Mit einer ersten Machtdemonstration hat Weltmeister Tadej Pogacar einen besonderen Sieg bei der Tour de France gefeiert. Das Gelbe Trikot muss aber noch warten. Zufrieden mit der Etappe zeigen sich auch Remco Evenepoel und Wout van Aert.
Nachdem am 30. Juni insgesamt 25 Kinder der verschiedenen Primarschulen der Gemeinde Burg-Reuland ihren Grundschulabschluss entgegennehmen konnten, ist mit dem Beginn der Sommerferien an den sieben Schulen nicht nur Ruhe eingekehrt, sondern auch tatkräftige Unterstützung auf den Schulhöfen sichtbar geworden.
Trotz des bedeckten Himmels blieb es am Dienstag beim 29. Sommermarkt in Bütgenbach über weite Strecken trocken, sodass ein unbeschwerter Spaziergang zwischen den Marktbuden möglich war.
Ab dem Jahr 2027 tritt in der Europäischen Union ein neues Emissionshandelssystem namens ETS2 in Kraft, das sich auf Gebäude und den Straßenverkehr bezieht. Ziel ist es, die CO₂-Emissionen bis 2030 um 55 % zu senken und bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Der Preis für fossile Brennstoffe wird dadurch spürbar steigen – mit direkten Folgen für die Haushalte. Das Planbüro hat untersucht, welche Bevölkerungsgruppen besonders stark durch höhere Heizkosten belastet werden.
Die geplante Abschaffung anonymer Samen- und Eizellspenden könnte in Belgien zu deutlich längeren Wartezeiten für ungewollt kinderlose Paare führen. Davor warnten am Dienstag zwei führende Fertilitätsexperten in der parlamentarischen Gesundheitskommission. Ihr Appell: Der Schutz der Spenderkinder dürfe nicht dazu führen, dass Paare aus Verzweiflung auf intransparente Plattformen oder riskante Auslandsangebote ausweichen.
Radsport-Superstar Tadej Pogacar hat die spektakuläre vierte Etappe der Tour de France gewonnen und beim 100. Profi-Sieg seiner Karriere nur hauchdünn die Rückkehr ins Gelbe Trikot verpasst.
Endstation in der Schweiz: Nach der 2:6-Pleite gegen Spanien wird das EM-Aus der Red Flames am späten Abend durch einen Punktgewinn von Italien besiegelt. Kapitänin Tessa Wullaert blickt sofort nach vorn und fordert: „Wir müssen noch reifer werden – das ist der letzte Schritt in Richtung Top 8.“
Es ist schon wieder passiert – eine Frau wird vergewaltigt und der Täter kommt mit wenigen bis gar keinen Konsequenzen davon. In Wielsbeke, einer Gemeinde in Flandern, wurde ein junger Mann, der 2023 eine 17-Jährige auf einer Party vergewaltigt hatte, zu einer Bewährungsstrafe verurteilt und muss, trotz der vom Gericht als „brutal“ bezeichneten Tat, keinen einzigen Tag im Gefängnis verbringen.
In der Serie „NachGEfragt“ möchte das GrenzEcho die Meinungen der Menschen in Ostbelgien zu einem bestimmten Thema an einem bestimmten Ort festhalten – eine Momentaufnahme. Den Auftakt macht die Frage: Was halten die Ostbelgier vom geplanten Rauchverbot auf Terrassen von Restaurants, Cafés – einschließlich Kneipen – der Föderalregierung? Dieser Frage ist das GrenzEcho auf dem Kelmiser Wochenmarkt nachgegangen.
Wer in Eupen durch die Straßen geht, ahnt oft nicht, welche Kunstwerke sich an öffentlichen Gebäuden verbergen. Eine neue Ausstellung im Eupener Stadtmuseum widmet sich nun genau diesen unscheinbaren, aber bedeutungsvollen Werken – und stellt die Frage: Welchen Platz soll „Kunst am Bau“ in Ostbelgien künftig einnehmen?
Wenn kommendes Wochenende der historische Büchelturm zum Treffpunkt im Zentrum St.Viths wird, dann ist wieder Büchelfest angesagt. In diesem Jahr steht das beliebte Event unter einem ganz besonderen Vorzeichen: Der Königliche Musikverein „Eifelklang“ feiert sein 225-jähriges Bestehen.
Zwei Wochen vor Beginn der Sommerpause steht Premierminister Bart De Wever (N-VA) vor einem politischen Kraftakt: Vier zentrale Reformvorhaben – die Kapitalgewinnsteuer, die Begrenzung der Arbeitslosenunterstützung, der milliardenschwere Verteidigungsplan sowie zusätzliche Mittel für die ÖSHZ – sind miteinander verknüpft und drohen sich gegenseitig zu blockieren. Auslöser der Blockade ist der jüngste Widerstand von Vizepremier Maxime Prévot (Les Engagés), der deutlich mehr Mittel für die Sozialhilfezentren fordert als bislang zugesagt.
Ab dem 1. Januar 2028 will die Wallonische Region die operative Verwaltung der Erbschafts- und Eintragungssteuer vollständig übernehmen. Dies bestätigte Ministerpräsident Adrien Dolimont (MR) in der zuständigen Parlamentskommission auf Nachfrage der ostbelgischen Regionalabgeordneten Christine Mauel (PFF/MR). Besonders erfreulich für die deutschsprachige Bevölkerung: Auch für diese Steuer werde – wie bereits bei der Immobiliensteuer – eine deutschsprachige Ansprechperson in Eupen eingesetzt. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Regionalabgeordneten hervor.
In Belgien wurden im Jahr 2024 rund 40 Prozent weniger Wärmepumpen verkauft als im Vorjahr – insgesamt nur 50.100 Geräte. Das berichtet „Le Soir“. Damit hinkt das Land den europäischen Klimazielen deutlich hinterher. Ein Hauptgrund laut Branchenverband EHPA: Der Strompreis ist in Belgien fast viermal so hoch wie der Gaspreis, was Wärmepumpen wirtschaftlich unattraktiv macht.
Belgien hat einen bedeutenden Schritt in der Legalisierung und Regulierung von Sexarbeit gemacht. Zum ersten Mal ist ein Arbeitgeber offiziell anerkannt worden, um Prostitierte mit einem regulären Arbeitsvertrag anzustellen. Das schreibt die Zeitung „De Standaard“ unter Berufung auf das Arbeitsministerium.
Am Freitag findet der dritte Summertime Run in St.Vith statt. Der AC Eifel organisiert diese Laufveranstaltung im Rahmen der Summertime-Serie in Zusammenarbeit mit der Fördergemeinschaft St.Vith. Mit einem neuen Startort, einem neuen Rundkurs und einer neuen Art von Teamlauf gibt es einige Neuerungen.
An dieser Stelle beleuchtet die GrenzEcho-Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln – in dieser Woche die Tour de France. Die ersten Tage der Grande Boucle waren von zum Teil schweren Stürzen und frühen Aufgaben geprägt. Die Frage lautet: Ist der Radsport inzwischen zu gefährlich? Ja, sagt Redakteur Allan Bastin (Pro), sein Kollege Mike Notermans (Contra) hält dagegen.
Das belgische Statistikamt Statbel hat die häufigsten Vor- und Nachnamen landesweit veröffentlicht – auf Nachfrage auch speziell für die Provinz Limburg. Auffällig: In Limburg führt nicht wie im Rest des Landes „Peeters“ die Liste der Familiennamen an, sondern „Claes“. Diese Name steht auf 4.640 Personalausweisen in der Provinz.