Neue Pläne für Energieinsel sollen zwei Milliarden Euro sparen

<p>Die Energieinsel Prinzessin Elisabeth soll Offshore-Windparks in der Nordsee mit Belgien und Großbritannien verbinden.</p>
Die Energieinsel Prinzessin Elisabeth soll Offshore-Windparks in der Nordsee mit Belgien und Großbritannien verbinden. | Archivfoto: belga

Die ursprünglichen Kosten des Projekts waren zuletzt massiv gestiegen: von zunächst geschätzten 2,2 Milliarden Euro auf mehr als zehn Milliarden Euro. Ein Großteil der Kosten wäre von den belgischen Verbrauchern getragen worden.

Das Kabinett von Minister Bihet erarbeitete gemeinsam mit Netzbetreibern und britischen Behörden eine Alternative. Die zentrale Funktion der Energieinsel bleibt erhalten: Die hybride Infrastruktur soll weiterhin sowohl Belgien und Großbritannien miteinander verbinden als auch Offshore-Windparks in der Nordsee an das Stromnetz anschließen.

Allerdings wird die Kapazität des Unterseekabels zwischen beiden Ländern reduziert – von ursprünglich 1,4 auf 1,2 Gigawatt.

Der föderale Energieregulator Creg verhandelt derzeit noch mit der britischen Regulierungsbehörde Ofgem über die Aufteilung von Kosten und Erträgen. Auf Grundlage dieser Gespräche will Bihet der Regierung einen endgültigen Vorschlag unterbreiten. (belga/rt)

Kommentare

  • Es scheint diesem ominösen Minister entgangen zu sein, dass das IPCC letzte Woche sein jahrlang hochgehaltenes Katastrophenszenario beendet hat. 45 seiner "Wissenschaftler" haben bereits den Club der Wahnsinnigen verlassen, wie die sogenannten Ratten das Schiff. Und weiterhin verschwendet der Staat Geld der Steuerzahler. Energieinsel hier, CO2-Pipeline nach Norwegen dort, usw. Moodys hat Belgien herabgestuft, wo ist der Aufschrei der Medien, dem Klimairrsinn endlich ein Ende zu bereiten? Die drohende Katastrophe ist abhanden gekommen. Die Steuerverschwendung geht weiter.

  • Man kann es nicht anders als perfide nennen, wie Herr Wahl die Fakten nach seinem Gutdünken und seinem Wahn gegen regenerative Energien verdreht und die Öffentlichkeit mit Lügen zu manipulieren versucht.

    Nein, der IPCC hat nicht sein “Katastrophenszenario beendet” und bleibt bei seiner Kernbotschaft: Der menschgemachte Klimawandel ist real und gefährlich. Im Frühjahr 2026 korrigierten IPCC-Modellierer lediglich das theoretische Worst-Case-Szenario von bis zu 5,7 °C auf rund 3,5 °C Erwärmung bis 2100 nach unten. Grund dafür sind weltweite Klimaschutzmaßnahmen, die eine extrem ungebremste Kohleverbrennung unwahrscheinlicher machen. Klimaleugner verdrehen diese Anpassung in sozialen Medien fälschlicherweise als generelle Entwarnung oder angebliche Reduzierung auf nur 1,1 °C. In Wahrheit warnt die Wissenschaft weiterhin eindringlich, da auch 3,5 °C katastrophale globale Folgen haben. Die wissenschaftliche Basis des Weltklimarates steht unerschütterlich fest und wird im nächsten großen Sachstandsbericht für 2029 weiter präzisiert.

    Auch die Behauptung, 45 der IPPC Wissenschaftler „hätten den Club der Wahnsinnigen verlassen“ oder seien aus Protest gegen die Klimaforschung aus dem IPCC ausgetreten (wie in dezidierten Blocks von Klimawandelleugnern kolportiert wird) ist nachweislich falsch und eine gezielte Verdrehung von Fakten.

    Die Behauptung basiert auf einer manipulierten Kampagne, die bereits seit Jahren durch das Internet kursiert. Dahinter verbirgt sich kein plötzlicher Ausstieg, sondern eine inszenierte irreführende Darstellung. Diese Behauptung bezieht sich meist auf einen alten, inszenierten "offenen Brief" aus der Vergangenheit. Die Unterzeichner haben nicht geschlossen den IPCC verlassen, sondern wurden teils als IPCC-Gutachter oder -Autoren aufgeführt, äußerten jedoch abweichende Ansichten. Unter den aufgelisteten Personen finden sich nur wenige echte Klimaforscher, viele sind fachfremd oder Wissenschaftler, die den menschgemachten Klimawandel durch andere Faktoren (z.B. Sonnenaktivität) erklären wollen. Tausende führende Wissenschaftler weltweit, die an den Berichten des Weltklimarates (IPCC) arbeiten, bestätigen durch wissenschaftliche Auswertungen eindeutig den menschgemachten Klimawandel. Daran hat sich nichts geändert.

    Fazit: Es gab keine Abkehr des IPPC von seiner Kernaussage und es gab kollektiven Austritt wegen Zweifeln am Klimawandel. Solche Desinformationskampagnen werden verbreitet, um das Vertrauen in die Wissenschaft zu untergraben. Herr Wahl und seine Gegenpol-Mitstreiter betreiben genau diese Desinformation und nutzen Plattformen wie diese hier, um Kampagne zu führen und die Öffentlichkeit hinter‘s Licht zu führen.

    Perfide.

  • Korrektur: „…und es gab KEINEN kollektiven Austritt…“

  • In der Tat, perfide, und eines Hochschulabsolventen mit akademischem Titel einfach unwürdig. So etwas kann man einfach nicht im Raum stehen lassen.

    Eine Quellenangabe für seine Behauptungen wäre doch das Mindeste, was man verlangen könnte.
    So muss man sich selbst auf die Suche machen, und siehe da, ohne große Mühe stößt man auf einen Artikel vom 16. Mai 2026 auf der Website eines „ominösen“ (ein Wort unseres Herrn Wahl) Vereins „Signal für Deutschland e. V.:
    „Klima-Knall: 46 Wissenschaftler verlassen den Weltklimarat“.
    Da der Beitrag des Herrn Wahl vom 19. Mai datiert ist, darf man getrost annehmen, dass er daraus seinen Honig gesaugt hat.
    Schon der Titel dieses Beitrags ist eine Lüge, die Herr Wahl kritiklos übernimmt.

    Wer nun ein wenig in diesem Haufen herumstochert (Quellenangaben für die Zitate fehlen selbstredend), findet allerhand Unseriöses:

    Zu Gerd-Rainer Weber : « There are no peer-reviewed climate papers by Gerd-Rainer Weber that meet this definition. (sceptical Science)
    Since 1985, Gerd-Rainer Weber has been a scientist with the German Coal Mining Association (Heartland Institute). » Coal Mining, so so…

    Zu Hans H.J. Labohm (* 1941) „Labohm gilt als einer der führenden Köpfe der Klimaleugnerbewegung und ist Mitglied verschiedener Klimaleugnerorganisationen, unter anderem bei der International Climate Science Coalition, CFACT, EIKE und dem Heartland Institute. Die Werkliste enthält ganze zwei Verweise…

    Zu Vincent R. Gray: (verstorben 14.06.2018) „In Sammelabfragen der wissenschaftlichen Journale sind keine Peer-Review begutachteten Publikationen von ihm zum Gebiet der Klimatologie zu finden. Seine letzten peer reviewten wissenschaftlichen Veröffentlichungen stammen von 1988 und beschäftigen sich mit seinem Fachgebiet, der Kohle.“ (Wikipedia) Mit der Kohle, so so…
    Seit 2018 verstorben, Austritt aus dem IPCC angeblich im April 2026… als Karteileiche?

    Das muss wohl reichen, aus Platzgründen.
    Da aber niemand so hartgesotten resistent gegen seriösen Journalismus ist wie unsere Klimawandelleugner hier, erlaube ich mir einen Verweis auf eine Analyse vom 20. Mai vom AFP Faktcheck Nederland:
    „Onjuiste bewering dat 46 klimaatwetenschappers 'ontslag namen van het IPCC' circuleert opnieuw“
    Einfach googeln … Aber wer braucht schon Fakten, wenn er glauben kann, nicht wahr _
    Ein Knaller ? Nein, ein Rohrkrepierer.

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