Schon beim Betreten der Ausstellung hat man das Gefühl, eine Zeitgrenze zu überschreiten. Der Besucher steht plötzlich nicht mehr in einer Halle von Tour & Taxis, sondern mitten auf einer gepflasterten Straße im antiken Pompeji – kurz vor der Naturkatastrophe. Händler bieten Waren an, aus einer Taverne scheint Stimmengewirr zu dringen, und in den Thermen liegt der Geruch von warmem Stein in der Luft. Und dann dieses konstante, ferne Grollen – als würde der Vesuv schon unter der Erde brodeln.