen ist. Im Kampf um die Champions-League-Plätze überzeugen Leipzig, Hoffenheim und Leverkusen.
Mit dem Vorfinale im Eupener Kolpinghaus ist der Redewettbewerb Rhetorika 2026 in seine entscheidende Phase eingetreten. Insgesamt 31 Abiturientinnen und Abiturienten präsentierten dort am Samstag ihre Reden vor einer Fachjury und überzeugten mit Beiträgen zu gesellschaftlich relevanten Themen – von aktuellen Jugendfragen über soziale Verantwortung bis hin zu kulturellen und medialen Entwicklungen.
Etwa 200 Menschen haben am Samstagnachmittag in Eupen an einer Friedensdemo des „Kurdischen Kulturhauses“ teilgenommen. Zunächst am Rathausplatz und später bei einem Marsch durch die Innenstadt in Richtung Werthplatz drückten die Teilnehmer, vor allem kurdische Männer und Frauen aus der gesamten Region, ihre Solidarität mit den Menschen im autonomen Gebiet Rojava im Nordosten Syriens und mit dem dortigen Widerstand aus.
Um die chronische Überbelegung der belgischen Gefängnisse zu entschärfen, wollen die föderalen Ministerinnen Annelies Verlinden (CD&V) und Vanessa Matz (Les Engagés) auf modulare Wohncontainer setzen. Mit diesen vorgefertigten Einheiten sollen kurzfristig 300 zusätzliche Haftplätze geschaffen werden, berichten die Zeitungen „De Standaard“ und „Le Soir“.
Zum Auftakt des fünftägigen Bahnstreiks, der am Sonntagabend beginnt, stellt die SNCB am Montag (26. Januar) auf einen Sonderfahrplan um. Auf den wichtigsten Strecken zwischen den Großstädten soll etwa jeder vierte IC-Zug ausfallen, während das Angebot an Pendlerzügen (P-Züge) zu den Hauptverkehrszeiten stark reduziert wird. Besonders morgens und abends müssen sich Fahrgäste auf deutlich weniger P-Verbindungen einstellen. Die Bahngesellschaft gab diese Anpassungen am Samstag bekannt.
Seit fast vier Jahren läuft der von Kremlchef Putin begonnene Krieg gegen die Ukraine. Die diplomatischen Bemühungen für ein Ende der Gewalt sind zäh. Nun ist eine weitere Verhandlungsrunde zu Ende.
Der Ansturm auf Tomorrowland hält unvermindert an: Die erste Vorverkaufsphase für belgische Festivalbesucher war am Samstagvormittag innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Alle Tickets, die exklusiv für das heimische Publikum reserviert waren, gingen pünktlich um 11 Uhr über den digitalen Ladentisch, wie die Veranstalter bestätigten.
Oliver Solberg bleibt auch am Samstag an der Spitze der Rallye Monte-Carlo, dem Auftakt zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Trotz extrem schwieriger Bedingungen verteidigte der Schwede im Toyota nach drei von vier Wertungsprüfungen des Tages souverän seine Führung. Hinter ihm liegen seine Teamkollegen Elfyn Evans aus Wales (+1:04,7) und der Franzose Sébastien Ogier (+1:31,3).
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – und so gab es für die Herren des VBC Lommersweiler nach der am Freitagabend nachgeholten Pokalbegegnung gegen Esneux einen Grund zu feiern.
Ein einfaches Rezept, ein Glas Joghurt und ein paar Kekse – mehr braucht es offenbar nicht, um einen globalen Social-Media-Trend auszulösen. Der berühmte Biscoff-Keks vom belgischen Unternehmen Lotus Bakeries steht derzeit im Mittelpunkt einer viralen Dessert-Welle auf TikTok und Instagram, die vor allem bei jungen Nutzerinnen und Nutzern für Begeisterung sorgt.
Erneut schwere Aufgabe für die AS Eupen: Die Ostbelgier sind eine Woche nach der 1:2-Niederlage gegen Tabellenführer SK Beveren beim Tabellenvierten SK Lommel zu Gast. Der Liveticker zum Spiel.
Betrüger haben sich als König Philippe (65) ausgegeben, um Geld von ausländischen Würdenträgern, belgischen Familien und Unternehmenschefs zu erschleichen. Dabei kamen offenbar auch mit Künstlicher Intelligenz (KI) erzeugte Bilder und Videos zum Einsatz. Das teilte die föderale Staatsanwaltschaft am Samstag mit. Sie hat inzwischen ein offizielles Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Ein tödlicher Zwischenfall hat am Freitagabend die Stadt Geel (Provinz Antwerpen) erschüttert. Ein Taxifahrer kam bei einer Schießerei ums Leben. Nach Angaben der Polizei wurde der Mann vermutlich im Zuge eines Streits mit vier Fahrgästen erschossen, die anschließend zu Fuß flüchteten. Die Beamten fahnden derzeit nach den Verdächtigen.