Coyle gewinnt Grand-Prix-Qualifikation – Belgischer Youngster Abdel Saïd sichert sich Platz zwei

<p>Aufgrund der FEI-WM im August findet der TSCHIO vom 22. bis 24. Mai statt.</p>
Aufgrund der FEI-WM im August findet der TSCHIO vom 22. bis 24. Mai statt. | Foto: A. Steindl/Chio

In der speziell für junge Pferde ausgeschriebenen Spezial-Zwei-Phasen-Springprüfung (CSIYH1), die mit einem Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro dotiert war, musste sich Saïd lediglich dem Deutschen Richard Vogel geschlagen geben. Vogel absolvierte den Parcours mit dem Wallach United Call Jps in beiden Phasen fehlerfrei und sicherte sich mit der schnellsten Zeit der zweiten Phase von 30,07 Sekunden den Sieg sowie 750 Euro Preisgeld. Saïd folgte mit der Stute Sytha P ebenfalls fehlerfrei in 30,45 Sekunden auf dem zweiten Rang, was mit 600 Euro prämiert wurde. Den dritten Platz belegte die Italienerin Giulia Martinengo Marquet auf Call Me d'I, die die Ziellinie nach 31,16 Sekunden überquerte. Auch auf den weiteren Rängen platzierten sich internationale Top-Reiter: Die US-Amerikanerin Laura Kraut belegte mit Cinnamon den vierten Platz (31,24 Sekunden), gefolgt von dem für Österreich startenden Max Kühner auf Cardi MT (32,25 Sekunden). Aus belgischer Sicht konnte sich zudem Nicola Philippaerts mit B Rockabilly Z als Zehnter in die Platzierungsliste eintragen (36,80 Sekunden).

Der sportlich und finanziell bedeutendste Wettbewerb des Freitags war die erste Qualifikation für den Rolex Grand Prix (CSI5). In dieser Springprüfung nach Fehlern und Zeit, bei der es um ein Gesamtpreisgeld von 150.000 Euro ging, demonstrierte der Ire Daniel Coyle seine aktuelle Form. Auf dem Wallach Farrel blieb er ohne Abwurf und sicherte sich in 70,99 Sekunden den ersten Platz sowie die Siegprämie von 37.500 Euro. Die Brasilianerin Luciana Diniz platzierte sich mit Vertigo du Desert auf dem zweiten Rang (71,47 Sekunden), was mit 30.000 Euro Preisgeld honoriert wurde. Knapp dahinter reihte sich der Franzose Kevin Staut ein, der mit Feline de Hus HDC Dritter wurde (71,57 Sekunden). Die Leistungsdichte in dieser hochkarätigen Prüfung zeigte sich auch auf den nachfolgenden Plätzen. Der Brite Scott Brash wurde mit Hello Mango Vierter (71,83 Sekunden), während der Deutsche Daniel Deusser auf Otello de Guldenboom den fünften Platz belegte (72,21 Sekunden). Richard Vogel bestätigte seine gute Tagesform und ritt mit Phenyo van het Keysersbos auf den sechsten Rang (72,25 Sekunden). Abdel Saïd trat auch in dieser Fünf-Sterne-Prüfung an und erreichte mit Wathnan Quaker Brimbelles nach einem fehlerfreien Ritt in 73,67 Sekunden den zwölften Platz. Weitere belgische Reiter wie Pieter Devos auf Casual DV Z (Platz 38) und Gilles Thomas auf Ermitage Kalone (Platz 39) verzeichneten jeweils vier Fehlerpunkte und blieben damit außerhalb der Top-Platzierungen.

Auch im „Preis der Soers“, einer weiteren Spezial-Zwei-Phasen-Springprüfung auf Fünf-Sterne-Niveau, fielen am Freitag die Entscheidungen. Bei einem Gesamtpreisgeld von 25.400 Euro dominierte der Franzose Julien Epaillard das Feld. Mit Easy Up de Grandry beendete er die zweite Phase fehlerfrei in 31,12 Sekunden und sicherte sich den Sieg. Daniel Coyle, der in dieser Prüfung Gisborne VDL ritt, musste sich diesmal knapp geschlagen geben und wurde Zweiter (31,43 Sekunden). Der für Israel startende Daniel Bluman komplettierte mit Malina die Top Drei (31,53 Sekunden). Auf dem vierten Platz landete der US-Amerikaner Aaron Vale mit Gray's Inn (31,55 Sekunden), gefolgt vom Briten Ben Maher auf Maddox VH Haringvliet Z (33,35 Sekunden). Bester Deutscher in dieser Prüfung war Christian Ahlmann, der mit Sheeran WL den sechsten Platz belegte (33,54 Sekunden). Der Belgier Gilles Thomas konnte sich mit Riesling Vant Roosakker ebenfalls platzieren und erreichte nach einer fehlerfreien zweiten Phase (35,80 Sekunden) Rang 15. Landsmann Jérôme Guery belegte mit Quito de Mariposa den 34. Platz. (kupo)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment