Studie: Hitzewellen in Südeuropa ohne Klimawandel praktisch unmöglich

<p>Im Kampf gegen die Hitze muss der Mensch kreativ werden, wie hier in einem madrilenischen Café.</p>
Im Kampf gegen die Hitze muss der Mensch kreativ werden, wie hier in einem madrilenischen Café. | Foto: afp

Demnach sind extrem hohe Temperaturen über einen längeren Zeitraum keine seltenen Ereignisse mehr, sondern dürften in Südeuropa im Schnitt alle zehn Jahre auftreten, in den USA und Mexiko alle 15 Jahre und in China alle 5 Jahre.

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Kommentare

  • Nun ja, ich weiß nicht, ist das mit dem „nachvollziehen“ genauso ironisch gemeint wie meine Bemerkung zum momentanen Wetter ? Aber bei Herrn Schmitz bin ich eigentlich geneigt anzunehmen, der meint das wirklich so.

    Damit würde er sich einreihen in die ostbelgischen „Klimaexperten“ von Herrn François („Kalium-40“) über Herrn Scholzen („EinwarmesKlimaisteingutesKlima“, "Klimaparanoia") bis zu Herrn Wahl („Klimaklamauk“, „Der Mythos Treibhauseffekt“), die ihre Ignoranz so weit treiben, nicht den Unterschied zwischen Klima und Wetter zu kennen. Dabei haben wir das schon in der Volksschule gelernt…

    Dass CO2 das Pflanzenwachstum fördert, ist völlig unstrittig und in den Klimamodellen „eingepreist“. Dass allerdings dieses Wachstum nicht grenzenlos ist und durch die Menge an anderen benötigten Nährstoffen beschränkt wird, ist ebenso bekannt.
    Das steht übrigens auch im weiteren Text des SPIEGEL-Artikels, den Herr Wahl wohlweislich nicht zitiert: „Treibhausgase - Die Welt wird grüner“ (29.04.2016)
    Neueste Erkenntnisse dazu: „Mais, Reis, Weizen: CO2-Anstieg in der Atmosphäre schädigt Pflanzen“ (mdr-wissen 03.11.2022).
    Völlig logisch: Ein Zuviel schadet immer, siehe die Regenfälle vor zwei Jahren, ein Zuwenig übrigens auch, siehe den jetzigen Wasserstand auf dem Rhein, wo Niedrigwasser in den letzten Jahren im Sommer die Schifffahrt (Ufff, 3 "f"!) behindert.

    Noch eine kleine Frage an Herrn Wahl: Wer hat das hier geschrieben:
    „Messungen der Gegenstrahlung sind heute Standard.“

  • Die Katastrophe vor 2 Jahren und jetzt "Juli mit so viel Regentagen wie seit 35 Jahren nicht mehr" (BRF). Die sehr frischen Temperaturen, zT gerade mal über Null in der Eifel zBsp... Alles deutet idT auf eine Erwärmung und eine Verwüstlichung, keine Frage!
    Ja ja, Klima und Wetter - uvm.! Zum Glück haben wir ja hier Experten, "die Drei", die uns erklären, daß kalt = warm und nass = trocken ist. Was wären wir in Ostbelgien "die Drei"?

  • Das Narrativ vom "guten" CO2, das neben den Nullpolern nun auch Herr Schmitz wieder auftischt, verwischt gerne die Tatsache, dass CO2 *nicht alleine* für mehr Grün in der Welt sorgt, sondern dass das Mehr an Grün in der Welt laut einer Studie der NASA (2019, Human Activity in China and India Dominates the Greening of Earth, NASA Study Shows) vor allem durch das Anpflanzen von Bäumen/Vegetation und intensiver Landwirschaft in China und Indien zustande gekommen ist.

    Ebenfalls ausgelassen wird die Tatsache, dass diese Begrünung *nicht* den Verlust von natürlicher Vegetation in tropischen Regionen (u.a. Brasilien) kompensiert!

    Und dass die dramatischen Konsequenzen des menschlichen Handelns auf die Nachhaltigeit unseres Planeten und die Artenvielfalt weiterhin bestehen bleiben...!

    Wieder also nur halbe Wahrheiten und Rosinenpicken aus der altbekannten Ecke, um das eigene verdrehte Narrativ zu propagieren.

  • "Das steht übrigens auch im weiteren Text des SPIEGEL-Artikels, den Herr Wahl wohlweislich nicht zitiert"
    Gemeint ist natürlich Herr Schmitz, was hiermit richtiggestellt wäre.:

    Bei Herrn François' wirrem Text kann man nur mitleidig den Kopf schütteln.

  • Herr Schleck, dass "ein Zuviel bzw. ein Zuwenig immer schadet" liegt in der Natur dieser Begriffe. Ohne die Angabe vom Bezugswert haben diese Begriffe keinerlei wissenschaftliche Bedeutung.

    Herr Hezel, dass "das Mehr an Grün vor allem durch Anpflanzungen in China und Indien zustande gekommen sein soll", ist schon erstaunlich in Anbetracht der rund 20 Millionen km2 "Mehr an Grün" (2x USA), wissend dass China+Indien gerade Mal 13 Millionen km2 Gesamtfläche vorweisen können. Und wenn man sich die Satellitenbilder anschaut, dann sind diese beiden Länder nun auch nicht sooo grün.

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