Nix Karneval! Während et Trömmelche am eigenen Fußballplatz vorbeijeht, befindet sich der RFC Raeren-Eynatten auf der Autobahn Richtung Hennegau. Ein besseres Timing erwischt die Union Kelmis.
Die Organisation der Ferienbetreuung durch das Zentrum für Kinderbetreuung der Deutschsprachigen Gemeinschaft (ZKB) hat zuletzt für Diskussionen gesorgt, insbesondere in Eupen.
Wie Künstliche Intelligenz (abgekürzt KI) die Suche nach Fachkräften verändert, steht im Mittelpunkt eines kostenlosen Seminars, zu dem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostbelgien (WFG) am 3. März einlädt.
Die Föderalregierung plant, das Statut erwerbsloser pflegender Angehöriger nachzubessern. Das kündigten Arbeitsminister David Clarinval (MR) und Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) nach einer Sitzung des Kernkabinetts am Freitag an. Hintergrund ist die zeitliche Begrenzung der Arbeitslosenunterstützung.
Töpfern ist eine der ältesten Kulturtechniken der Welt und schon seit einiger Zeit liegt sie voll im Trend. In Kettenis haben Jessica Beckers und Katharina Blaszczyk das Töpferhandwerk zu ihrem Beruf gemacht. Als „Tontanten“ fertigen sie nicht nur originelle Keramik an, sondern teilen auch ihre Leidenschaft in Kursen.
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen bleibt auch zu Beginn des Jahres 2026 auf einem hohem Niveau. Im Januar wurden laut dem belgischen Statistikamt Statbel 981 Geschäftsaufgaben registriert – so viele wie seit über zehn Jahren nicht mehr in einem ersten Monat des Jahres. Im Jahresvergleich entspricht das einem Plus von 3,7 Prozent.
„D’r Öüpener es löstech“ heißt es in einem traditionellen Karnevalslied – und der Eupener singt auch gerne. Zwei Karnevalisten, beide Exprinzen, haben es sich zur Aufgabe gemacht, dem alten Eupener Liedgut neues Leben einzuhauchen. Am Samstagabend stehen Mike Thissen und Andy Clooth im Kolpinghaus auf der Bühne.
Weil er die minderjährige Kusine seiner Lebensgefährtin vergewaltigt und ihre sexuelle Integrität verletzt hat, verurteilte das Eupener Strafgericht am Mittwoch einen 37-jährigen Eupener zu drei Jahren Haft auf Bewährung. Außerdem werden ihm für zehn Jahre die bürgerlichen Rechte aberkannt.
Am Tag nach Altweiber hat sich in Eupen ein wenig mehr Katerstimmung als üblich breit gemacht. Ausschlaggebend hierfür sind Meldungen, wonach mehrere Personen darüber klagten, wohl durch K.o.-Tropfen außer Gefecht gesetzt worden zu sein. Bei der Polizeizone Weser-Göhl gingen drei Klagen ein.
Ob für ein Konzert künftig sechs oder zwölf Prozent Mehrwertsteuer zu entrichten sind, sollte davon abhängen, welche Art von Spektakel auf der Bühne steht. Chaos war vorprogrammiert; es hagelte Kritik. Und bei Mahlzeiten zum Mitnehmen hätte das Haltbarkeitsdatum über den Steuersatz entschieden. Diese praxisfernen Verrenkungen sind nun (vorerst) vom Tisch – die Föderalregierung zieht die Notbremse und will nachverhandeln.
Wer kennt es nicht: Man zahlt seit Jahren denselben Handy- oder Internetvertrag – und fragt sich irgendwann, ob es nicht längst ein günstigeres Angebot gibt. Genau hier will das belgische Institut für Postdienste und Telekommunikation (BIPT) nun ansetzen. Die Anbieter müssen ihre Kunden künftig deutlich transparenter über das für sie günstigste Tarifmodell informieren. Die neuen Regeln treten Ende Oktober in Kraft.
Für Thierry Langer ist der 10-km-Sprint bei den Winterspielen in Anterselva enttäuschend verlaufen. Der Ostbelgier zeigte auf der Loipe zunächst konkurrenzfähige Zwischenzeiten, verlor seine gute Ausgangsposition jedoch am Schießstand und fiel im Klassement früh zurück. Am Ende reichte es nicht für einen Platz unter den besten 60 und damit auch nicht für die Qualifikation zur Verfolgung. Teamkollege Florent Claude qualifizierte sich dagegen als 38. für das nächste Rennen.
Bei der WM trifft der Iran im zweiten Gruppenspiel (21. Juni) auf die Roten Teufel, doch auf dem Weg über den Großen Teich haben die potenziellen Gegner ihre Testspiele abgesagt. Dahinter stecken sehr wahrscheinlich politische Erwägungen.
Im Fall der seit Juni 2023 in Tasmanien vermissten Belgierin Céline Cremer gibt es neue Entwicklungen. Wie australische Medien berichten, hat die Polizei auf der Insel im Südosten Australiens weitere Gegenstände entdeckt, die mit dem Verschwinden der 31-jährigen Backpackerin aus Lüttich in Zusammenhang stehen könnten.
Ob morgens im Bad, im Auto auf dem Weg zur Arbeit oder abends auf dem Sofa: Audio begleitet die Belgier durch den Alltag – und das sogar etwas länger als noch im Jahr zuvor. Im Schnitt konsumierte jeder Belgier im Jahr 2025 täglich 4 Stunden und 39 Minuten Audioinhalte. Das sind neun Minuten mehr als 2024. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „CIM Audio Time“.
Vor dem Appellationshof in Lüttich muss sich ein pensionierter Landwirt aus Vielsalm verantworten, weil er zwischen 2018 und März 2023 hunderte Kaiserschnitte an seinen Rindern eigenständig durchgeführt haben soll.
Johannes Hösflot Kläbo stand wie ein griechischer Sagenheld in der gleißenden Sonne von Val di Fiemme und streckte nach seinem Einzug in den Wintersport-Olymp cool die Faust in den azurblauen Himmel: Norwegens Skilanglauf-Star ist bei den Spielen von Mailand und Cortina zur achten Goldmedaille seiner Karriere gestürmt und hat damit zu den Rekordsiegern bei Olympischen Winterspielen aufgeschlossen.
Der monatelange Poker zwischen Bayern München und seinem Abwehrchef Dayot Upamecano ist beendet. Der Abwehrchef des deutschen Fußball-Rekordmeisters verlängerte am Freitag seinen im Sommer auslaufenden Vertrag um weitere vier Jahre bis 2030. Upamecano soll neben einem üppigen Handgeld auch eine Ausstiegsklausel erhalten, die 2027 aktiviert werden kann. Dies berichteten zuletzt mehrere Medien.
Nächster Meilenstein für Mathias Gidsel: Der dänische Rückraumspieler von den Füchsen Berlin ist zum dritten Mal nacheinander zum Welthandballer gekürt worden. Bei den Frauen siegte zum zweiten Mal in Folge die norwegische Weltmeisterin Henny Reistad.
Mehr als 400 belgische Staatsbürger standen vor Inkrafttreten der Waffenruhe im Gazastreifen in den Reihen der israelischen Armee. Das berichtet die Tageszeitung „Le Soir“ unter Berufung auf ein von dem Medium „Declassified UK“ veröffentlichtes Dokument. Demnach sollen mindestens 406 Belgier im März 2025 in der Armee registriert gewesen sein.