Am Dienstagabend gegen 23.15 Uhr kontrollierte die Polizei auf der Aachener Straße in Hauset einen Pkw. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer erst 17 Jahre alt war und keinen gültigen Führerschein besaß. Zudem war das Fahrzeug nicht ordnungsgemäß versichert. Der Wagen wurde abgeschleppt.
Nach dem Großbrand im Hohen Venn rufen die König-Baudouin-Stiftung, der Bürgerfonds Ostbelgien und GE-Media gemeinsam zu Spenden auf. Die Gelder sollen für die ökologische Wiederherstellung des Naturgebiets und die Sanierung von Infrastruktur eingesetzt werden.
Am Dienstagabend melden die Vereinigten Arabischen Emirate einen Raketenangriff aus dem Iran – seit Monaten zum ersten Mal. Teheran weist die Angaben zurück.
Der Großbrand im Hohen Venn beschäftigt die Einsatzkräfte am Mittwoch bereits den sechsten Tag. Die Löscharbeiten dauern weiter an. Alle aktuellen Entwicklungen im Liveblog.
An dieser Stelle beleuchtet die Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Diesmal geht es um die Wiedereinführung der Probezeit in Belgien. Seit dem 1. August gilt bei neuen, unbefristeten Arbeitsverthältnissen eine Kündigungsfrist von einer Woche – für Arbeitgeber und -nehmer. Redakteur Carsten Lübke (Pro) hält diesen Schritt für richtig, sein Kollege Nico Conrath (Contra) hegt dagegen Bedenken.
Anfang August hat die Probezeit in Belgien ihr Comeback gefeiert – wenn auch unter einem neuen Namen. Die Reaktionen auf die De-facto-Rückkehr fallen gemischt aus. Das sagen die Arbeitgeberverbände sowie die Gewerkschaften in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zur neuen Regelung.
Seit seiner Gründung im Jahr 2013 erlebt das Festival „Es regnet Saiten“ eine bemerkenswerte Entwicklung. Kamen zur ersten Ausgabe nur einige Dutzend Zuschauer, so lockte die Veranstaltung im vergangenen Jahr rund 2.000 Musikliebhaber an die verschiedenen Konzertorte. Allein diese Zahl zeugt von der Entwicklung und dem Erfolg des Festivals – möglich gemacht durch Leidenschaft, Ehrgeiz und Begeisterung.
Seit 15 Jahren verbindet der JGV Siveringer die Junggesellen aus Schoppen und Möderscheid. Am kommenden Wochenende feiert der Verein sein Jubiläum mit einem dreitägigen Fest in der Gewerbezone. Auf dem Programm stehen Disco, JGV-Fest, Frühschoppen, Tanzauftritte und das „Spiel ohne Grenzen“.
Mehr als jeder fünfte Autofahrer mit Diabetes in Belgien besitzt nicht den gesetzlich vorgeschriebenen angepassten Führerschein. Das geht aus einer Online-Umfrage der Diabetes-Liga, der Association du Diabète und des Verkehrssicherheitsinstituts Vias unter 1.136 Führerscheininhabern mit Diabetes hervor. Die Organisationen starten deshalb eine Informationskampagne für Betroffene und medizinisches Fachpersonal.
Zusätzliche Polizisten, vollständig besetzte Kontrollschalter und ein Projektmanager des Beratungsunternehmens Deloitte haben die langen Warteschlangen am Brüsseler Flughafen bislang nicht verkürzt. Im Gegenteil: Nicht-EU-Reisende müssen zu Spitzenzeiten bei der Einreise durchschnittlich mehr als zwei Stunden warten – etwa doppelt so lange wie im vergangenen Sommer. Das berichtet die Wirtschaftszeitung „De Tijd“.
In Kopenhagen wagte die aus Emmels stammende Kerstin Heinen (33) den Sprung auf die Langdistanz. Auf ihre Triathlon-Premiere über 226 Kilometer blickt sie zufrieden zurück – und fasst bereits Pläne für das kommende Jahr.
Axel Witsel setzt seine Karriere beim französischen Erstligisten OGC Nizza fort. Der 37 Jahre alte Mittelfeldspieler unterschrieb beim Klub aus Südfrankreich einen Einjahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison.
Die belgischen Hockey-Frauen haben ihr zweites Gruppenspiel bei der Weltmeisterschaft in Wavre nicht gewonnen. Vor heimischem Publikum kamen die Red Panthers am Dienstagabend gegen Spanien nicht über ein 1:1 hinaus.
Der kanadische Nationalspieler Promise David verlässt den belgischen Pokalsieger und Vizemeister Union Saint-Gilloise. Der 25 Jahre alte Angreifer setzt seine Karriere beim englischen Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion fort.
Erneuter Schreckmoment um Jamal Musiala: Nur drei Tage nach einem Kollaps kehrte der 23-Jährige beim Testspiel des FC Bayern bei Zweitligist 1. FC Heidenheim am Dienstag auf den Platz zurück - doch nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung (61.) brach der Jungstar erneut zusammen.
Auch eine Hochzeitsgesellschaft am Rurhof in Weywertz wurde von großen Vennbrand überrascht. Über 80 Gäste, angereist aus Kalifornien, Mexiko, Polen, der Schweiz, Großbritannien, Portugal, Österreich und Deutschland, waren am vergangenen Samstag Zeugen einer Trauung, die wegen der Rauchentwicklung bereits von der Kapelle in den Pferdestall verlegt werden musste.
Die Ukraine hält an ihrer Forderung fest, eingefrorene russische Vermögen für ihre Unterstützung zu verwenden. Das bekräftigte Außenminister Andrij Sybiha am Dienstag bei einem Treffen mit seinem belgischen Amtskollegen Maxime Prévot (Les Engagés) in Kiew.
Zum Schuljahr 2026/2027 wird die Kostenfreiheit für Schulmaterial in der Französischen Gemeinschaft (FG) auf das vierte und fünfte Grundschuljahr ausgeweitet. Zugleich sinkt jedoch der Zuschuss deutlich: Die Schulen erhalten künftig nur noch 29,42 Euro je Grundschüler, obwohl die Familien mit Kindern im vierten, fünften oder sechsten Grundschuljahr zum Schulbeginn 2025 durchschnittlich 102 Euro für Hefte, Ordner, Stifte und anderes Kleinmaterial ausgaben. Zwischen Zuschuss und bisherigem durchschnittlichem Bedarf klafft damit eine Lücke von rund 73 Euro. Das geht aus einer Umfrage des Verbands Ligue des Familles unter 1.146 Familien im frankofonen Landesteil hervor.
Der Großbrand im Hohen Venn gilt mit bislang rund 3.000 zerstörten Hektar als schwerster Naturbrand Belgiens in diesem Jahrhundert und als einer der verheerendsten in der Geschichte des Landes. Die sieben für Klima und Natur zuständigen Minister und Staatssekretäre bezeichnen das Feuer übereinstimmend als Klimakatastrophe. Doch die Reaktionen zeigen zugleich, wie stark die Verantwortung zersplittert ist: Jeder verweist auf eigene Maßnahmen – und häufig auf die Zuständigkeit anderer. Das stellt die flämische Tageszeitung „De Standaard“ in einer Analyse fest.
Der Großbrand im Hohen Venn trifft nicht nur die Natur, sondern beeinträchtigt auch den Tourismus. Hoteliers und Betreiber von Ferienwohnungen berichten seit Freitag von massenhaften Stornierungen verunsicherter Urlaubsgäste.