Studie: Hitzewellen in Südeuropa ohne Klimawandel praktisch unmöglich

<p>Im Kampf gegen die Hitze muss der Mensch kreativ werden, wie hier in einem madrilenischen Café.</p>
Im Kampf gegen die Hitze muss der Mensch kreativ werden, wie hier in einem madrilenischen Café. | Foto: afp

Demnach sind extrem hohe Temperaturen über einen längeren Zeitraum keine seltenen Ereignisse mehr, sondern dürften in Südeuropa im Schnitt alle zehn Jahre auftreten, in den USA und Mexiko alle 15 Jahre und in China alle 5 Jahre.

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Kommentare

  • Eigentlich reichen zwei Wörter, bzw. reicht ein Begriff, um die autopoeitische Natur des Klimawandels zu erfassen und zu erklären: „Natura naturans“. Alles andere ist „pissing in the wind“… Übrigens, verdammt regnerisch und frisch, dafür, daß wir eine globale Erwärmung erleben und die Desertifikation (angeblich) voranstreitet, nicht? CO2 auch schuld daran?
    PS: Die russische Akademie der Wissenschaften kann natürlich (!!!) nicht es mit den 3 Koryphäen hier nicht aufnehmen, klar, genau so wenig wie die russische Armee mit der ukrainischen Armee ;-)))

  • Da der von Herrn Francois verlinkte Artikel auf Englisch verfasst ist, erlaube ich mir, auf diesen hier in unserer Muttersprache zu verweisen, obwohl solche Links laut Netiquette eigentlich nicht erlaubt sind. Aber da die bei Herrn François zum wiederholten Mal toleriert werden, scheint diese Regel in der Praxis obsolet zu sein.
    https://tkp.at/2023/05/30/russische-akademie-der-wissenschaften-klimawan...

    Zugleich möchte ich auf meine Antwort auf den Kommentar von Herrn Francois verweisen, der unter dem Artikel "Vivant kritisiert Aufarbeitung der Flutkatastrophe: „Ein schlechter Witz“ erschienen ist.
    Dort hat Herr Francois schon einmal mit dieser "Sensation" aufgewartet. Auf meine Einwände geht Herr Francois wohlweislich nicht ein...

  • Doch, Herr Schleck, ich habe auf Ihren Einwand geantwortet. In Ihrer Betrachtung vergessen Sie, dass die Erde eine Atmosphäre besitzt, die in der Lage ist, wärmere Luftmassen auch in der Polarnacht zu den Polen zu transportieren. Das ist altbekannte Physik, Wärme verhält sich immer so, dass sie zum kälteren Teil übergeht, nie umgekehrt. Hoppla, wieder ein Beweis für den Klimaklamauk, abgekühlte "Rückstrahlung" könne die Erde "erwärmen".

  • Der Herr Wahl bringt nun also die Luft und ihre komplexen Ströme als Klimafaktoren ins Spiel, was niemand ernsthaft bestreiten würde.
    In seinem obigen Zitat spielten diese allerdings überhaupt keine Rolle, behauptet er doch: „Unsere Temperaturen verdanken wir allein der Erdrotation, deren Achsneigung und elliptischer Bahn.“

    „ALLEIN“ heißt doch wohl „ohne jede andere Einflüsse“, „ausschließlich“, oder etwa nicht? Das ist doch eindeutig. Das Wort „Luft“ kommt da nicht vor. Herr Wahl demontiert also selbst seine frühere Aussage.

    Im Übrigen ist das alles kein Beweis, für oder gegen die Existenz und die Wirkung von Klimagasen. Hoppla, falsche Schlussfolgerung.

    Noch etwas zu der sensationellen Meldung des Herrn François, die Russische Akademie der Wissenschaften habe als Ursache der Erderwärmung den radioaktiven Zerfall des Isotops Kalium-40 (Halbwertzeit 1,25 Milliarden Jahre...) ausgemacht.
    „Die Leistung dieses Wärmestroms beträgt 1 Watt pro Quadratmeter oder ein Viertel des Wärmestroms der Sonnenstrahlung.“
    Die Sonne bringt also nur 4 Watt Wärme zur Erdoberfläche. Dabei liest man anderswo, dass die Sonneneinstrahlung am Erdboden bis zu 1000 Watt pro Quadratmeter betragen kann.
    Finde den Fehler!

  • Nun ja Herr Schleck, dass das aktuelle Wetter Ihren Glauben an die "Erderwärmung" zu erschüttern imstande ist, kann ich nachvollziehen. Was mich allerdings nun wirklich ein Stück weit beruhigt, ist die viel zu selten erwähnte Tatsache, dass der Anstieg der CO2-Konzentration in den letzten Jahrzehnten dazu geführt hat, dass die Erde deutlich grüner wurde. In der Tat ist die Vegetationsfläche auf der Erde seit 1982 um eine Fläche gewachsen, die doppelt so groß ist, wie die USA. (Spiegel, 2016).

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