Studie: Hitzewellen in Südeuropa ohne Klimawandel praktisch unmöglich

<p>Im Kampf gegen die Hitze muss der Mensch kreativ werden, wie hier in einem madrilenischen Café.</p>
Im Kampf gegen die Hitze muss der Mensch kreativ werden, wie hier in einem madrilenischen Café. | Foto: afp

Demnach sind extrem hohe Temperaturen über einen längeren Zeitraum keine seltenen Ereignisse mehr, sondern dürften in Südeuropa im Schnitt alle zehn Jahre auftreten, in den USA und Mexiko alle 15 Jahre und in China alle 5 Jahre.

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?
Zugang zu allen digitalen Inhalten bereits ab 13,10 € pro Monat!
Jetzt bestellen
Bereits abonniert?

Kommentare

  • Herr Damien François,

    Die von Ihnen empfohlene Rede des Physiknobelpreisträgers Ivar Giaever zum Klimawandel ist wirklich sehr aufschlussreich.

    Aber genauso aufschlussreich ist der diesbezügliche Artikel des Spiegels vom 02.07.2015 „Nobelpreisträger auf Abwegen“.

    Zunächst beschreibt der SPIEGEL-Autor den Nobelpreisträger als alten, gebrechlichen Mann (negatives Framing), um dann dem Physiker die Fähigkeit abzusprechen, statistische Klimadaten interpretieren zu können, weil er ja kein Klimaexperte sei.

    Aber am interessantesten ist die Aussage des Organisators des betreffenden Nobelpreisträger-Meetings und Konsenswissenschaftler, Wolfgang Huang:“ Es gäbe ja durchaus offene Fragen, über die man diskutieren könnte. Etwa ist nicht einwandfrei belegt, dass die Erderwärmung zu einer Zunahme von Extremwetterereignissen führt.“

    Dennoch werden derzeit alle extreme Wetterereignisse als Folge des Klimawandels postuliert.

  • "Dennoch werden derzeit alle extreme Wetterereignisse als Folge des Klimawandels postuliert."
    "ALLE"?
    Wirklich? Auf die Schnelle gefunden:
    "Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet für die Zukunft mit mehr Stürmen, extremen Regenfällen und Hitzewellen aufgrund der Klimaerwärmung - also mehr extremen Wetterlagen. Zwar ist es schwierig, einen Zusammenhang zwischen einem einzelnen, per Definition extremen, Ereignis und dem Klima herzustellen. Aber die beobachtete Häufung solcher Ereignisse kann inzwischen als Indiz dafür gewertet werden, dass die Annahme vieler Klimaforscher stimmt: Extremwetter nimmt mit steigenden Temperaturen zu."

    Das ist doch nun wirklich nuanciert und kein "Postulat"(ohne Beweis als wahr angenommen).

    Quelle: ARD Alpha 24.03.2023 "Mehr Hitzewellen, Starkregen und Stürme "

    Auch sollte man der Zitierweise des Herrn Schmitz grundsätzlich misstrauen.
    In dem Artikel steht nämlich auch:

    "Er [Glaever] hat 1973 seinen Nobelpreis für Arbeiten zur Supraleitung bekommen, anschließend in der Biophysik geforscht. In dreißig Minuten erklärt er trotzdem alles für grundverkehrt, was man über das Klima zu wissen glaubt. "

    "Ich interessiere mich nicht besonders für den Klimawandel", sagte Giaever 2012 in einem Lindau-Vortrag, "aber ich habe einen Tag, oder eher einen halben Tag, auf Google verbracht". Ob er sich in der Zwischenzeit ausführlicher mit dem Thema befasst habe? "Nein. Brauche ich nicht."

    Der Mann ist geradezu prädestiniert, um die weltweite Forschung zum Klimawandel in die Tonne zu treten...
    Aber das ist wahrscheinlich ist das unzulässiges "negatives Framing."

  • Dass ein Nobelpreisträger nur einen halben Tag benötigt, um Widersprüche in der Argumentation der Klimaforscher aufzuzeigen, welche Letztere dann offenkundig nicht ohne Weiteres auflösen können, zumindest liefert der SPIEGEL keine diesbezüglichen Sachargumente, spricht doch eher für besagten Nobelpreisträger.

    Herr Schleck, was Sie für eine "nuancierte' Berichterstattung halten, ist in meinen Augen doch sehr tendenziös. Aus "schwierigem Zusammenhang" wird aufgrund einer Korrelation bereits ein "Indiz für". Also so funktioniert Klimaforschung?

  • Herr Schmitz, hier fehlt etwas: ich würde hinzufügen, „Nobelpreisträger auf Abwegen DER DOXA“. Der Westen lebt in Narrativen, nicht in der Realität. Oder, Idealismus durch Manipulation gegen Realpolitik. Der Konflikt in der Ukraine ist das beste Beispiel dafür. Mit über 400.000 toten Soldaten (das sind offizielle ukro Zahlen) "gewinnt" die Ukraine - ja, ja...
    Zu schwer zu verstehen und wirr für die Koryphäen, hier, ich weiß, ich weiß... Wer nicht klar denken will und kann, weil idealistisch-dogmatisch geprägt, wird in klaren Aussagen nur Wirres sehen. Das ist eine Form der Umwertung der Werte wie wir sie tagtäglich erleben.
    Und natürlich sind Nobelpreisträger für Physik oder die Russische Akademie der Wissenschaften (der historische Beitrag der Russen im Bereich der Wissenschaften ist exzellent!) plötzlich"haram" wenn sie nicht "doxisch" (aus "Doxa" und "toxisch") sind. Cqfd...

  • Der Herr Schmitz: „Dass ein Nobelpreisträger nur einen halben Tag benötigt,…“
    Ach so, Nobelpreisträger sind anscheinend mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet. Wozu andere jahrelang studieren und forschen, dazu genügen ihnen ein paar Klicks auf Google, wohl noch auf Wikipedia, um so en passant das ganze Gebäude der Klimaforschung zum Einsturz zu bringen?
    Aber das kennen wir doch auch schon von unseren ostbelgischen Gegenpolern, die die Prozentrechnung revolutionieren und die nach dem Fällen einiger Fichtenstämmchen am Rande des Hohen Venns zu Vennologen mutieren, die gestandene Universitätsprofessoren als dumme Schuljungen entlarven.
    Was würde der Herr Schmitz wohl sagen, wenn man auf ähnliche Weise seine revolutionäre Erfindung in Sachen Motortechnik als Schaumschlägerei abtun würde?

    Der Herr Dr. François: Die Ukraine, 400.000 tote Soldaten? Und mit mindestens – vorsichtig geschätzt – der doppelten Zahl an kampfunfähigen Verwundeten?
    Das wären dann – mindestens - 1.200.000 Ausfälle.
    Dabei hat die Ukraine laut Statista nur 200.000 aktive Soldaten. So what?
    Da kämpft jetzt sicher eine Armee von Geistersoldaten durchaus erfolgreich gegen einen zahlenmäßig stark überlegenen Feind, der sich anfangs auf eine Dreitagesspezialoperation eingestellt hatte?
    Aber wahrscheinlich ist das „zu schwer zu verstehen und wirr für die Koryphäen“?

    Zum „Wissenschaftlichen Rat der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAN) für komplexe Fragen der eurasischen wirtschaftlichen Integration, Modernisierung und Wettbewerbsfähigkeit“ (so der volle Titel):
    Dazu braucht man nur die Karriere von dessen Direktor Glazyev nachzulesen (Einfach googeln mit „Alexander Patzer Kaliumisotope“).
    Wer da nicht verstanden hat, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
    Sogar die Gegenpoler scheuen sich, sich diese abstrusen Aussagen zu eigen zu machen.
    Auch das EIKE vermeldet zu Glazyev nur „Sorry, keine Beiträge gefunden.“
    Dabei wäre diese „sensationelle“ Entdeckung doch ein gefundenes Fressen für sie.
    Siehe dazu auch den Beitrag vom 23.07.2023 unter „Studie: Hitzewellen in Südeuropa ohne Klimawandel praktisch unmöglich“ hier auf GE.net.

    Und zu der „exzellenten“ Rolle von gewissen Wissenschaftlern unter Diktaturen wie in der UdSSR genügt ein Wort: Lyssenko.

Kommentar verfassen

28 Comments